Faxraddin Veysalli
Lektion XVIII
Thema: Baku – Hauptstadt der Aserbaidshanische Republik
Phonetik: Konsonanten im Anlaut. Schwnkung der Betonung.
Grammatik: Perfekt mit „sein“. Steigerungsstufen der Adjektive.
Eine besondere Gruppe der Substantive.
Vorübungen:
h
1. Lesen Sie vor!
a. Achten Sie auf die Behauchung der Verschlußlaute im Anlaut.
Tante / ´t a n t / Perfekt / ´p e r f e k t /
Typ / ´t u : p / Katze / ´k a ts e /
Tuch / ´t u : x / Karte / ´k a r t e /
Palme / ´p a l m e / Kugel / ´k u : g e l /
Punkt / ´p u n k t / Kohl / ´k o : l /
Puppe / ´p u p a/
b.Vor unbetonten Vokalen im Anlaut sind die Verschlußsprengelaute schwach behaucht.
Kollege / ko´ l e : g e / Periode / p e .Ŕ i o: d e /
Kapitän / k a . p i. t e : n / Paris / p a . Ŕi : s /
Telefon / t e . l e . f o : n / Tervin / t E Ŕ m i : n /
Parade / p a .Ŕ a : d e / Kalonie / k a . l o n i : /
Konsum / k o n z u : m /
c.Im Auslaut sprechen wir die Verschlußsprengelaute mit starker Behauchung
gut /g u : t / Blick / b l i k /
Sang / z a n t / Gedicht / g e d i c t /
Schuld / s u l t / Gebiet / g e b i : t /
Vorschlag / f o : r s l a : k / Hauptstadt / h a o p t ,s t a t /
Park / p a R k / Freitag / f R æ , t a : k /
2. Üben Sie die Wörter aus dem Text :
typisch / t y: p i s / schrecklich / s R E k l i c /
Blut / b l u: t / Tradition / t R a . d i . ts y: g i c /
Legende / l e . g E n d e / großzügig / g R o : s ts y : g i c /
prächtig / p R E c t i c / Wasserleitung / v a s e R l æ t u n /
öffentlich / œ f e n t l i c / farbenfroh / f a R b e n f R o : /
bedecken / b e d E k e n / Viereck / f i : R E k /
Mauer / m a o e R /
3.Lesen Sie den Text A und achten Sie auf die Gliederung der Sätze beim
Sprechen.
4.Antworten Sie auf die Fragen :
- Welches Wort trägt im Satz die Satzbetonung ?
- Wo steht das Wort mit der Satzbetonung
- Welche Arten der Pause unterscheidet man ?
- Wie zeigt man große und kleine Pausen in der Transkription ?
5.Achten Sie auf die Betonung !
´Perfekt –per´fekt,
´übersetzen –über´setzen
´wiederholen – wieder´holen
6.Analysieren Sie das Wort “ Geschenk “ phonetisch.
7.Finden Sie die Sätze im Perfekt heraus!
Der Arzt hat dem Kranken Arznei gegeben.
Das Tablett mit heißem Tee stand auf dem Tisch.
Hast du Ferien?
Mir gefällt der Blummenstrauß.
In den Bergen haben wir etwas erlebt.
Hat er sein Auto schon repariert?
Ich habe Angst vor der Prüfung.
Die Tochter fühlt sich zu Hause geborden.
Elmira hat zwei Meter gelbe Seide gekauft.
Wir haben heute frei.
8.Geben Sie auf die Fragen mögliche Antworten!
Was hast du mit dem Buch gemacht?
Ich habe das Buch gekauft, ausgeliehen, gelesen, geschreiben,
übersetzt, auf den Tisch gelegt…
(das Kind, das Auto, die Jaske, das Loch, das Fenster, das Geschenk,
der Tisch, der Keks, der Tee, die Ansichtskarte)
9.Setzen Sie die Sätze in das Perfekt!
a.Almas wohnt in der Altstadt.
Mein Vater arbeitet im Hafen.
Unsere Gruppe besucht das Narimanow – Denkmal.
Ich kaufte ein Baku – Souvenir.
Alle sehen die Ausstellung im Teppichmuseum an.
Du ißt gern orientalische Süßigkeiten.
Wir gestalten eine Wandzeitung über Baku.
Die Bakuer Arbeiter ehren ihre Helden.
b.Hier fördert man Erdöl.
Im Stadtbezirk Ähmedly baut man neue Häuser.
Am Morgen sieht man die Sonne über dem Meer.
In der Altstsdt birgt man noch heute historische Schätze.
Im Restaurant serviert man Speisen der Nationalküche.
Manchmal trifft man aus den Straßen Frauen im Nationaltracht.
Vielen Touristen yeigt man die Sehenswürdigkeiten von Ataschgah.
Vom Hauptpostamt sendet man Grüße in die ganze Welt.
10.Bilden Sie Sätze!
Peter die Schuhe bauen
wir die Kombine ansehen
der Bestarbeiter die Ernte kaufen
Frau Meier das Haus bergen
Ich haben die Tasche verwechseln
Ihr der Blumenstrauß waschen
alle die Hose einwickeln
der Soldat der Löffel flicken
die jungen Leute das Gerät reparieren
11.Beenden Sie die Sätze! Achten Sie auf den Gebrauch der Zeitformen!
In meiner Freizeit … ich oft. Auch gestern … . Im Dezember … Firket
im Sportzenrum. Auch gestern … .
Wügar … immer. Aber Morgen … . Wehrend der Ferien … alle gern.
Aber dann … . Am Freitag … Leila. Auch am Sonnabend … jeden
Morgen … wir. Auch heute früh … . Oft … Almas Kuchen. Aber
Gestern … . In der Nacht … das Baby immer. Aber heute … .
12.Hören Sie die Geschichte und übersetzen Sie sie in die Mutterspache.
Der Rabe
Eines Tages brachte Mollah Nasreddin einen raben nach Hause.
- Wozu brauchst du einen Raben? – fragte seine Frau.
- Ein gelehrter hat mir erzählt, -antwortete der Mollah, - der Kabelebt dreihundert Jahre. Hat der Gelehrte die Wahrheit gesagt? Ich werde das prüfen.
- Das ist interessant, - sagte seine Frau. Willst du denn dreihundert Jahre leben?
Nasreddin dachte nach.
- Und dieser Gelehrte? – antwortete er endlich. Hat er etwa schon
dreihundert Jahre gelebt.
Antworten Sie auf die Fragen!
Was hat der Gelehrte erzählt?
Hat der Gelehrte die Wahrheitgesagt?
Hat r schon dreihundert Jahre gelebt?
13.Erzählen Sie nach!
Aus der Witzkiste
Emil, Sohn eines Verkäufers, geht den ersten Tag zur Schule. Am Abend fragt sein Vater: „Wie hat es dir in der Schule gefallen, mein Sohn?“
„Ganz schön, vati. Nur der Mann hinter dem Ladentisch hat mir nicht gefallen.“
********
Ina und Erna treffen sich. Erna sagt:
„Peter hat mich zu sich nach Hause eingelagen.“
„Was habt Ihr denn dort gemacht?“ – wollte Ina wissen.
„ wir haben sein Geschirr gewaschen“, antwortet Erna.
14.Setzen Sie die Substantive richtig ein!
Der Artz mißt (der Blutdruck) (der Kranke).
Am nächsten Tag erzählte Güli über (die Hochzeit)(der Bruder).
In (de Nebel) konnte man die Gebäude nicht erkennen.
Sein (derWiderstand) bildet (das Hindernis) in unserer Arbeit.
Soldaten schützen (die Grenze) (der Staat).
An (die Quelle) saß die Schwester (der Knabe)
Darf ich sie um (das Autogramm) (der Künstler) bitten.
Er sieht keine (die Möglichkeit) zu (die Lösung) (die Aufgabe)
Man soll (der Körper) durch (der Sport) stärken.
15.Setzen Sie die unterstrichenen Substantive in den Plural!
Achten Sie auf die Endung des Verbs!
In den großen Saal führt eine Stufe .
Das Schaufenster des Kaufhauses ist hell erleuchtet.
Unsere Gäste besuchten das Bakuer Museum.
In diesem Stadtbezirk baut man einen neuen Block
Er hat den Bestellzettel ordentlich ausgefüllt.
Merke dir den Termin der Prüfüng .
Die Leute in dem Labor tragen weiße Kittel.
Gurban hat immer eine Idee.
Meine Freundin will als Lehrerin arbeiten.
Vor unserer Stadt liegt ein See.
Groß schreibt man geografische Albeitungen auf –er. Klein schreibt man geografische Albeitungen auf –isch, wenn sie nicht Teil von Eigennamen sind.
16.Ergänzen Sie die eingeklammerten Anfangsbuchstaben! ein (r)ussisches Nationalgericht, die (a)serbaidshanische demokratische Republik . (b)erliner Museen und (b)akuer Theater, meine (f)ranzösische Freundin, die (k)aukasischen Berge, das (k)aspische Meer, die (m)oskauer Metro, (j)apanscher Tee, der (a)tlantische Ozean, eine (b)altische Stadt , ein (p)olnischer Tanz, der (i)ndische Film, die (g)eorgische Tracht, die (l)epziger Messe, (w)iener Würstchen, die (e)nglische Füßballmannschaft, (b)ulgarische Baumwolle, die (k)iewer Universität.
17.Bilden Sie mit den Wortgruppen aus Übung 16 schriftlich kurze Sätze!
Phonetische Regel:
Konsonanten im Anlaut.
Die deutschen stimmlosen Konsonanten (Verschlußsprengelaute) können sowohl behaucht als auch unbehaucht vorkommen. Die Behauchung hängt von der Stellung der Konsonanten im Wort oder in der Wort grüppe ab. Der Grad der Behauchung ist auch mit der Sprechsituation verbunden .
Die stimmlosen Verschlußsprengelaute sprechen wir im Anlaut vor betonten Vokalen stark behaucht aus.
Katze
Pult
Tante
Tuch
Vor unbetonten Vokalen sind die stimmlosen Verschlußsprengelaute nicht behaucht oder schwach behaucht.
Kapitän Kollege
Kinderei Parade
Telefon
Der Grad der Stimmhaftigkeit der Konsonanten ist von ihrer Position im Wort abhängig. Bei der Aussprache der stimmhaften Konsonanten im Anlaut ist die stimmhaftigkeit schwächer. Man spricht die stimmhaften Konsonanten im Anlaut halbstimmhaft aus.Z.B.
Blut gut Boden
denken gehen singen
Sage Dörfer suchen
Schwankung der Betonung
„P´erfekt –per´fekt, s´teinreich –stein´reich“ u .a . haben gleiche Lautfolge aber verschiedene Bedeutung.
Stellung der Betonung in diesen Wörtern hängt von Kontext und Situation, also vom realen Gebrauch beim Sprechen ab. Die Wörter mit gleichen Lautfolgen und verschiedenen Betonungsstellen schließenin der gleichen Umgebung einander aus.z.B.Drücken Sie sich bitte im Perfekt aus! Sie spricht perfekt deutlich.
Im ersten Satz handelt es sich um die Zeitform der Vergangenheit, im zweiten Fall aber bedeutet es“ vollendet“.
Die Schwankung der Betonung zeigt sich auch bei den Wörtern mit den Präfixen: - under -, über-, wieder- .z.B
u´ntersuchen
unter´suchen
ü´bersetzen
über´setzen
w´iederholen
wieder´holen
Damit hängt auch die Trnnbarkeit der Präfixe zusammen.
Die Schwankung der Betonung sehen wir auch bei manchen Zusammensetzungen wie z.B.
stein´reich (sehr reich)
s´teinreich (reich an Steinen)
b´lutarm (arm an Blut)
blut´arm (sehr arm)
1.Hören Sie den Text A ab und achten Sie auf die Behauchung und Nichtbehauchung der Verschlußlaute im Anlaut.
2.Hören Sie den Text B ab!
a.Achten Sie auf die Behauchung und Nichtbehauchung der Verschlußlaute im Analut.
b.Achten Sie auf die halbstimmhafte Aussprache der stimmhaften Konsonanten im Anlaut.
3.Antworten Sie auf die Fragen!
- Wie spricht man die Verschlußlaute im Anlaut unter Betonung?
- Wie spricht man die Verschlußlaute im Anlaut in der unbetonten
Position?
- Wie spricht man die stimmhaften Konsonanten im Anlaut?
- Hat die Betonung eine sinnunterschleidende Funktion?
4.Nennen Sie einige Wörter mit schwankender Betonung und transkribieren Sie sie!
5.Analysieren Sie den Saty „In Baku weht immer der Wind“ phonetisch!
Baku – Hauptstadt Asärbaidshans
Im Süden der Halbinsel Apscheron liegt am Unter des Kaspischen Meeres eine der größten Städte der Welt, die Hauptstadt Aserbaidshans Baku. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kurturelle Zentrum der Republik Aserbaidshan.
Baku ist auch der gröste Hafen am Kaspischen Meer sowie ein „Mekka“ für Touristen aus dem In und Ausland.
Baku – das bedeutet Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemieindustrie, vor allem aber Erdöl, das schwarze Gold der Stadt.
Baku – das ist eine moderne Großstadt mit Hochhäusern, U-Bann, Park, Betreiben, Schulen und Hochschulen.
Aber Baku hat sein eigenes Gesicht, seinen eigenen typischen Charakter, seine eigene Luft, denn es hat eine 1000 – jährige Geschichte. Mit dem Fleiß, dem Talent, und dem Blut unserer Vater schrieb man die Geschichte der Stadt Baku. Jeder Stein in der Altstadt kann noch heute die Lagenden des Mädchenturmes erzählen oder die Geschichten um die Swirwan – Schachs. Viele prächtige alte Häuser mit den Namen ihrer früheren Herren, der Erdölbarone gibt es in Baku.
Herrliche weiße Marmorpaläste stehen in Baku – Kolturpaläste, Hotels, öffentliche Einrichtungen für die Bürger der Hauptstadt Aserbaidshsns.
Es gibt heute verschiedene Erklärungen über die Herkunft des Namens der Stadt. Eine von ihnen geht auf das Wort „baku“ – der Hügel oder Anhöhe zurück. Die Wellen des Meeres haben längst die Wurzeln der Stadt mit Sand bedeckt.
Die Millionenstadt Baku besteht aus vielen Stadtbezirken. Sie tragen oft die Namen großer Männer der Geschichte: Näsimi, Nizami, Chatai, Narimanow.
Der Bakuer Hafen ist der wichtigste Hafen für Erdöl im Osten. Über den Bakuer Hafen gelangt ein bedeutender Teil von Gütern nach Mittelasien. Von Baku aus verkehrt eine Fähre an das östliche Ufer des Kaspischen Meeres.
Die Stadt Baku hat große Bedeutung als kulturelles Zentrum Aserbaidshans. 130 wissenschaftliche Einrichtungen mit der Akademie der Wissenschaften der Aserbaidshanischen Republik an der Spitze arbeiten auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung. An neuen Hochschulen Studenten.
Die fünf Theater, zahlreiche Bibliotheken, Museen, Kulturhäuser, Verlage sind Zentren des kulturellen Lebens Aserbaidshans.
Vor sechszig Jahren schrieb Maxim Gorki über die Stadt Baku:
„Es gibt keinen schrecklicheren Platz auf der Erde. Die „schwarze Stadt“ von Baku – das ist die Hölle.“Im Winter Schlamm, im Sommer Staub und Hitze – das war das alte Baku. Trinkwasser war knapp und teuer. Heute gibt es dank modernen Wasserleitungen in Baku 40 mal mehr Parks und Gärten als Jahre 1913. Der Boulward, Parks, Plätze, Gärten und Straßen sind großzügig und farbenfroh gestaltet. Ein Tourist aus der BRD stellte fest“ Baku liegt am Meer wie Neapel. Aber es ist viel schöner und reisher, denn die Einwohner müssen nicht in schlechten Hütten um die Stadt wohnen. Baku ist eine glückliche Stadt.“
Die Bakuer kennen die Traditionen ihrer Stadt, sie ehren ihre Helden. An Feiertagen und Festtagen besuchen sie die Gedenkstätte der Murtenalle (Alle der Gefallenen). Die Denkmale Nizamis, Näsimis, Narimanows, der Altstadt erzählen über die ruhmreiche Geschichte der Stadt. Auch viele Denkmäler großen Dichter und Komponisten schmücken die Stadt. Vor dem Denkmal Samed Wurguns stehend höre ich seine Verse:
Ganz Baku wird schwelgen im Grünen
von üppigen Gärten gesäumt,
als hätte die Luft des Morgens
vom Durf roter Rosen geträumt…
Texterläuterungen:
die Halbinsel,-n yarımada Die Stadt liegt auf der
Halbinsel.
typisch – tipik, səciyyəvi Syn.: charakteristisch
Das ist typisch für dich.
das Blut (ohne PL.)- qan
die Legende, -n -əfsanə Syn.: die Sage
prächtig – çox gözəl, əla, qəşəng, təmtəraqlı Syn.: großartig,
wunderbar, herrlich,
prachtvoll.
öffentlich - ictimai Syn.:geselschaftlich
Ant.:geschlossen,privat,
genossenschaftlich
eine öffentliche Einricht
ung, Veranstaltung,Ver
sammlung.
aber: offen (auf)
Ant.: geschlossen (zu)
ein offenes Fenster,
eine offene Tür
der Sand (ohne PL)- qum
bedecken vt –örtmək Syn.: zudecken
das Gut, er - nemət, fayda; Sie bedeckt dasGesicht
malikanə, mal mit den Händen.
Vieldeutigkeit:
1.Vermögen,Wert,Habe
Hab und Gut,
das höchste Gut.
2.Lanndwirtschaftlicher
Betrieb.
Er arbeitete auf dem
Gut im Dorf.
3.Ware (auf der Post
oder auf Transportmitteln
Guter aufgeben, ab-
senden, schicken
verkehren - işləmək, Sun.fahren, schwimmen,
hərəkət etmək fliegen.
/nəqliyyat/ Wo verkehrt die Straßenbahn
№3?
die Fähre, -n –bəkə Zwischen den Stadtbezirke
verkehren O-Busse.
Per Fähre fahren, auf der Fähre
sein.
die Wasserleitung,-en -
su kəməri
großzügig –əliaçıq;düşünülmüş, Ant.:kleinlich
ətraflı;bol, zəngin großzügige Hilfe
ein großzügiger Herr
großzügig planen,bauen,
leben. Die Wohnung ist groß-
zügig eingerichtet.
Farbenfroh – əlvan,
Rərgbərəng Sun.:bunt
Ant.:grau, eintöntig
eine fahrenfrohe Stadt,
Tracht;ein farbenfrohes
Klein,Fest.
der Vers,- e-şer Verse schreiben, aufsagen, reimen
Fragen zum Text:
1.Warum hat Baku seinen eigenen, tupischen Charakter?
2.Was bedeuten das Wort „Baku“?
3.Welche Bedeutung hat der Bakuer Hafen?
4.Wie hat sich Baku verändert?
5.Wie ehren die Bakuer ihre Helden?
6.Was bedeutet der Ausdruck: ein Mekka für Touristen?
Text B:
Im Bergpark
Sabina: Ich bin schon um 14 Uhr aus dem Wohnheim fortgegangen.
Aber der Weg war so lang. Zuerst bin ich mit dem Autbus gefahren, dann bin ich in die U-Bahn umgestiegen. Zum Schluß bin ich hier.
Arif Du bist falsch gefahren. Aber ich bin schlug. Ich werde dich das nächste Mal vom Wohnheim abholen. Du kennst die Stadt noch schlecht.
Sabina Dann erkläre mir bitte die Stadt. Von hier hat man einen herrlichen Blick über ganz Baku: das blaue Meer, dar neue Stadtbezirk ganz in der Ferne mit seinen weißen Häusern. Auch die Altstadt erkenne ich gut.
Arif Dort sind wir vorige Woche gewesen. Siehst du den Mädchenturm und dann links den Palast der Schirman – Schach?
Sabina Natürlich. Wie klein die Altstadt ist! Und dort am Meer sehe ich die Gebäude des Intourist – Hotels, daneben liegt die Fahre. Aber wo ist unsere Hochschule?
Arif Sie ist neben dem Bahnhof. Erkennst du das hohe Bahnhofsgebäude?
Sabine Nein, wo ist es denn?
Arif Siehst du den Zirkus?
Sabina Natürlich. Dieses Gebäude habe ich sofort bemerkt. Es hat ein eigenartiges Bach. Ach ja, jetzt habe ich auch den Palast der Republik entdeckt und hinter dem Palast liegt der Bahnhof.
Arif Schau jetzt ein bißchen nach links. Das große Viereck ist eine Hochschule.
Sabina Ja, ich habe sie gefunden. Aber sag mal, Arif, was ist das hier für ein großes Gebäude dierekt unter uns?
Arif Das ist das Kulturhaus „Gülistan“.Auf der anderen Seite des Berges siehst du die Freilichtbühne.
Sabina Schade. Jetzt ist Winder und die und die Freilichtbühne ist geschlossen.
Arif Sabine, stell dich bitte dort neben die Mauer. Ich möchte dich footografieren. Bitte recht freundlich!
Sabina Danke für das Fato. Ich werde es meinen Eltern schicken. Da sehen Sie mish und hinter mir die Stadt Baku und auch einen Teil des Meeres.
Arif Aber jetyt mache ich einen Vorschlag. Ich habe Karten für eine Veranstaltung im „Gülistan“ gakauft. Wollen wir den Nachmittag dort verbringen.
Sabina Einverstanden. Gehen wir also in das „Gülistan“!
Texterläuterung:
schuld sein an + Dat.- müqəssir olmaq, təqsirkar olmaq
das Vieresk, - e - dördbucaq
die Freilichtbühne,- n – açıq səhnə
die Mauer, - n – daş divar, hasar
Bitte, recht freundlich! – lütfən, zəhmət olmasa, gülümsəyin!
einen Vorschlag machen+Dat-təklif etmək.
Er ist schlug an der Verspätung. Wir sind schuld daran.
Ich mache dir einen Vorschlag.
Oder: Ich schlage dir etwas vor.
Fragen zum Text:
1.Wie ist Sabina in den Bergpark gekommen?
2.Welche Gebäude von Baku sehen die Freunde?
3.Warum hat Sabina das Gebäude des Zirkus gleich bemerkt?
4.Wem wird Sabina das Foto schicken?
5.Wo wollen Arif und Sabina den Nachmittag verbrinden?
Übungen zur Ferstigung der Lexik:
1.Jemandem einen Vorschlag machen – jmdm etw. Vorschlagen
a. Wandeln Sie die Sätze um!
Beispiel: Ich mache die einen Vorschlag. – Ich schlage die etw.vor.
Inge macht uns einen Vorschlag. Wir machen euch einen Vorschlag.
Die Gruppenälteste hat einen Vorschlag gemacht. Willst du einen Vorschlag machen? Ich mache keinen Vorschlag. Gestern machte Peter einen Vorschlag. Wir werden in der Versammlung vielleicht allen einen Vorschlag gemacht.
b. Setzen Sie die richtige Wortgruppe ein!
Einen Vorschlag machen – eine Empfehlung geben.
Peter … … zur Geburstagsfeier. Der Arzt … … zur Kur des Kranken. Im Fernsehen … man … für das Programm am Wochenende. Hör zu, ich …. dir…! Der bekannte Koch des Hotels … in seinem Buch … zur modernen Kuche. In der Versammlung … der Gruppenälteste … und alle diskutieren. Soll ich mit dem Flugzeug fliegen oder mit der Fähre fahren? Können Sie mir … … kann dir … … . die neue Jugendzeitschrift … … zu moderner Kleidung für ddeennn kommenden Frühling.
2.Schlug sein an + Dat.
a.Setzen Sie richtig ein!
Der Autofahren … (Präs) an dem Unfall.
Niemand von uns … … (Imp) an dem Unglück.
Wer … daran … … (Prfekt)? … du an dem Streit …? (Präs).
Ich weiß, ihr … nicht … (Imp). Niemand möchte an dem Unfall… … (Präs). Ich … immer an allem … (Präs). Was … an seine Verspätung … … ? (Perf) ? An der schlechten Ernte … das nasse Wetter … (Imp).
b.Ergänzen Sie!
Frau Krause war schuld an … .
Der Schnee auf den Straßen ist an … schlug gewesen.
Ich bin nicht schlug an … .
Der Fahrer des Autobuses ist schuld an … .
Wer ist schuld an…?
Ich allein war schuld an… .
Simone ist schuld gewesen an… .
Ihr wart schuld an… .
3. öffentlich – offen
a. Gebrauchen Sie das richtige Adyektiv?
Im Auditorium №302 findet eine –Versammlung statt.Das Hauptpostamt ist eine --Einrichtung .In Baku gibt es zahlreiche – Bibliotheken. Durch das --Fenster kam frische Luft ins Zimmer. Die Tür bleibt--! Er hält die Augen --! Der Artikel erzählt über das --- Leben in England. Das Kind stand da mit --- Mund. Das Schiff sank auf --- See. Der Laden ist bis 18 Uhr --. Ein Buch lag auf dem Tisch. Mir gefällt ihre --- Antwort. Der Vater begrüste den Gast mit --- Armen. Ich kenne die --- Meinung genau.
b.Bilden Sie Sätze mit folgenden Wortverbindungen!
- eine offene Hand haben, auf offener Straße tanzen, eine offene Wunde behandeln, mit offenem Mund spreche3n, eine offene Blick haben, eine offene Antwort geben, eine offene Brief lesen, offene Silben aussprechen, ein offenes Ohr finden
- an einer öffentlichen Versammlung teilnehmen, das öffentliche Recht schützen, die öffentlichen Anlagen, die öffentliche Meinung kennen, für das öffentliche Wohl sorgen, eine öffentliche Prüfung bestehen, das öffentliche Leben beschreiben.
4. Antworten Sie auf foldende Fragen!
Wo befinden sich in Baku
- das Hotel „Aserbaidschan“, (links neben dem Postamt)
- das Haus der Regirung, (hinter dem Hotel „Aserbaidschan“)
- das Gebäude des Obersten Sowjets Aserbaidschans (dem Bergpark gegenüber)
- der Banhof (im Zentrum der Stadt)
- der Wurgungarten (rechts neben dem Bahnhof)
- der Palast (direkt am Bahnhof)
- die Denkmäller der Denker über staatlichen Achundowbibliothek
- das Teppichmuseum (unweit des Mädchenturms)
- der Palast Schirman – Schachs (innerhald der alten Stadtmauer)
- die Fähre? (direkt am Hafen)
5.Erklären Sie den Unterschied zwischen folgende Dingen:
die Mauer – die Wand
das Schiff – die Fähre
der Vers – die Zeile
das Theater – die Freilichtbühne
die Legende – das Märchen
6.Suchen Sie den allgemeinen Begriff heraus!
- erzählen, ansagen, aussprechen, sprechen, reden
- Fußball spielen, turnen, schwimmen, Sport treiben, laufen
- fahren, fliegen, verkehren, schwimmen
- sich erholen, wandern, schlafen, lesen, Sport treiben
- bauen, reparieren, arbeiten, schlaffen
7.Suchen Sie Wortgruppen mit folgenden Adjektiven!
Beispiel: blitzsauber – das blitzsaubere Zimmer
blitzauber, prächtig, schmuck, unsterblich, farbenfroh, lebendig,
großzügig, politisch, tupisch, ehrlich, aktuell, ledig
8.Erkären Sie die Bedeutung des Wortes „das Gut“ in folgenden Sätzen!
Das höchste Gut des Volkes sind die Kinder. Hier steht sein ganzes Hab und Gut. Gewöhnlich schickt man das Gut der Post. Dieses Gut gehörte früher einem Baron. Er will sein Gut nach Hause schlaffen, Auf dem Gut gibt es viele Pferde. Das ist kein Personenzug, es ist ein Güterzug.
9.Führen Sie ein Wissenstoto zum Thema „Baku – die Hauptstadt der AR “ durch!
Stellen Sie die Fragen selbst zusammen!
10.Machen Sie einen Bummel durch die Stadt Baku! Beschreiben Sie die Gebäude, Plätze, Parks, Denkmale!
11.Schreiben Sie einen Aufsatz zum Thema „Das ist unser Baku“!
IV.Gr. (A): Bildung und Gebraucht des Perfekts mit „sein“
Perfekt
Sein im Präsens + Partizip II des Vollverbs
Helga ist spät nach Hause gekommens
Intransiitve Verben der Zustandsveränderung, der Ortsveränderung (Bewegung), einige unpersöhnliche Verben (gelingen, mißlingen, geschehen, passieren, vorkommen, widerfahren u.a.) bilden das Perfekt mit els Hilfsverbs „sein“+ Partizip II des Vollverbs. Im Aussagesatz steht „sein“ an der Stelle des konjugierten Verbs, das Partizip II des Vollverbs anletzter Stelle.
ich bin gekommen wird sind gekommen
du bist gekommen ihr seid gekommen
er sie sind gekommen
sie ist gekommen
es
1.Finden Sie im Text B Sätze im Pärfekt mit dem Hilfsverb „sein“!
Schreiben Sie die Sätze heraus! Erläutern Sie den Gebrauch des Hilfs verbs „sein“! Übersetzen Sie die Sätze und lernen Sie sie auswendig!
2.Bilden Sie das Perfekt (3 Ps., Sg.) folgender Verben:
fahren, geschenen, schwimmen, sein, aufwachen, sterben, bleiben, fliegen, verkehren, eintreten, trocknen, passieren, zerbrechen, einschlafen, anzüngen, zugehen, bummeln, gehen.
3.Bilden Sie kurze Sätze im Perfekt mit folgenden Verben!
sich anmelden, servieren, bleiben, verstehen, verkehren, sein, spielen, fallen, flattern, spazierengehen, üben, flicken, sich langweilen, regnen, färben, begleiten, eintreten
4.Üben Sie!
a. Was ist hier früher verkehrt? – Früher ist hier der O-Bus verkehrt. (die U – Bahn, eine Fähre, die Straßenbahn, der Bus, nichts, nur Taxis, Pferde mit Wagen, Fahrräder, Lastautos, die Eisenbahn)
b. Was ist hier früher gewesen? – Früher ist hier eine Fabrik gewesen. (ein Hotel eine Guelle, Schwamm, ein Dorf, ein Gut, das Haus, eines Erdölbarons, ein Lesesaal, der Keller, ein Loch, eine Buchhandlung).
5.Üben Sie!
Willst du wirklich noch im Lesesaal bleiben?
- Nein, ich in schon zu lange im Lesesaal geblieben.
(das Bad, das Zimmer, das Gafe, zu Hause, bei mir, das Dorf, zu Gast, Sumgait, hier, das Bett)
6.Fragen und antworten Sie!
Was hast du am Sonntag gemacht? – Ich bin ins Dorf gefahren.
(durch die Stadt bummeln, Fahrrad fahren, nach Gändshä fliegen, Schi laufen, Auto fahren, Schlittschuh laufen, spazierengehen, zu Hause bleiben, im Museum sein)
7.Setzen Sie die Sätze ins Perfekt!
a.Am Sontag laufe ich Schi.
Auf dem Bild stellt man einen Blick auf Baku dar.
Wir konjugieren das Verb im Satz.
Ihr kommt um 15 Uhr in den Park.
Der Fahrer ist an dem Unfall schuld.
Alle Bürger der Stadt strömen zum Freiheits – Platz.
Die Junge Mutter hat es nicht leicht mit dem Studium.
An dieser Stelle entsteht eine neue Grünanlage.
b.Während des Krieges zerstörte man Baku nicht.
Der große aserbaidschanische Dihter Sämad Wurgun starb im Jahre 1956.
Früher verkehrten in den Straßen nur Pferde mit Wagen.
Die Geschichte „der Briefkasten“ geschah in Baku Anfang des Jahrhunderts.
Der Tourist verlief sich in der Altstadt.
Er flog mit der IL-62 nach Kiew.
Meine Nachbarin blieb den ganzen Sommer in Lerik.
Unsere Freunde kamen das erste Mal nach Baku.
8. Setzen Sie die Sätze ins Perfekt! Achten Sie auf die Transitivität der Verben!
Die Mutter trocknet die Wasche auf dem Hof.
tyDie Wasche trocknet bei Sonne schnell.
Die Tasse zerbricht. – Simone zerbricht die Tasse.
Die Wunde heilt nach zehr Tagen. – Der Arzt heilt den Kranken.
Er verbrennt einen alten Brief. – Der Brief verbrennt nicht ganz.
Die Jake hängt über dem Stuhl. – Die Verkäuferin hängt ein schmuckes Kleid in das Schaufenster.
9.Setzen Sie die Sätze ins Perfekt! Achten Sie auf die Lage – oder Ortsveränderung!
Die Fahnen flattern im Wind. - Der Vogel flattert durch den Raum.
Günter eilt zum Bahnhof. – Sie begeht im Diktat viele Fehler. Sie eilt zu sehr.
Die Armee zieht nach Süden. – Es zieht und ich schließe die Tür.
Über die Bühne tanzt ein Mädchen. – Wir tanzen den ganzen Abend.
Herr Krause fährt selbst sein Auto.- Anna fährt nach Baku.
10.Bilden Sie Sätze im Perfekt!
Beispiel: eintreten – der Buchhalter
- Der Buchhalter ist in den Raum eingetreten.
der Film – beginnen, die Fähre – verkehren,
der Soldat – schließen, der Baum – wachsen,
der Schriftsteller – sterben, Inge – sich verändern,
die Temperatur – steigen, es – schneien,
die Freundin – heiraten, der Gast – sich langweilen,
der Gast – gehen, der Kranke leiden
der Tonverlauf fallen, es geschehen.
Gr. (B):
Steigerungsstufen der Adjektive
Durch die Komparation uterscheiden sich die Adjektive von den anderen Wortarten. Mittels Komparation unterscheidet man Eigenschaften von Gegenständen, Personen u.a. ihrem Grag nach.
Neben der Grundstufe (Positiv) uterscheidet man bei der Steigerung zwei Stufen:
1.die Mehrstufe (Komperativ)
Bildung:
Stamm des Adjektivs + „-er“
Schön + er, reich + er
2.die Meiststufe (Superlativ)
Bildung:
Stamm des Adjektivs + „-(er)st“
Schön / ster, reich / ster
(Bei der Steigerung bildet man bei umlautfähigem Stammvokal oft den Umlaut)
Adjektive im Komperativ und Superlativ deklinieren ebenso wie Adjektive im Positiv.
1.Antvorten Sie auf die Fragen:
Wie unterscheiden sich Adjektive grammatisch von anderen Wortarten?
Welche Bedeutung hat die Komparation der Adjektive?
Wie bildet man den Komparativ der Adjektive „klug, leicht, land“?
Wie bildet man den Superlativ dieser Adjektive?
2.Suchen Sie im Text A Adjektive! Tragen Sie sie je nach ihrer Steigerungsstufe in eine Tabelle ein! Erklären Sie ihre Bildung!
3.Tragen Sie Grund-, Mehr- und Meiststufe folgender Adjektive in eine Tabelle ein!
Ruhig, froh, groß, alt, still, gemütlich, heiß, stark, ernst, weich, frisch, kalt, zierlich, schmuck, knapp, aktuell, peinlich, süß, jung, modern, neu, erlich, klein, sauber.
4.Entscheiden Sie! Welche Adjektive kann man steigern und welche nicht?
Arm, fleißig, tot, höflich, rot, lila, hungrig, erfolgreich, indoeuropäisch, stolz, farbig, lebendig, deutsch, echt, heutig, zufrieden, fett, deguem, ler, schwarz, rung, mündlich, gesund, frei, voll, weit, warm.
5.Bilden Sie‚ Sätze!
Beispiel: alt – Berlin, Baku
Berlin ist alt, aber Baku ist älter.
Schön – das Ausland, die Heimat
Groß – Sumgait, Baku
Fleißig – Peter, Maria
Schnell – das Taxi, die U – Bahn
Süß – die Waffel, die Schokolage
Schmuck – das Haus, der Klub
Wertvoll – Silber, Gold
Selten – Regen, Schnee
6.Ergänzen Sie!
Her Krause hat drei Söhne. Der --- Sohn studiert an der Hochschule für Landwirtschaft. Dieser Anzug ist nicht warm genug. Zeigen Sie mir bitteh einen --- Anzug! Haben Sie noch andere Kleider hier? Ich möchte ein --- Kleid. Das --- Zimmer ist das Kinderzimmer, das --- ist unser Wohnzimmer. Haben Sie die --- Nachrichten gehört?
(älteste, wärmer, moderner-, kleinst-, größt-, neuest-.)
7.Üben Sie!
Nehmen Sie den anderen Schrank! Es iat größer.
(das Bett – lang, das Gebäck – süß, die Wurst – frisch, der Stoff – bunt, das Auto – schnell, die Tabelle – genau, das Gerät – leistungsfähig, die Schuhe – zierlich, der Käse - mild)
8.Üben Sie zu zwei!
Warum soll ich mit dem Flugzeug fliegen?
Das Flugzeug fliegt schneller.
Warum soll ich zu dieser Verkäuferin gehen? (höflich)
Warum wollen Sie diese Wohnung haben? (groß)
Warum wollen Sie dieses Bild erwerben? (lustig)
Warum soll das Kind den Mantel anziehen? (warm)
Warum grüßen Sie Frau Krause zuerst? (alt)
Warum fahren Sie während des Urlaubs in das Dorf? (ruhig)
Warum soll ich mich in den Sessel setzen? (beguem)
Warum möchtest du Saft trinken? (gesund)
Warum willst du in der Bibliothek arbeiten? (leise)
9.Antworten Sie!
Welches Auto fährt am schnellsten?
Welches Meer ist am salzigsten?
Welcher Vogel singt am schönsten?
Welches Kulturhaus ist am modernsten?
Welche Zeitung ist am aktuellsten?
Welcher Turm ist am höchsten?
Welcher Stern leuchtet am hellsten?
Welches Radio spielt am lautesten?
Welcher See ist am tiefsten?
10.Lesen Sie! Setzen Sie das Adjektiv im Superlativ ein!
Wußten Sie schon?
Der (hoch) Berg der Welt ist der Tschomilungma.
(Mount Everest – 8848 m)
der (alt) Staat auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion war der Staat Albanien (9.Jahrhundert unserer Zeit am Fluß Girdiman tschaj im heutigen Asärbaidshan)
Der (tief) See der Welt ist der Baikalsee (1286m)
Das (groß) Tier der Erde ist der Blauwal (34m)
Der (klein) Vogel der Weit ist der Kolibri (4cm)
Das (hart) Metall ist Vanadin.
Das (schnell) Tier der Welt ist der Jaguar (120 km/h)
Der Vogel mit den (breit) Flügeln ist der Pelikan (5m)
11.Lesen Sie und erzählen Sie nach! Schreiben Sie die Adjektive heraus und setzen Sie sie (wenn möglich) in die drei Steigerungsstufen!
Aus der Geschichte Bakus.
- Von 1858 bis 1903 arbetete auf dem Bakuer Mädchenturm ein helles Leuchtfeuer.Es zeigte fremde Schiffen den Weg in die Stadt. Heute befindet sich das frühere Leuchtfeuer auf der Insel Nargin.
- Früher gab es in Baku 20 ha Grünanlagen. Heute sindes 15000 ha. In 13 Parks, 19 Gärten, 71 Plätzen, am Boulevard und die Bakuer Straßen entlang wachsen heute grüne Bäume, blühen roter, rosa, weißer Oleander und viele andere herrliche Pflanzen.
- Am 4. Juni 1914 schreib der berühmte russische Professor und Arzt D. K. Sabolotni in der Zeitung: Ich habe mich mit den Wohnungen der Bakuer Erdölarbeiter bekannt gemacht. Sie leben unter den schlechtesten Bedingungen. Nicht in Donezk, sogar nicht in China oder Indien leben die Arbeiter unter so schrecklichen Bedingungen wie in Baku.
- Die älteste Bibliothek Bakus befindet sich in der Bakuchanov – Siedlung. Sie besteht seit 80 Jahren und enthält 100000 Bücher.
- Im Jahre 1911 eröffnete man die erste Telefonverbindung Baku – Tbilissi, Baku – Jelisawetpol (Gändshä). Von der örtlichen Telefonstation aus konnte man täglich von 7 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts nach Tbilissi anrufen.
- Im XIX Jahrhundert gab es in der Stadt Baku nur zwei Wasserleitungen: die Wasserleitung des Chans in der Altstadt und eine Wasserleitung von dem heutigen Gebäude „Asärnäschr“ zum Garten des 9. Januar. Im Tage holten hier die Bakuer Einwohner frisches Wasser, nachts goß man die Bäume des Gartens.
- Das älteste Badehaus Bakus „Tuba - Schach“ befindet sich in der Siedlung Märdäkan. Es ist 600 Jahre alt. Man restaurierte es unter Leitung des bekannten Künstlers Tair Tairow. Auch heute wieder herrscht im Badehaus lustiges Leben.
12.Übersetzen Sie ins Deutsche!
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxx
Gr:Eine besondere Gruppe derSubstantive
Folgende Substantive der deutschen Sprache bilden eine besondere Gruppe mit eigener Deklination:
Der Friede, der Gedanke, der Funke, der Name, der Buchstabe, der Glaube, der Same, der Wille, das Herz.
Singular: Plural:
Nom.der Name die Namen
Gen.des Namens der Namen
Dat.dem Name den Namen
Akk.den Name die Namen
1.Beklinieren Sie die Substantive der Randleiste!
2.Gebrauchen Sie folgende Wortgruppen in Sätzen!
a.den Frieden schützen, durch starken willen siegen, einen Gedanken haben, den Namen führen, den Funken anzünden, das Herz untersuchen, den Buchstaben lernen.
b.im Namen des Friedens, die Stärke des Wiilens, die Sache des Herzens, das Wort des Glaubens, der Vater des Gedankens, das Licht des Funkens, die Frucht des Samens.
3.Setzen Sie die Endungen der Substantive ein!
Die Hauptstadt Asärbaidshan – heiß Baku. Das Zentrum Baku – befindet sich am Ufer des Kaspischen Meeres. Die Bedeutung des Name der Stadt ist nicht klar. Gute Arbeit in Fabriken und Werken ist für die Bakuer Werktätigen eine Sache des Herz -. Zu Ehren der Held – der Stadt gibt es hier viele Denkmale. Der Kaspisee ist einer der größten See – der Welt. Ungeachtet des starken Wind – fördert man Erdöl auf offennem Meer. Die guten Eigenschaften des Bakuer Erdölsind berühmt.
Lektion XIX
Thema: Die Prüfungen
Phonetik: Intonation der einfachen Sätze. Satzbetonung (Wiederholung)
Grammatik: Adjektive mit uregelmäßiger Steigerung. Wortbildung und
Wortbedeutung. Arbeitung. Zusammensetzunng
(Wiederholung)
1.Lesen Sie vor!
a.Achten Sie auf die Behauchung der stimmlosen Verschlußsprengelaute!
Tochter Krug Grund
Karte klug kommt
Pult Tag bescheid
Tat Prüfung Lob
b.Achten Sie auf die Betonung der Wörter und übersetzen Sie sie!
widerstehen – Wiederstand
wiederholen – Wiederholung
übersetzen – Übersetzung
unterrichten – Unterricht
umgehen – Umgang
2.Transkriebieren Sie folgende Sätze! Achten Sie dabei auf die Behauchung der in der betonten Silbe vorkommenden Verschlußsprengelaute.
Sein Freund verteilt die Karten.
Sie standen schon an dem Flugzeug.
Ich bringe das Kind in den Kindergarten.
Nach dem Unterricht gehen manche Stunenten in die Staatsbibliothek.
Dieser Schriftsteller lebte im XIX. Jahrhundert.
3.Finden Sie im Text A die Yusammensetzungen und transkribieren Sie sie!
4.Beantworten Sie die Fragen!
Hat jeder Satz ein Wort mit Satzbetonung?
Wo steht das Wort mit Satzbetonung im Satz?
Wie spricht man das Wort mit Satzbetonung am Ende des Aussagesatzen aus?
5.Üben Sie die Aussprache der Wörter aus dem Text!
a.Prüfungszeit xxxxxxxxxxxxx
Winterferien xxxxxxxxxxxxx
Grundlalage xxxxxxxxxxxxxx
Genügend xxxxxxxxxxxxxxxx
Theoretisch xxxxxxxxxxxxxxx
Prüfungskommission xxxxxxxxx
Der ordnungsgemäße xxxxxxxx
Lehrplan xxxxxxx
b.Prüfungsfragen
der Prüfende
der Oberlehrer
tupische Studentenkrankheiten
der Dozent
der Assistent
das Studienbuch
Prüfungsangst
Der Angsthase
Kaltblütig
6.Analysieren Sie das Wort „Wissenschaft“ pfonetisch!
7.Suchen Sie die Perfektformen! Wie bildet man sie?
Aus der Witzkiste
Haben Sie immer noch Grippe? – Ja.
Haben Sie denn nach dem heißen Bad keinen Hagebuttentee getrunken?
- Nein. Zuerst habe ich das heiße Bad ausgetrunken. Dann konnte ich keinen Hagebuttentee mehr trinken.
Du hast dich also wieder mit dem Jungen des Nachbarn geschlagen und zwei Zähne verloren? – Nein, Vati. Ich habe die Zähne in der Tasche.
8. Setzen Sie „sein“ und „haben“ richtig ein!
Was – gestern auf der Wurgunstraße passiert? – Da --- ein Unfall geschehen. Ein Taxi - in einen O-Bus gefahren.Das Taxi ist ganz kaputt, aber der Fahrer heil geblieben.
-Wie --- das Wetter in Scheki gewesen? –Danke, nicht schlecht. Am Montag --- es geregnet, aber dann --- jeden Tag die Sonne gescheint.
Es --- du Zeit für Wintersport gehabt.
--- du Zeit für Windersport gehabt? Naturlich, ich --- täglich Schi gelaufen, --- auch oft im Hallenbad gebadet. Aber ich --- wenig gelesen. Wie --- du dich auf die Prüfung vorbereitet? Ich --- den Stoff wiederholt. Täglich --- ich in der Staatsbibliothek gewesen und --- dort gearbeitet.
9.Bilden Sie Sätze!
Ericht die Vrsammlung lesen
Wir sein die Kaufhalle sorgenb (für)
Großfater haben das Auto sprechen (über)
Der Fahrer das Buch sein (in)
Frau Meier die Prüfung wohnen (in)
Der Bürger das Dorf fliegen (nach)
Sie Riga bummeln (durch)
Marion die Ordnung bleiben (in)
Der Dekan die Schwester berichten (über)
Du das Wetter erwerben
Ihr der Kalender einsteigen(in)
10.Bilden Sie die zwei Steigerungsstufen! Achten Sie auf die Veränderrung des Stammvokals!
kalt, klug, groß, herrlich, hoch, arm, alt.
11.Gebrauchen Sie folgende Sprichwörter in Situationen! Achten Sie auf die Steigerungsstufen der Adjektive!
Die süßen Trauben
hängen amhöchsten.
Diedümmsten Bauern
Ernten die größten Kartoffeln
Der Magen ist leichter zu füllen
Als die Augen
Neue Besen kehren gut.
12. Uben Sie!
Der Hundist klein. Die Katze ist kleiner.Die Maus ist am kleinsten.
Schön-Anna,Ines,Marion
Stark-der Tee,der Kaffee,die Arznei
schnell-das Pferd,das Motorrad,die Rakete
hoch-das Haus,das Hotel,der Fernsehturm
weich –Baumwolle, Seide Wolle
klug-der Student,der Lektor, der Professor
hart- Holz,Glas,Eisen
kalt-Milch,Limonade,Eis
interessant-die Geschichte,der Film,der Roman
lustig-das Spiel,die Komödie,der Witz
frisch-die Kräuter ,die Gurke,die Möhre
süß-der Apfel,die Birne,die Weintrauben
13.Formen Sie um!
a. Beispiel: das höchste Haauss – Das Haus ist am höchsten..
der kälteste Tag , der glücklichste Mensch,der modernste Tanz,das schnellste Schiff, der kürzeste Weg,die aktuellste Neuigkeit, die gemütlichste Wohnung,die schwierigste Übung,der zierlichste Schuh.
b. Beispiel: Das Kleid ist am wärmsten.--- das wärmste Kleid. Die Studentin ist am höflichsten. Die Bibliothek ist am grösten. Die Suppe ist am fettigsten. Das Mädchen ist am stolzesten. Der See ist am tiefsten. Das Zimmer ist am hellsten. Das Haus ist am schmucksten. Der Text ist am längsten- der Blumenstrauß ist am buntesten.
14.Antworten Sie auf die Fragen!
Wer ist älter, Werner oder Paul?
Was ist größer, Riga oder Kirowabad?
Was ist salziger, das Kaspische Meer oder die Ostsee?
Wo ist es kälter, in Astrachan oder in Baku?
Wer ist fleißiger, Marion oder Ines?
Was ist teurer, Silber oder Eisen?
Was ist kürzer, die Minute oder die Sikunde?
Was ist gesünder, Schwarzbrot oder Kekse?
Wer lebt länger, Pferd oder das Krokodil?
Übersicht über die Groß – und Kleinschreibebung
Großschreibung Kleinschreibung
Substantive, Nichtsubstantive
substantivierte Wörter, entsubstantivierte Wörter
Adjektive und Partikel unbestimmte Pronomen und
nach unbestimmten Numeralien, unbestimmte Numeralien
Eigennamen scheinsubstantivierte Wörter
Anredeformen
Einzelbuchstaben
Satzanfänge
Sprashbezeichnungen auf - isch
Substantivisch gebraucht adverbial gebraucht
Farbbezeichnungen
Substantivisch gebraucht adjektivisch und adverbial
gebraucht
Ableitungen von Personennamen
Persönliche Leistung Allgemeinbegriff
erdkundliche Ableitungen
auf – er auf – isch
1. Lerne Sie die Tabelle auswendig! Führen Sie Beispiele an!
2. Setzen Sie die Anfangsbuchstaben groß oder klein ein!
Er bestand die Prüfung mit einer (v) ier. Im vorigen Jahr hatte er in Literatur eine (f) ünf. Das Glas zersprang in (t) ausend Scherben. Er hatte (a)lles vegessen. Nach 25 Jahren Ehe feiert man die (s) ilberne Hochzeit. Die Halbinsel (a) pscheron liegt am (k) aspischen Meer. Führ Eier kosten (s) echzig Pfennig. In der (s) taatlichen Bibliothek befindet sich eine Sammlung alter Schriften. Du schreibst das (k) falsch. Lieber Tomas, ich habe von Herrn Lehmann von (d) einem Erfolg gehört. Auf der Bakuer Aussellung zeigt man (u) krainische Volkskunst. Was gehört zur Nationaltracht der (a) serbaidschanischen Frau? Wir wollen lieber von etwas (a) nderem sprechen. Er wurde (d) ank der Hilfe des Arztes schnell gesund. Das (i) talienische ist die Sprache der Musik, aber das (f) ranzösische ist die internationale Postsprache. Sie hat schon wieder etwas (d) ummes gemacht. Die (b) eethovensche Musik ist sehr ergreifend. Die (m) arxistisch – (l) eninistische Lehre siegt. Man soll (m)orgens und (a) bends die Zähne putzen. Du hast für (m) ich viel (g) utes getan. Die (s) ozialistische Kunst zeigt das (n) eue im Leben das
Menschen. Heute sprechen wir (r) ussisch, aber morgen sprechen wir (d) eutsch. Das (a) rmenische ist eine (i) ndoeuropäische Sprache. Der (e) nglische Phyusiker Newton entdecktes viele Gesetze. Man soll den (m) orgen nicht vor dem (a) bend loben (Sprichwort). Das ist sehr (s)chön von dir.
II.Intonation der einfachen Sätze
Die Intonation ist ein Komplex vo Ausdrucksmitteln. Sie gestalten den Satz phonetisch, um ihn Hörenden klar und verständlich zu machen. Die Intonatiosstruktur der einfachen Sätze hängt vom Typ (Aussagesatz, Fragesatz, Befehlsatz), von der Länge des Satzes und von der Zahl der betonten und unbetonten Wörter im Satz ab.
Ein einfacher Satz kann aus einem oder einigen Syntagmen bestehen. Die Intonation der Syntagmen hängt von der rhytmischen, melodischen Gruppierung der Wörter und ihrer Stelle im Satze ab. Das letzte Syntagma im einfachen Satz sopricht man mit terminaler Aussageintonation. In Fragesatz ohne Fragewort aber ist die Intonation interrogativ. In der Regel sieht die Intonationsstruktur eines einfachen Aussagesatzes wie folgt aus:
______________________ ______________________
______________________ ______________________
![]()
![]()
______________________
______________________
______________________ ______________________
Im konkreten Fall kann sie in Abhängigkeit von der Stelle des Aussagezentrums im Satz stark varieren.
Die Stelle des Aussagezentrums ist meist situativ und kontextuell bedingt. Eine große Rolle spielen auch expressive und emotive Faktoren. Diese Verierung betrifft die innere Form der Intonationsstruktur. Sie führt nie zu einer Sprachrelevanz.
Die Terminalität erreicht man durch Stimmführung (fallend) zu Ende des Satzes, Abschwächung der Tonstärke und Verlangsamerung des Tempos.
Vergleichen Sie /e. RÈ´>a n t v r t я t ao f ´>a l я ´´f r a : g я n/
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Interrogative Intonation:
Geht er nach Hause?
_________________________
_________________________
_________________________ 1. Hören Sie Text B ab und beachten Sie die syntagmatische Gliederung der Sätze!
2. Hören Sie Text A ab und achten Sie auf die Intonation!
3. Lesen Sie Text B und schreiben Sie die Wörter mit Satzbetonung heraus und transkribieren Sie sie!
4. Transkribieren Sie zwei Absätze aus Text A und geben Sie den Tonverlauf graphisch an!
Muster:
/d as ja: R ae n я s ∫ t u. ´´d E n t я n/ ´h a t zae n я n b я z я n d я R я n k a. L E n d я r //
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
5. Antworten Sie!
Was ist für die Intonation der einfachen Aussagesätze charakteristisch?
6. Analysieren Sie den Satz „Der Vorsitzende der Prüfungskomission ist ein erfahrener Wissenschaftler“ phonetisch!uiu
III. Text A :
Prüfungszeit
Das Jahr eines Studenten hat seinen besonderen Kalender. Es besteht aus Herbstsemestr Prüfungszeit, Winterferien, Frühjahrssemester, Prüfungszeit, Arbeitssemester und Sommerferien. Welcher Teil des Jahres ist der wichtigste? Viele Studenten denken, das ist die Prüfungszeit. Aber stimmt das? In den Prüfungen müssen die Studenten ihr wissen und können zeigen. Was wissen Sie in den theoretischen Pächern wie allgemeine Sprachwissenschaft, Pädagogik, wissenschaftlicher Kommunismus? Wie könne Sie deutsch sprechen? Machen Sie noch viele Fehler?
Ein kluger Student weiß : die Grundlage für die Prüfung ist das Semester mit seinen Vorlesungen und Seminaren. Nur der flißige und kluge Student besteht alle Prüfungen gut oder sogar sehr gut.
Für faule Studenten aber ist die Prüfung sehr peinlich. Sie wissen zu wenig und bekommen nur genügende Noten.
Wie verläuft eine Prüfung? Noch während des Semesters stellen Lektoren und Dosenten auf der Grundlage des Lehrplans die Prüfungsfragen zusammen. Man bildet eine Prüfungskommission. Der Vorsitzende der Prüfungskommissionist ein erfahrener Wissenschaftler. Er achten auf den ordnungsgemäßen Ablaut der Prüfungen. Der Prüfende, ein Oberlehrer, Dozent oder Professor leitet die Prüfung. Ein Assistent hilft ihm.
Der Prüfling zieht zu beginn der Prüfung seine Aufgabe. Dann hat er Zeit zur Vorbereitung auf seine Antwort. Gewöhnlich beträgt die Vorbereitungs zeit 20 Minuten. Der Prüfling denkt über die Frage nach und notiert einen kurzen Plan der Antwort. Er soll die Antwort nicht wortwörtlich aufschreiben, sondern nur den Weg zur Antwort finden, auch Beispiele und Varianten. Nach der Vorbereitungszeit tritt der Prüfling von den Prüfenden und seinen Assistenten.
Er antwortet auf alle Fragen kurz und genau, führt Beispiele an, wendet Regeln an und zeigt Varianten, Manchmal stellt der Prüfende noch zusätzliche Fragen.
Während der Prüfung ist der Student ernst und höflich. Er ist auch für die Prüfung richtig gekleidet : sauber und bescheiden.
Nach der Prüfung erhält der Prüfling eine Zensur. Der Prüfende schreibt die Zensur in das Studienbuch des Studenten ein und gratuliert ihm zur guten Note. Jetzt ist die Prüfung beendet. Nach Ferien und Erholung beginnt das neue Semester.
Die Studenten mit ausgezeichneten Noten erhalten ein Leistungsstipendium. Die besten und gesellschaftlich aktivsten Studenten erhalten das Lenin-, Nisami-, Achundowstipendium.
Texterläuterungen:
Die Grundlage, –n -ясас, юзцд Sun.: die Basis
Eine Grudlage schaffen
zerstören
Die Prüfung bestehen (a,a)-имтащан вермяк Er besteht die Prüfung
sehr gut (mit einer Fünf),
legt die Prüfung ab, fällt
durch die Prüfung
genügend-кафиб мягвул Ant.:ungenügend
der Prüfende,-n –имтащан гябул едян
der Assistent,-en- ассистент
der Prüfling,-e-имтащан верян,йохланан
wortwörtlich- сюзбясюз Er wiederholt alles wörtlich
zusätzlich-ялавя олараг
das Studienbuch,-er-зачот китабчасы,
гиймят китабчасы
Fragen tum Text:
1. Was müssen die Studenten in den Prüfungen?
2. Was ist die Grundlage für die Prüfungen?
3. Wer stellt die Prüfungsfragen zusammen?
4. Was soll der Student während der Vorbereitungszeit tun?
5. Wie beantwortet der Student die Prüfungsfragen?
6. Wohin schreibt der Prüfende die Zensur?
Text B:
Vor der Prüfung.
Sabine: Guten Tag, Irada.
Irada: Guten Tag! Wie geht es?
Sabine: Danke, gut!
Irada: Das sagst du so leicht. Morgen haben wir Prüfung in Phonetik.
Ich bin so aufgeregt. Sicher kann ich in dieser Nacht nicht
schlafen.
Sabine: Du hast doch keinen Grund. Immer bist du die Beste in der
Phonetikstunde. Das hat mir Arif erzählt. Warum regst du dich
so auf?
Irada: Warum ich mich aufrege? Morgen ist doch Prüfung. Das Wort
„Prüfung“ genügt schon und ich vergesse alles über Phonetik.
Sabine: Diese Prüfungsangst ist eine typische Studentenkrankheit. Gib
mir mal dein Lehrbuch! Uberleg, weißt du noch etwas über die
Intonation in der Aufzählung?
Irada: Ja, natürlich. Die Regel kenne ich noch vom Oktober.
Sabine: Kannst du auch über den Wortakzent erzehlen?
Irada: Das ist doch einfach. Es gibt nichts Einfaches.
Sabine: Kennst du die Termini „Proklitik“ und „Enklitik“?
Irada: Du fragst aber Sachen! Wer weiß das nicht!
Sabine: Na,also. Ich sehe, du weißt gut Bescheid über Phonetik. Du bist
nur ein Angsthase. Die Prüfung ist nur für faule Studenten
schrecklich. Du bestehst die Prüfung ganz bestimmt. Du wirst
eine Vier bekommen oder sogar eine Fünf.
Irada: Du bist ein kaltblütiger Mensch. Was macht du denn vor einer
Prüfung.
Sabine: Ich mache nichts Besonderes. Die beste Vorbereitung auf die
Prüfung ist tägliche fleißige Arbeit. Das ganze Samester lang
habe ich meine Hausaufgaben ordentlich erledigt, mich auf
Seminare vorbereitet, im Labor gearbeitet. Ich habe alle
Vorlesungen und Seminare regelmäßig besucht und oft in der
Bibliothek gearbeitet. Das ist die beste Vorbereitung auf die
Prüfung. Jetzt wiederhole ich noch einmal vor der Prüfung den
Stoff. Das ist alles.
Irada: Eigentlich mache ich es auch so wie du. Warum habe ich
eigentlich solche Angst vor der Prüfung?
Sabine: Laß die Angst für faulen Studenten übrig! Ich mache dir einen
Vorschlag: Wollen wie ein wenig spazierengehen. Da heruhigst
du dich. Um zwanzig Uhr besuchen wir dann das Opernstudio im
Konservatorium. Da findet Liederabend mit bekannten Sängern
statt. Gute Musik ist Arznei für die Nerven.
Irade: Einverschtanden. Und dann werde ich heute zeitig schlafengehen.
Vor der Prüfung soll man gut schlafen.
Texterläuterungen:
Sich aufregen über+ Akk.həyəçanlanm Ant.:sich beruhigen
Narahat olmaq Er regt sich schnell auf.
Er ist aufgeregt.
Der Film ist aufregend.
Der Angsthase,-n –agçiyərb qorxaq
Kaltblütig-soyuqanlı,laqeyd Syn.: gleichmütig,
Gelassen
Ant.: heißblütig
Der Stoff,-material /kimyəvi,oda davamlı Vieldeutigkeit:
-parja /ipəkb qırmızı/ 1.(ein Material)
-material /dərslikdə, kitab ein chemischer,
pflanzlicher,
feuerfester Stoff
2. (das Tuch) seidener,
warmer, roter Stoff
3.(wissenschaftliches oder
künstlerisches Material)
der Stoff des Lehrbuch
des Dramas
interessanter, schwieri
Stoff. Er beherrscht,
bearbeitet gestaltet den
Stoff
Fragen zum Text:
1. Wie geht es Irada?
2. Warum ist Irada so aufgeregt?
3. Kann Irada auf alle Fragen antworten?
4. Wie nennt Sabine Irada?
5. Wie bereitet sich Sabine auf eine Prüfung vor?
6. Was machen die Mädchen am Abend?
Übungen zur Festigung der Lexik
1. sich aufregen über Akk.
a. Setzen Sie ein! Aufregend oder aufgeregt?
Die Mutter ist ganz --- . Sie kam --- zur Prüfung. Das ist eine ---Frisur. Ich kann --- Filme nicht anseher, ich bin sonst zu ---. Dieser Angsthase ist sofort ---. --- Romane sind nicht gut für die Nerven. Der Fahrer war --- und da geschah der Unfall.
b. Setzen Sie das Verb in der richtigen Form ein!
Warum --- du so --- (Präs.)? sie kam nach Hause und war --- (Part.II).
Man soll sich über Kleinigkeiten nicht --- . Vor dem Schlaf lese ich
eine (Part.I) Geschichte. Der Großvater --- --- über die Unhöflichkeit
des Verkäufers --- (Imp.). Kaltblütige Menschen --- --- wenig ---
(Präs.)
Simone --- --- über die Unordnung im Zimmer --- (Perf.). Sei still,
sonst --- --- die Nachbarin über den Lärm --- (Fut.). Du Angsthase ---
--- nicht so sehr --- (Imp.)! Diese (Part.I) Geschichte passierte im
vorigen Jahr.
2. der Stoff
Entscheiden Sie! Welche Bedeutung hat in den Sätzen das Substantiv „der Stoff“?
Sein Anzug war aus schwarzem Stoff. Wir wollen den Stoff der Stunde wiederholen. Der Autor nahm den Stoff für seinen Romaqn direkt aus dem Leben. Im Kombinat erzeugt man verschiedene chemische Stoffe. Erdöl entsteht aus pflanzlichen Stoffen. Sie sammelt Stoff für ihre Jahresarbeit. Der Kelarai ist aus seidenem Stoff. Ich habe ihr drei Meter Stoff geschenkt. Der Sriftsteller gestaltet seinen Stoff sehr interessant. Das ist Stoff für einen aktuellen Film. Das Haus der Stoffe befindet sich dem Nisami – Kino gegenüber.
3. Finden Sie die Wortfamilie zu folgenden Verben!
Leiten, prüfen, raten, tun, gründen, bauen, laufen, ruhen, legen.
4. Verbinden Sie folgende Substantive mit
a. passenden Verben!
Beispiel: die Mauer – die Mauer zerstören
das Adjektiv, das Gebäck, die Hochzeit, der Stoff, die Prüfung, der Vers, das Gut, die Wohnung, der Staub, der Vorschlag.
b. passenden Adjektiven!
Beispiel: der Widerstandskampf – der antifaschistische Widerstands kampf.
der Sand, die Tragition, die Guelle, das Zentrum, die Veranda, der Nebel, die Tracht, die Literatur, der Fragen.
c. passenden Substantiven im Genitiv!
Beispiel: das Produkt – das Produkt der Arbeit
der Genuß, die Grundlage, der Staatsrat, das Studienbuch, die Botschaft, der Gründer, das Erzeugnis, der Stadtbezirk, die Farm.
5. Finden Sie Synonyme!
a. das Produkt, Die Grundlage, die Diskussion, das Verzeichnis, der Moment, die Nische, das Lichtbild, die Brause, die Unterstützung, der Empfänger, der Fernsprecher, farbenfroh, gleichmütig, präshtig, schmuck, prima, ein bißchen.
6. Finden Sie antonyme!
ehrlich, ledig, weich, zufrieden, beguem, echt, national, süß, zierlich, kalt, ernst, schief, ungeduldig, stark.
7.Zeigen Sie verschiedene Bedeutungen folgender Substantive! Benutzen Sie, wenn nötig, das Wörterbuch!
Das Kraut, der Wagen, das Gut, der Herr, der Rang, der Rat, der Schatz, das Kostüm, der Stoff.
7. Erklären Sie auf deutsch!
der Angsthase, der Bücherwurm, die Leseratte, der Fan, der Ladenschluß, das Wochenende, der Feierabend, die Kaufhalle, das Warenhaus, der Verlag, das Erdgeschloß
der Werktätige, der Bestarbeiter, der Bürger, die Volkskammer, der Staatsrat, die Botschaft, die Dienstleistungsannahme, die Wäscherei, das Besteck, das Geschirr, das Getränk.
9.Sagen Sie anders!
etwas nicht schlecht finden, sich Mühe geben, den Kopf voller Sorgen haben, den Text überfliegen, nicht dafür können, mit den Schultern zucken, alles unter einen Hut bringen, Groß und Klein, in Hülle und Fülle.
10. Gebrauchen Sie folgende Sätze in Situationen
Bitte recht freundlich!
Nichts zu danken. Einfach herrlich!
Erraten!
Es tut mir leid.
Ich freue mich sehr, Sie kennenzulernen.
Sie wünschen bitte!
Ich kann nicht mit.
Meine Beine nicht mehr.
Das mußte so kommen.
Das ist mir peinlich.
11. Führen Sie kurze Geschpräche! Entnehmen Sie die Situationen der Tabelle
___________________________________________________________
Ort Gesprächspartner
Buchausleihe Student – Bibliothekarin
Mensa Birgit – Maria
Kaufhaus Käufer – Verkäuferin
Sovenirstand
Postamt Kunde – Postangestellte
Buchhandlung Käuferin – Verkäufer
Auditorium Lektor – Studentin
Wohnung Jörg – Gast
Foyer (Theater) Inge – Thomas – Thomas Mutter
Telefonzelle Maria – Birgit
Baku Almas – Gast aus der DDR
Gr(A) : Adzektive und Adverbien mit unregelmäßiger Steigerung
Einige Adjektive steigert man unregelmäßig:
gut – besser – best
viel – mehr – meist
wenig – minder – mindest (weniger - wenigst)
Den Stammkonsonanten verändern:
hoch – höher – höchst
nah – näher – hächst
Auch einige Adverbien kann man steigern. Man steigert sie ebenfalls unregelmäßig:
oft – häufiger – häufigst (öfter)
bald – eher – ehest (baldigst)
gern – lieber – liebst
1. Merken Sie sich die unregelmäßige Steigerung einiger Adjektive und Adverbien!
2. Setzen Sie die Adjektive / Adverbien in den Steigerungsstufen ein!
gut : Almas antwortete in der Prüfung –
Irada antwortee --.
Aber Jasif antwortete --.
wenig: Almas machte – Fehler.
Irada machte – Fehler.
Aber Jasif machte – Fehler.
hoch: Almas bekam eine – Note.
Irada bekam eine – Note.
Aber Jasif bekam – Note.
viel: Almas arbeitet --.
viel: Almas arbeitet --.
Irada arbeitet --.
Aber Jasif arbeitet --.
oft: Almas besucht das Sprachlabor --.
Irada besucht das Sprachlabor --.
Aber Jasif besuht das Sprachlabopr --.
bald: Almas wird die deutsche Sprache – beherrschen.
Irada wird die deutsche Sprache – beherrschen.
Aber Jasif wird die deutsche Sprache – beherrschen.
gern: Almas lernt ---.
Irada lernt ---.
Aber Jasif lernt ---.
3. Vergleichen Sie analog zur Übung 2 die Personen. Peter, Bernd, Maria.
a. viel: Peter treibt --- Sport
hoch: Peter springt --- .
gern: Peter spielt --- Vollezbal.
oft: Peter läuft --- Schi.
wenig: Peter ist ein --- Sportler.
gut: Peter lauft --- Schlittschuh.
bald: Peter wird --- Meister des Sports.
b. nah: Peter wohnt --- dem Ostbahnhof.
gern: Peter bummelt --- durch Berlin.
gut: Peter kennt seine Heimatstadt ---.
viel: Peter weiß --- über die Stadt.
oft: Peter liest --- im Stadtführer.
wenig: Peter hat --- Zeit.
Gr . (B) :
Worbildung und Wortbede
Die deutsche Sprache besteht aus rund 400000 Wörtern. Mehr als die Hälfte der Wörter sind Substantive, ein Viertel sind Verben, ein Sechstel sind Adjektive und Adverbien.
Präpositionen und Konjuktionen gibt es zusammen nur rund 200. Der Bedarf an neuen Wörtern ist groß (Bezeichnung neuer Erscheinungen, streben nach Anschaulichkeit Deutlichkeit, Kürze u.a.) Die wichtigsten Wege der Wortbildung im Deutsche sind Ableitung, Zusammensetzung.
Bei der Ableitung leitet man mittels Affigierung oder innerer Flexion von einem Wort ein anderes Wort ab.
Dank – Undank
Ferund – Freudschaft
geben – Gift
oft ändert sich dabei die Wortart
lieb – lieben – Liebling
springen – Sprung
4.Antworten Sie auf die Fragen! Wieviel Wörter gibt es im Deutschen?
Warum bildet man neue Wörter?
Was sind die wichtigsten Wege der
Wortbildung im Deutschen?
Was bedeutet „Ableitung“ im Sinne der
Wortbildung?
2. Finden Sie die Ableitungen! Wie ändert sich die Wortbedeutung durch Ableitung!
spielen, groß, golden, die Fahrt, der Traum, der Spieler, das Gold, der Gesang, friedlich, die Kultur, grün, die Lage, liegen, spielerisch, die Größe, der Fahrer, träumen, fahren, kulturell, singen, das Spiel, der Friede, grünlich, legen, die Liege.
3. Finden Sie die Ableitungen zu folgenden Wörtern! Ordnen Sie die abgeleiteten Wörter nach ihrer Wortart!
sitzen, deklinieren, bewegen, finden, tun, wissen, reden, senden, sehen, anders, heute, gestern, jetzt
stark, blau, genau, süß, schön, froh, fett, die Farbe, der Teil, Holland, die Ehre, die Natur, der Mut, der Schreck, die Nation, der Staub
4. Ordnen Sie die abgeleiteten Wörter nach den Ableitungssuffixen!
a. der Liebling, der Schüler, der Student, der Dazent, die Freundschaft, die Wohnung, die Nische, die Hülle, der Dekan, der Roman, der Arbeiter, die Ordnung, der Verkäufer, die Sauberkeit, die Leistung, der Fahrer, die Arztin, die Tradition, die Eigenschaft, der Lehrling, die Kindheit, die Nation, der Lehrer, die Schönheit, die Wissenschaft, die Vergangenheit, die Wascherei, der Aspirant, die Studentin, die Freundin, die Ehrlichkeit, die Wahrheit, die Bücherei, die Deklination, der Assistent, die Prüfung, die Lage, dieWasserleittung, die Organisation, der Sperling, die Stätte, der Gründer, die Guelle
b. kindlich, seiden, heutig, golden, fröhlich, englisch, arabisch, musikalisch, historisch, fettig, nördlich, täglich, täglich, herzlich, kulturell, herrlich, langsam, hungrig, zierlich, wirksam, technisch, leistungsfähig, sichtbar, anschaulich, grafisch, ehrlich, lebendig, schmuck, aktuell, politisch, typisch, peinlich, sandig, freundlich, kaltblütig, wortwörtlich, treu, zehm, fruchtbar, einsam, wunderbar
Gr. (C):
Durch Zusammensetzung verbinden man zwei oder mehr Wörter zu einer Einheit. Das zusammengesetzte Wort (Kompositum) ist eine formale Einheit. Es trägt einen Hauptakzent und man flektiert es als Ganzes. Es ist auch eine inhaltliche Einheit. Es kann mehr oder anderes bedeuten als die Summe seiner Glieder.
Manchmal treten Morpheme als Bindemittel (-er, -es, -en, -s )
Kind – er – Garten – Kindergarten
Bildung – s – Weise – Bildungsweise
Held – en – Tat – Heldentat
1. Antworten Sie auf die Fragen!
Was bedeutet im Sinne der Wortbildung „Zusammensetzung“?
Wie können Sie ein Kompositum als formale und inhaltliche Einheit
charakterisieren?
Welche Arten von Zusammensetzungen gibt es?
2. Ordnen Sie folgende Komposita der Wortart nach! Teilen Sie sie durch Längsstriche in ihre Glieder!
das Viereck, die Freilichtbühne, farbenfroh, die Leseratte, vier und dreißig, weltberühmt, hochheben, einmal, der Aussagesatz, kaltstellen, gleichberechtigt, siebzehn, sich langweilen, die Volksarmee, der Augenblick, zuerst, der Nachbar, postlagernd, der Selbstwählfernsprecher, populärwissenschaftlich, der Ruhetag, das Genußmittel, der Bestarbeiter, vierhundert, sich wohlfühlen, vorliebnehmen, der Widerstandskampf, der Angsthase, kaltblütig, todesmutig.
3. Bilden Sie Komposita mit folgendem letzten Glied (Grundwort)!
Welche Eigenschaften des Grundwortes besitzt das Grundwortes besitzt das Kompositum?
a. – mittel, - wissenschaft, - satz, - bad, - leitung, - eck, - bahn, - karte,
- ecke, - land, - prüfung
b. – zehr, - rot, - kalt, - krank, - bereit, - voll, - blau
4. Bilden Sie Komposita mit folgendem ersten Glied (Bestimmungswort)! Welche Eigenschaften des Beschtimmungswortes besitzt das Kompositum?
Mädchen-, Winter-, Sonntag-, Laden-, Seiden., Sport-, Studenten-,
Eisen-, Sprach-, Sowjet-, kühl-, grün-, west-, fein-, zwei-, wohl-, nähr-, schreib-, feier-, arbeit-, koch-, mal-, schau-, lehr-.
5. Teilen Sie die Wörter in Ableitungen und Komposita!
sowjetdeutsch, die Empfehlung, der Fragesatz, die Bockwurst, aromatisch, die Reparatur, literarisch, die Hochzeit, lebendig, holländisch, das Tischtuch, die Jahresarbeit, süßsauer, die Bibliothek,
der Studentenrat, ungeduldig, europäisch, anläßlich, die Festung, die Volkskammer, der Bewerber, der Lehrplan, Ordnungsgemäß, die Prüfung, der Lektor
Gr. (D) : Wiederholung
1. KonjugirenSie im Satz!
Ich studiere deutsch.
Ich habe wenig Zeit.
Ich bin Beststudentin.
Ich lege alle Prüfungen ab.
Ich benehme mich höflich.
Ich fühle mich im Wohnheim wohl.
2. Bestimmen Sie Person, Numerus, Zeitform, der Verben in Folgenden Sätzen!
Auf dem Fluß verkehrt schon seit vielen Jahren eine Fähre.
Nach diesem Plan wird man die Altstadt neu gestalten.
Er tat viel für die Jugend.
Die Gruppe hat den Aufsatz gestern geschrieben.
Damals war das Wetter sehr kalt.
Ich ging im Walde so für mich hin… (Goethe)
Wer kennt den Namen dieser Pflanze?
Der Besta beiter ist zu einem Treffen nach Moskau gefahren.
Wir wollten schon gegen 8 Uhr zu Hause sein.
Wir werden die Ferien in den Bergen verbringen.
Wasser koch bei 100 Grad.
3. Setzen Sie die Sätze nacheinander ins Imperfekt, Perfekt und Futur I Maria wohnt in Döbeln.
Egon Fährt Fahrrad.
In der Bakuer Altstadt findet ein Fest statt.
Er Liest den populärwissenschaftlichen Artikel zweimal.
Schon am Morgen sitzen wir auf der Veranda.
Der Jugendklub gestaltet einen literaturischen Abend.
Während der Ferien bleibt Almas in Baku.
Warum schreist du an deine Mutter keinen Brief?
Die Sonne scheint.
Karl ist mein Freund.
Die Gruppe ist stolz auf die Beststudentin.
Er reicht ihr die Hand.
Frau Meier regt sich sehr über die Nachbarin auf.
4. Setzen Sie die passenden Prärositionen ein!
Wir sprechen --- das dativobjekt. Das Nachschlagewerk besteht --- zwei Bänden. Aserbaidschan ist stolz --- seine Helden. Sie kämpfen --- die Freiheit des Volkes. Hans freut sich --- den Geburtstag. Dieser Weg führt --- das Dorf. Er ist enttäuscht --- der Ausstellung. Ich bin zufrieden --- dir. Ich mußte --- einem Platz in der letzten Reihe vorliebnehmen. Sie regt sich – die Nachricht auf. Der Tourist machte sich --- den Sehenswürdigkeiten der Stadt bekannt. Ich halte nichts --- Kriminalromanen. Inge freute sich sehr --- den Brief. Achten Sie --- die Zeitformen der Verben! Diese Leseratte interessiert sich --- die bücherausstellung. Ich bitte Sie --- Ihre Unterstützung! Die Mutter hat es nicht leicht --- den zwei kleinen Kindern. Den ganzen Tag beschäftigte sich Klaus --- den Briefmarken. Man teilt die Verben --- zwei große Gruppen ein. Seit vielen Jahren leidet meine Tante --- hohem Blutdruck. Das Volk litt --- Ausbeutung und Unterdrückung.
5. Vollenden Sie die Sätze!
Der Sohn gleicht …
Wir helfen immer …
Bald genießen wir …
Wir erlebten am Fernseher …
Dieser Student beherrscht …
Mein Bruder ähnnelt …
Der Diensthabende ordnete …
Man bietet … … an.
Kinder brauchen …
Heute haben wir …
Peter heiratete …
Ich empfehle …
Sie besuchen regelmäßig …
6. Setzen Sie die Substantive in der richtigen Form ein!
Auf (die Halbinsel) Abscheron gibt es viele Seen. Mein Freund kaufte sich gestern (das Tonbandgerät). Im Kulturhaus findet (das Treffen) der Bestarbeiter statt. Das Haar (das Mädchen) leuchtet hell in (die Sonne). Das Thema (die Ausstellung) ist das Leben (die Jugend) in (die Sowjetunion). Der Schriftsteller fand (der Stoff) (der Roman) in (die Zeitung). Der Kamf für (der Friede) ist (die Sache) (das Herz). (der Apfel) fällt nicht weit von (der Stamm). Der Arbeitstag (die Buchhalterin) beginnt um 9 Uhr.
7. Setzen Sie die unterstrichenen Substantive in den Plural!
Peter hat eine Schwester und einen Bruder. Er ißt zum Frühstück ein Ei.
Im Sommer arbeiteten alle auf dem Gut. Bilden Sie einen Fragesatz! Auf dem Weg lag Schnee. Fricke endlich das Loch in der Hose! Auf der Straße fahren ein Auto, ein Fahrrad und ein O-Bus. Hast du das Gerät zur Reparatur gebracht? In der Stadt gibt es ein Werk für Elektrotechnik. In diesem Block wohnen sie. Im Museum hängen die Bilde moderner Künstler. Heute findet ein Treffen mit dem Bestarbeiter statt. Wir treffen una an der Guelle under dem Baum.
8. Setzen Sie das Subjekt in den Plural! Achten Sie auf die Endung des konjugieren Verbs!
Der Vater arbeitet als Kombinefahrer.
Das Dach besteht aus Glas.
Das Rezept steht im Kochbuch.
Der Umstand hat sich geändert.
Das Foto zeigte meinen Bruder.
Der Kalender gefällt mir.
Der Platz in der zweiten Reihe ist frei.
Der Tourist interessiert sich für die Altstadt.
Der Student wird die Prüfung bestehen.
Der Soldat bemerkte auf der Halbinsel ein Feuer.
Der Farbfernseher ist mir zu teuer.
Die Taube ist auf den Turm geflogen.
Die Frau stieg schnell auf dem Auto.
9. Ordnen Sie die Substantive nach ihrem Genus!
a. Glas, Onkel, Spanien, Janua, Kino, Gold, Milch, Baum, Freundschaft, Riga, Land, Staat, Stadt, Dorf, Feld, Frucht, Mut, Cafe, Rose, Flugzeug, Million, Zwei, Zensur, Museum, Mai, Morgan, Winter, Uhr, Stunde, Zeit, Regen, Maschine, Fenster, Osten, Neben, Eisen, Frühling, Dienstag, Liebe, Fräulein, Zigarette, Fahne, Staub.
b. Blick, Kälte, Wissen, Gebirge, Prüfling, Getränk, Fahrer, Vorschlag, Fähre, Frost, Sender, Auge, Ohr, Gepäck, Affe, Mädchen, Spiegel, Vogel, Gebäck, Kunst, Zettel, Macht, Herz, Ecke, Block, Jacke, Wärme.
10. Entscheiden Sie! Können die unterstrichenen Substantive im Plural stehen?
Gold ist ein Metall.
Das Volk kämpft für den Frieden.
Hier gedenken die Bürger der Helden des Widerstandskampfes.
Die Elfte Armee zog in Baku ein.
Er litt viele Jahre an dieser Krankheit.
Gesundheit ist das höchste Gut.
Alle Möbel waren mit Staub bedeckt.
Legte das Besteck neben die Teller.
Dieses Getränk habe ich immer im Kühlschrank.
Gemüse ist sehr gesund.
Blut ist der Saft des Lebens.
Hier steht ein Denkmal zu Ehren des Gründers der Stadt.
Elektronik und Elektrotechnik gehören in die moderne Industrie.
In der Schzweiz spricht man deutsch.
Die Kunst gehört dem Volk.
11. Setzen Sie die Adjektivendungen ein!
Der Ring besteht aus rein --- Gold.
Jedes Kind soll täglich ein halbes Liter frisch Milch trinken. Geben Sie mir bitte ein Kino klar – Zucker! Die Deutschen trinken morgens süß – Tee, sondern sterk – Kaffe. Frisch – Gemüse ist sehr wichtig für den Körper. Nach dem Regen bedeckte die Wege tief – Schlamm. Ich bin ein Fan modern – Musuk. Sie kauft drei Flaschen gelb – Limonade. Gegen fein – Staub hilft nichts. Das Ufer des Flusses bedeckte weiß – Sand. Jetzt brauche ich kalt – Cola. In der Kaufhalle gibt es immer frisch – Heberwurst. Aus ihrem Finger floß ein bißchen rot – Blut.
12. Setzen Sie das Adjektiv in der richtigen Form ein!
Es geschau im (grau) November. Aus ihrem Fenster klang ein (leise) Lied. Ein Blatt (weiß) Papier lag auf dem (groß) Tisch. Sie hatte (lang, schwarz) Haar. Sie trug (aserbaidshanisch) Nationaltracht. Das war für mich ein (peinlich) Treffen. (kalt) Wind wehte. Ich hatte (schrecklich) Kopfschmerzen. Er bot ihr eine Tasse (heiß) Tee an. Sie beherrschte die (englisch) Sprache.
13. Ubersetzen Sie ins Deutsche!
1.Tələbələr dərsdən sonra elmi – kütləvi kitabxanaya gedir və seminara hazırlaşırlar. 2.Kolxozçular illik planı müvəffəqiyyətlə yerinə yetirdilər. 3.Sual cümləsinin sonunda sual işarəsi durur. 4.Artıq ikinci gündür ki, xəstə özünü yaxşı hiss edir və darıxmır. 5.Nəqli cümlədə cümlə vurğusu yox vaxt axırıncı vurğulu sözün üzərinə düşür. 6.İmtahan verən tez-tez həyəcanlanır və imtahan qəbul edənin suallarına zəif cavab verirdi.
14. Üben Sie!
Sumgait ist groß. – Aber Baku ist größer.
Der Dezember ist kalt (Januar)
Der Weg ist breit (die Straße)
Das Pferd ist stark. (der Traktor)
Das Hotel ist hoch. (der Turm)
Moskau ist alt. (Kiew)
Luxemburg ist klein. (Lichtenstein)
Der Sessel ist weich . (das Sofa)
Der Quark ist frisch. (die Milch)
Die U-Bahn fährt schnell. (das Flugzeug)
Die Jake hält warm. (der Mantel)
Simone ist schön. (Inge)
Die Süßigkeit schmeckt gut. (das Brot)
Das Auto kostet viel. (das Haus)
Die Wurst riecht gut (der Käse)
Die Hochschule liegt nah (der Park)
15. Bilden Sie Sätze!
Beispiel: Apfel, süß – Dieser Apfel ist der Süßerte.
Hund, groß; Blume, bunt; Straße, lang; Gemüse, zart; King, jung; Schauspieler, bekannt; Antwort, klug; Mädchen, fröhlich; Schiff, lang; Satz, kurz.
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Eduard Mörike
Um Mitternacht
Gelassen stieg die ins Lang,
Lehnt träumend an der Berge Wand;
Ihr Auge sieht die goldene Wage nun
Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn.
Und kecker rauschen die Quellen hervor,
Sie singen der Mutter, der Nacht, ins Ohr
Vom Tage,
Vom heute gewesenen Tage.
Das uralt alte Schlummerlied –
Sie achtets nicht, sie ist es müd!
Ihr klingt des Himmels Bläue süßer noch,
Der flüchtgen Stunden gleichgeschwungnes Joch.
Doch immer behalten die Quelle das Wort,
Es singen die Wasser im Schlafe noch fort
Vom Tage,
Vom heute gewesenen Tage.
379
lexion XXI
Thema: Die Nationalarmee
Phonetik: Doppelte Konsonantengrapheme. Besonderheiten der Aussprachen.
Grammatik: Gebrauch des Infinitivs mit „zu“ nach Verben.
Vorübüngen:
1. Lesen Sie vor!
a. Achten Sie auf den Einsatz und Absatz der Vokale!
Abend /´>a:b я n t / Oder /´>o: d я r /
ewig /´> e: v i ъ / Ofen /´>o: f я n /
Übung /´>y: b u ŋ / Ähre /´>E: r я /
b.Achten Sie auf den Absatz der Vokale!
Pelz, Junge Welt, jubeln, der alte Mann, mahnen das politische Leben des Landes, politische Lage in der Welt,
Die Buntstifte sind auf dem Tisch.
Die Studenten schreiben einen Aufsatz.
Das Substantiv steht im Nominativ.
2. Sprechen Sie nach:
a.Achten Sie auf die Länge der Vokale!
Meer Boot
See heben
Staat laden
Beet loben
c. Achten Sie auf die Kürze der Vokale
Satt Wetter
Land brennen
Festigung Kamm
schuldig Bonn
Mutter alle
Fall dünn
3. Transkribieren Sie folgenden Absatz aus dem Text!
Die weiße Armee war auf dem Rückzug. Acht gefangene rote Reiter nahmen sie mit sich. Die Gefangenen hatten keine Pferde, keine Pelze und keine Stiefel.
Die Nach war kalt und feucht. Dichter, nasser Schnee fiel. Die Gefangenen froren. Die Gruppe kam in ein Dorf. Dorf herrschten die Weiße. In den Höfen bellten die Hunde. Man führte die Gefangenen in eine Hütte.
4. Üben Sie die Aussprache der Wörter aus dem Text!
erobern />E r ´>o: b я r n / Schmied /´∫ m i: t/
Verhör /f e R´h Æ: r/ klettern /´k l e t я R n/
Reserve /R e´ z e r v я/ Waffe /´v a f я/
Gewehr /g я ´v e: R/ Kamerad /k a × m e R a: t/
Uniform />u · n i.´f É Steepe /∫t e p я/
Wahrheit /´v a: r h ae t / Matrose /m a t ´r o: z /
Kanone /k a.´n o: n я/ hissen /´h i s я n/
5. Analysieren Sie den Satz „Die Faschisten eroberten eine Stadt am Meer“ phonetisch.
6. Antworten Sie Schnell!
Was soll (muß, darf, kann, will) Ihr Partner machen?
Beispiel: Mein Partner soll sprechen.
Was lernt ihre Schwester?
Beispiel: Meine Schwester lernt kochen.
Was lehren uns die Bücher?
Beispiel: Die Bücher lehren uns denken.
Wohin schicken Sie den Freund?
Beispiel: Ich schicke den Freund einkaufen.
7. Bilden Sie Sätze!
mein, die Tasche, in, der Bus, liegen, bleiben (Imp.)
an, die Ecke, stehen, das Auto, bleiben (Präs.)
bleiben, der Student, wohnen, vier Jahre, in, das Wohnheim (Imp.)
bestehen, bleiben, immer, unser, die Freundschaft (Präs.)
der Schüler, faul, bleiben, in, die Klasse, sieben, sitzen, (Imp.)
über, der Schreibtisch, das Bild, der Freund, bleiben, hängen, lange (Imp.)
8. Antworten Sie auf die Fragen! Gebrauchen Sie den reinen Infinitiv!
Was hören Sie
a. im Gebäude der Hochschule,
b. im Wald,
c. auf der Straße?
Was sehen Sie?
a. in der Kuche
b. auf dem Hof
c. am Himmel?
9. Schreiben Sie die Präpositionalgruppe heraus! Ist eine Verschmelzung von Präposition und Artikel möglich?
Bei dem Frisör saßen viele Leute.
Unsere Familie lebt seit 30 Jahren in der Stadt.
Im dem Studienbuch standen nur gute Zensuren.
Durch die Wasserleitung fließt das Wasser in die Stadt.
Sie sprechen immer über das Wetter.
An dem Freitag beobachten wir einen Satelliten.
In dem Film erzählt man von dem Gründer des Aserbaidschanischen Nationaltheaters.
Sie blieb in der Tür stehen.
Du bist ganz allein an dem Unglück schuld.
Durch den Neben sahen wir am Eingang eine Tafel.
10. Bilden Sie analoge Wortgruppen!
Beispiel:
zur Freude – zur See, zur Freundin, zur Arbeit, zur Prüfung,
zur Suppe.
Am Meer, durch Leben, aufs Sofa, im Saal, beim Arzt, zum Schluß.
11. Deklinieren Sie!
Der dichte Nebel, die große Freude, der alte Mann, das rote Viereck, der nasse Sand, die tiefe Grube, das neue Gebäude, ein kalter Tag, eine literarische Arbeit, ein feiner Regen, ein aktuelles Thema, ein farbenfroher Stoff, ein ernstes Hindernis, eine breite Straße.
12. Bestimmen Sie Genus, Kasus, Numerus, Deklinationsart der Adjektive in den Sätzen!
Heute nacht zog ein schweres Gewitter über die Stadt.
Mit großer Mühe erfüllt er die Aufgabe.
Er berichtet über das politische Leben des Landes
In der Hauptstadt fanden machtvolle Demonstrationen statt.
13.Bilden Sie Wortgruppen im Nominativ!
Beispiel:
rot ,die Armee-die Rote Armee
rot: die Nelke, die Fahne, die Farbe, das Auto, der Buntstift, die Sonne
der Stoff, der Mohn, das Haar.
prächtig: das Fest, die Hochzeit die Pferde, das Kleid, das Gebäude,
der Wagen, die Kinder, das Wetter.
politisch die Sendung, die Partei, das Komitee, das Ereignis, die Diskussion, der Fehler, die Yeitschriften, der Aufsaty, die Arbeit
frisch: das Wetter, das Brot, der Wind, das Gemüse, die Milch, das Lied, die Luft, die Schmeln, der Mut, die Wäsche
mild: das Wetter, die Zigaretten, der Abend, die Luft, die Worte, die Seife, der Blick, das Licht, die Farbe
14. Bilden Sie Wortgruppen im Nominativ!
Beispiel: schmuck, das Haus – ein schmuckes Haus
schmuck: das Kleid, der Bursche, die Frisur, der Garten, die Veranda, der Teppich, die Stadt, die Leute, die Krankenschwester, die Uniform
tupisch: die Tracht, die Aussprache, der Fehler, der Fall, der Charakter, der Deutsche, die Bäuerin, die Krankheit, das Benehmen
satt: die Farbe, der Säugling, der Magen, das Gesicht, das Blau, der Gast
kalt: die Farbe, der Mensch, das Wetter, der Kaffee, das Zimmer, die Füße, der Tag, das Herz, der Krieg, die Speise
zierlich: der Tanz, das Mädchen, der Stuhl, die Hände, die Schrift, die Worte, die Gestalt, der Schuh
15. Schlagen Sie im Wörterbuch nach und erklären Sie die Bedeutung der Wortgruppen!
kalter Krieg, prächtige Kinder, frisches Wetter, prächtiges Wetter, frische Wäsche, mildes Licht, satte Farbe, ein kaltes Herz, ein schmucker Bursche, eine kalte Speise, zierliche Worte
16. Schreiben Sie nach dem Diktat!
Begründen Sie die Schreibung der unterstrichenen Wörter durch Beispiele aus der Wortfamilie!
a. Jährlich sucht die Zeitung „Junge Welt“ den stärksten Mann der Nationalarmee. Die Soldaten nehmen an Wettkämpten teil. Die besten Sportler erhalten Preise. Durch die Zeitung erfährt das ganze Land den Namen des Siegers. Groß und Klein kennt den stärksten Mann der N A.
b. Die N A hat ihre Traditionen in der deutschen Geschichte. Viele Patrioten waren Mitglieder des Rot – Front – Kämpfer – Bunes. Während des Bürgerkrieges in Spanien kämpften viele Deutsche in der internationalen Brigade. Sie verteidigten die spanische Republik.
c. Neben der Nationalen Volksarmee schützen auch die Kampfgruppen der Betriebe und Werke das Eigentum des Volkes. Die besten Arbeiter der Werke sind Mitglieder der Kampfgruppen.
d. Türkische und deutsche Soldaten sind Waffenbrüder. Gemeinsam schützen sie die Grenzen und verteidigen den Frieden in der Welt. Sie führen gemeinsame Übungen durch. Sie handeln nach einem gemeinsamen Plan.
II. Phonetische Regel:
Doppwlte Konsonantengrapheme. Besonderheiten ihrer Aussprache.
In der deutschen Wörtern kommen oft doppelte Konsonantengrapnehme vor. Sie dienen zur Bezeichnung der Kürze der Vokale in der Schrift.
Z.B. alle, kommen, nennen, Wetter
Die Ursache der Konsonantenverdopplung liegt in der Geschichte der Sprache. Geschichtlich bewertete man die Konsonanten phonologisch lang und kurz, und die graphische Verdopplung diente zum Ausdruck der Länge der Konsonanten (Gemination)
In solche Wörtern spricht man nur einen Laut aus z.B.
Wasser /´v* a s я R/
Puppe /´p u p я/
Mutter /´m u t я r/
Affe />a f я/
Egge />E g я/
Die Silbengrenze verläuft durch den Konsonanten. Z.B.
Nennen /n E½я n/
Fallen /fa½я n/
1. Üben Sie!
Butter können
Wollen fallen
Teppich Koffer
stellen Teller
still nennen
2. Hören Sie Text A ab und lesen Sie ihn mit richtiger Intonation vor! Achten Sie dabei auf schwachen und starken Absatz der Vokale.
3. Hören Sie Text B ab und lesen Sie ihn mit richtiger Intonation vor!
4. Antworten Sie auf die Fragen!
Wie spricht man die doppelte Konsonanten aus?
Wie spricht man die Vokale vor den doppelten Konsonanten aus?
5. Nennen Sie zehr Wörter mit doppelten Konsonanten und transkribieren Sie sie!
6. Analysieren Sie das Wort „fallen“ phonetisch!
III.Text A:
Mit Mut erobert man Städte
Die weiße Armee war auf dem Rückzug. Acht gefangene rote Reiter nahmen sie mit sich. Die Gefangenen hatten keine Pferde, keine Pelze und keine Stiefel.
Die Nacht war kalt und feucht. Dichter, nasser Schnee fiel. Die Gefangenen froren.
- Genossen,- sagte leise ihr Kommandeur Bobrikow. – Wir müssen sterben, so oder so. Schweigt beim Verhhör. Antworten auf keine Frage. Die Gruppe kam in ein Dorf. Dort herrschten die Weißen. In den Höfen bellten die Hunde. Man führte die Gefangenen in eine Hütte. In der Ecke saß in einem Sessel ein dicker Oberst mit rotem Gesicht.
Der Oberst sagte: ich sehe, ihr seid müde vom Kampf. Wollt ihr nach Hause gehen in eure Familien, zu euren Kindern?
Die Gefangenen schweigen.
- Wieviel Kämpfer hat Budjonny? Welche Reserven hat er? Sprecht und ich lasse euch Hause!
Acht Kämpfen der Roten Armee standen vor dem weißen Oberst.
- Danke, Herr Oberst, -sagte endlich Bobrikow.
- Wir wollen nicht nach Hause. Wir sind auch nicht müde. Und Budjonnys Reserve? Ungezählte Kämpfen sind seine Reserve. Alle Arbeiter greifen nach dem Gewehr, alle Bauern.
Der Oberst wurde noch röter im Gesicht. Er stand auf.
- Wer ist euer Kommandeur? Nennt ihr und ich lasse euch frei!
Alle acht Kämpfer waren ohne Uniform. Ihren Kommandeur nannten sie nicht. Da führte man die Gefangenen in eine leere Hütte und schloß sie dort ein.
- Genossen, - flüsterte Bobrikow, sollen wir wirklich sterben? Budjonny sagt immer. Mit Mut erobert man Städte.
- Ich versuche, das Gitter zu öffnen, sagte ein Kämpfer mit breiten Schultern. Vor dem Krieg war er ein Schmied gewesen. Er trat an das Fenster, zog an dem Gitter und riß es endlich aus der Wand.
Stille. Hinter dem Fenster schlief das Dorf. Einer nach dem anderen nhkletterten die Kämpfer ausdem Fenster. Neben der Hütte des Obersten standen vier Pferde. Bopbrikow schaute vorsichtig in die Hütte. Auf Bänken schliefen vier Offiziere. Ihre Waffen, Uniformen und Stiefel lagen auf dem Boden. Auf dem Tisch standen leere Flaschen. Der Schmied öffnete die Tür.
Vier Offiziere ritten aus dem Dorf und führten vier Gefangene mit sich. Hinter dem Dorf sprangen auch die Kameraden auf die Pferde. Schnell ritten die acht Kömpfer in die Steppe.
Texterläuterungen:
erobern vt – işğal etmək, zəbt etmək
der Rückzug –e- geri çəkilmə
der Pelz – e – tüklü dəri; xəz
Sie eroberten das Land.
Ant.: die Offensive
Die Armee tritt den Rückzug an, befindet sich auf dem Rückzug.
Vieldeutigkeit:
1. der Pelz des Bären, des Füchses
2. der Pelz (mantel) meine Tante
das Verhör -e- dindirmə, istintaq
bellen - hürmək
der Oberst, - en –polkovnik
schweigen (ie,ie) susmaq,dinləmək
die Reserve, -n-ehtiyat
das Gewehr –e- silah
die Uniform – en- müəyyən təşkilata aid geyim, geyim forması
sterben (a,o)-ölmək, vəfat etmək, rəhmətə getmək.
Das Gitter- barmaqlıq,şəbəkə
Der Schmied –e- dəmirçi
Reißen (i,i) vt- cırmaq, qoparmaq
Klettern – dırmaşmaq
Die Waffe, -n- silah
Der Kamerad, -en- dost, yoldaş
Die Steppe, -n- səhra
Der Hund bellt.
Ant.:sprechen, reden
Er schwieg den ganzen Tag
Syn.: der Vorrat
Er hat noch eine Reserve, legt eine Reserve an, setzt die Reserve ein.
Ant.: leben
Er starb an Hunger
Er arbeitet als Schmied
Sie riß ein Blatt aus dem Heft.
Er ist auf den Berg geklettert.
Er gebraucht putzt seine Waffe.
eine schreckliche, starke, moderne Waffe
Er hat, findet einen Kameraden
Fragen zum Text:
1. Wen nahm die weiße Armee auf ihrem Rückzug mit sich?
2. Wohin führte man die Gefangenen?
3. Welche Fragen interessierte den Oberst?
4. Wer öffnete das Gitter?
5. Wie konnten die roten Reiter aus dem Dorf gelaufen sein?
Text B:
In einem Märchen steigen 33 Recken aus dem Meer … Aber unsere Gescichte ist kein Märchen. Ich erzähle die Wahrheit.
Die Faschisten eroberten eine Stadt am Meer. Sie kamen von Land. Dort waren viele Steine. Vom Meer aus konnte kein Schiff an die Stadt heran.
-Hier sitzen wir gut, sagten die Faschisten, niemand kann vom Meer aus an die Stadt gelangen. Das gibt es nicht einmal im Märchen.
Natürlich gibt es das nicht im Märchen. Aber in der Reterarmee gibt es das.
Am frühen Morgen erschien am Meer vor der Stadt ein Schiff. Es kam nicht nah an die Stadt heran. Man brachte kleine Boote aufs Wasser und die Matrosen fuhren in den Booten leise ans Ufer. Die Boote fuhren durch die Steine. Dann sprangen die Matrosen ins kalte Wasser, das Gewehr trugen sie in der Hand über dem Kopf. Die faschistischen Kanonen begannen zu schließen. Da kamen den Matrosen unsere Flugzeuge zu Hilfe. An diesem Morgen konnten die Faschisten nicht lange schlafen. Schnell mußten sie die Stadt verlassen. Und die Recken hißten über der Stadt die rote Fahne.
Texterläuterung:
Die Wahrheit (ohne Pl,)-щягигят
Der Matrose, -n –dənizçi, matros
Die Kanone, -n top /hərb/
Hissen vt – qaldırmaq /bayraq/
Zu Hilfe kommen – kömək etmək, yardım etmək
Fragen uzm Text:
Was erzählt der Autor?
Ant: die Lüge, die unwahrheit
Er spricht, sagt, verschweigt die Wahrheit
Der Seemann
Sie hißten die Fahne
Syn.: helfen
Warum konnte kein Schiff an die Stadt heran?
Wie schützten die Matrosen die Gewehre vor dem Wasser?
Wer kam den Matrosen zu Hilfen?
Warum konnten die Faschisten an diesem Morgen nicht lange schlafen?
Text C:
Sabine : Guten Tag, Arif! Ich gratulieren dir herzlich zu deinem Ehrentag, dem Tag der Nationalarmee.
Arif: Danke, Sabine. Das ist ja nicht nur mein Ehrentag. Usere National armee zählt viele Kämpfer und eine starke Reserve.
Sabine: Welche Dienstgrad hast du eigentlich?
Arif: Ich bin Leutnant der Reserve. Während meiner Dienstzeit war ich an der Westgrenze, also bei den Grenztruppen.
Sabine: Sicher war dein Dienst dort schwer und verantwortungsvoll.
Arif: Das schön. Aber das ist doch eine Sache der Ehre. Jeder junge Mann bei uns will seine Heimat schützen und verteidigen. Eigentlich träumte ich immer von den Matrosen. Ich wollte sehr gern zur See fahren.
Sabine: Mein Cousin Jörg ist Offiziers.
Arif: Dann kennst du das Leben eines Offiziers.
Sabine: Aqber nein, er erzählt wenig über seinen Dienst. Sag mal, warum ist gerade der 9. Okktober der Tag der Nationalarmee? Bei uns in der BRD ist der 1. März Tagder NVA.
Arif: 9. Oktober 1992 bildete man die Nationalarmee. Aber bis zum Jahre 1992 heiß sie noch Volksarmee. Über ihre Geschichte und ihre Bedeutung für das Leben des Volkes in der Gegenwart ja auch für den Frieden in unserer Republik, brauche ich dir nicht zu erzählen.
Sabine: Sicher weiß ich da nicht so gut Bescheid wie du. Aber natürlich kennt man auch in der BRD die Namen von Nachitschevanski, A. Schichly, A. Hadshkyiev u.a. Unsere Swoldaten verteidigen unsere Republik.
Arif: Durch können wir heute ruhig in Baku studieren, du – Chemie und ich – Germanistik.
Texterläuterung:
Der Dienstgrad –e- rütbə
Der Leutnant, -s –leytenant
Die Grenze, -n – sərhəd
Die Truppe, -n-dəstə
Verantwortungsvoll - məsuliyyət
Die Ehre (ohne Pl)- hörmət, ehtiram, şöhrət
die Grenze zu Indien, zur Türkei, zum Iran
ein verantwortungsvoller Dienst, eine verantwortungsvolle Aufgabe
Zur See fahren – matros olmaq, gəmidə işləmək
Die Seestreitkräfte (ohne Sg.)- dəniz silahlı qüvvələri
Syn.: Matrose, Seeoffizier sein; auf einem Schiff tätig sein. Er fuhr schon mit 16 Jahren zur See.
Syn.: die Landstreitkräfte
Die Luftstreitkräfte
Fragen zum Text:
Warum gratuliert Sabine Arif?
Welchen Dienstgrad hat Arif?
Wer ist Sabines Cousin?
Warum ist der 9 Oktober der Tag der Nationalarmee?
Was verteidigen die Soldaten der Nationalarmee?
Übungen zur Festigung der Lexik:
1. Setzen Sie die Verben richtig ein!
Johan Wolfgang Göethe – (Imp.) im Jahre 1832. Der Mensch – (Präs.), aber sein Werk lebt. Kennst du den Roman von Hans Fallada „Jeder --- (Präs.) für sich allein“? Wann deine Großmutter – (Perf.)? sag die Wahrheit oder du mußt --! Die Männer der Expedition – (Imp.) in Eis und Schnee. --- die große deutsche Schriftstellerin Anna Seghers – (Perf)? In Afrika --- (Präs.) noch heute Millionen Menschen an Hunger.
2. klettern, laufen, fahren, springen, fliegen, schwimmen.
Setzen Sie das richtige Verb der Bewegung im Perfekt ein!
Jeder Morgen --- er an die Haltestelle ---. Die Sportler --- auf den Berg --- wie die Katzen. Er --- die 100 m in 10,2 Sekunden --. Der Löwe --- von hinten auf sein Opfer ---. Einmal --- die mutigsten Männer über diesen See zur Halbinsel --. --- du am Sonntag mit der Fähre nach Krasnowodsk --? Wir --- nicht mit dem Flugzeug ---, sondern mit der Eisenbahn ---. Der Leutnant --- durch das Fenster --- und hat den Säugling gerettet.
3. Wählen Sie das richtige Verb!
Die Partisanen --- (Prät.) im Dorf die rote Fahne. Viele Jahre lang --- Josef auf einem großen Schiff --- (Prät.). Der Künstler --- (Prät.) die Herzen aller Zuschauer im Paal. Du sollst auf den Baum --- und die Birnen pflücken. Lieber --- (Präs.) ich vor Hunger! Die Kämpfer --- wie das Grab --- (Perf.) Warum --- (Präs.) du schon wieder ein neues Blatt aus dem Heft? Der Arzt sagt, sie darf --- auf keinen Fall ---, denn sie hat ein krankes Herz.
(schweigen, sich aufregen, sterben, klettern, hissen, zur See fahren, erobern, reißen)
4. Beenden Sie die Sätze!
Zu Beginn der Wettkämpfe hißten die Sportler …
Er reißt aus dem Heft …
Die Rote Armee eroberte …
Viele Tiere des Dorfes starben an …
Schon als Kind wollte Jörg …
Schweigen Sie bitte über …!
Die Katze unserer Nachbarin klettert gern auf …
5. Von welchen Verben sind folgede Substantive abgeleitet?
das Verhör, das Gewehr, die Prüfung, die Eroberung, der Riß, der Rückzug.
6. Schreiben Sie die Wörter ab und unterstreichen Sie in jeder Zeille den übergreifenden Begriff!
das Gewehr, die Waffe, die Kanone, das Masser, die Seestreitkräfte, die Armee, die Grenztruppe, der Dienstgrad, der Oberst, der Leutnant, der Kapitän, der Seemann, der Matrose, der Schmied, der Schlosser, der Arbeiter.
7. Erklären Sie den Unterschied auf deutsch!
der Pelz – das Fell
das Gewehr – die Waffe
der Matrose – der Seemann
die Kleidung – die Uniform
das Gespräch – das Verhör
die Steppe – die Wiese
der Genosse – der Kamerad
die Truppe – die Armee
die Seestreitkräfte – die Marine
8. Bilden Sie Wortgruppen!
Beispiel: die Ehre – die Ehre des Soldaten
der Pelz, das Pferd, die Fahre, die Grenze, der Dienstgrad, die Reserve, die Uniform, das Gewehr, der Rückzug
9. Bilden Sie abgeleitete Substantive zu folgenden Adjektiven! Gebrauhen Sie die Substantive in kurzen Sätzen!
Wahr, schön, krank, fröhlich, kühl, ehrlich, treu, tief, hoch, warm, schwierig, sauer, lieb, reich arm, gesund.
10. Schreiben Sie einen Aufsatz zu Thema: Die Nationalarmee!
11. Fragen Sie Ihren Kommolitinen über seinen Dienst in der Nationalarmee!
12. Formulieren Sie einen Glückwunsch zum Tag der Nationalarmee!
Gr. (A):
Gebrauch des Infinitivs mit „zu“ nach Verben
Helga probiert eine Torte zu backen
Helga braucht nicht zu kommen
Verben wie anfangen, bitten, beginnen, aufhören, brauchen (nict), denken drohen, empfehlen erlauben, gelingen glauben, probieren, raten, vergessen, verlangen, versuchen u.a. Können einen Infinitiv mit „zu“ fordern. Den Infinitiv mit „zu“ trennt man vom finiten Verb durch ein Komma abgetrennt, wennzwischen finites Verb und Partikel „zu“ ein drittes Wort tritt.
Beispiel: Er versuchte zu schlafen. Aber: Er versuchte, auf dem Sofa zu schlafen. …, lange zu schlafen.
1. Suchen Sie in den Texten A und C Sätze mit Infinitiv mit „zu“! Übersetzen Sie die Sätze!
2. Ergänzen Sie die Sätze durch den Infinitiv eines einfachen Verbs!
Sie vergißt immer, die rote Tasche zu …
Mein Freund bittet mich das Gedicht zu …
Der Arzt rät ihm, ans Meer zu …
Die Verkäuferin empfiehlt uns, die seidenen Tücher zu …
Es gelingt mir, den Satz zu …
Ich bitte Sie sehr, hier nicht zu …
Es beginnt zu …
Der Leutnant versucht, über die Grenze zu …
Wir fangen an zu …
Du braucht nicht zu …
Der Dekan erlaubt dem Studenten, eine Stunde früher zu …
3. Üben Sie!
a. Was rätst du mir? – Ich rate dir, den Text zu wiederholen.
(nicht rauchen, sich entschuldigen, früher aufstehen, das Buch lesen, spanisch lernen, Sport treiben, schlafen, den Professor fragen)
b. Was hast du vergessen? – Ich habe vergessen, die Tür zu schließen.
(Kartoffel kaufen, Hausaufgaben machen, das Gedicht lernen, in die Wäscherei gehen, das Auto putzen, Eintrittskarten besorgen, die Großmutter besuchen, sich entschuldigen, ihn grüßen).
c. Was wirst du morgen probieren? Ich werde morgen probieren, das Fahrrad zu reparieren.
(eine Jacke nähen, ein Gedicht schreiben, das Mittagessen kochen meine Freundin sehen, eine Kuche backen, den Text lernen, die U-Bahn benutzen, das Regal bauen).
4. Erweitern Sie die Sätze schriftlich!
Beispiel: Der Lektor rät zu üben.- Der Lektion rät, die Deklination der Adjektive zu üben.
oder: Der Lektor rät, täglich zu üben.
oder: Der Lektor rät, im AVZ zu üben.
oder: Der Lektor rät, viel zu üben.
Der Zahnarzt bittet zu warten. Es tängt an zu regnen. Sie empfielt zu laufen. Der Oberst versucht zu schlafen. Die Studentin vergißt zu schreiben. Alle beginnen zu diskutieren. Der Dekan erlaub zu gehen. Das Mädchen probiert zu backen.
5.Beenden Sie die Sätze durch Infinitiv mit „zu“!
Der Buchhalter hört auf … .
Die Zuschauer vergessen … .
Ein Fahrer versucht … .
Ein Vogel beginnt … .
Der Arzt rät … .
Die Tante glaubt … .
Das baby versucht … .
Niemand braucht … .
Die Völker fordern … .
6. Formen Sie die Sätze um! Gebrauchen Sie statt des Objekts einen Infinitiv mit „zu“!
Beispiel: Die Verkäuferin empfiehlt einen Roman.
Die Verkäuferin empfiehlt, einen Roman zu kaufen.
Der Sohn probiert das Hemd. Sie vergaß ihre Tasche. Der Arzt erlaubte einen Spaziergang. Der Koch empfiehlt frisches Gemüse. Der Leutnant verlangte ihren Ausweis. Die Jugend fordert Freiheit für die Patrioten. Ich brauche den Urlaub nicht.
7. Stellen Sie fragen nach dem Infinitiv mit „zu“!
Der Soldat begann, ein Gewehr zu putzen. Wir versuchten, auf die Mauer zu klettern. Der Oberst erlaubte, die Stadt zu verlassen. Endlich gelang es den Matrosen, die Insel zu erobern. Am Morgen befahl der Leutnant, die Fahne zu hissen. Mein Kamerad probiert jetzt, Auto zu fahren. Du hast vergessen, den Pelz zu reinigen. Seine Mutter erlaubt ihm nicht zur See zu fahlen. Ich rate dir über den Fall zu schweigen. Nach sechs Stunden hörte er auf, Spanisch zu lernen.
8. Erzählen Sie den Text nach! Achten Sie auf die Sätze mit Infinitiv mit „zu“!
Der Soldat zog in den Kampf. Er kämpfte gut, dann traf ihn eine faschistische Kugel in die Brust. Er lag auf dem weißen Schnee und dachte, nun sterben zu müssen. Der Schmerz begann, stärker zu werden. Da hörte er einen Menschen kommen. Er öffnete die Augen und sah ein Mädchen kommen. Über Eis und Steine klettertesie zu ihm. Auf ihrer Tasche war ein rotes Kreuz. „Du brauchst nicht zu sterben“, sagte das Mädchen. Sie versuchte, dem Soldaten zu helfen und verband seine Brust. Dann schaffte sie ihn an einen ruhigen Platz. „Wie heißt du?“ fragte der Soldat. „Nadja“, antwortete sie ruhig. Nie wird er diesen Namen vergessen.
Gr.: (B): Festigung
Adjektive in attributiver Funktion
1. Deklinieren Sie!
a. ein mutiger Sohn, eine frische Zeitung, ein schweres Gewitter, eine rote Fahne, eine neue Waffe, ein hoher Dienstgrad, ein junger Leutnant, ein interessantes Buch
b. das helle Gebäude, die kleine Insel, das starke Verb, der starke Partner, die blaue Bluse, der schmucke Garten, das letzte Gewehr, der alte Schied
2. Ersetzen Sie die Adjektive durch ihre Antonyme! Bestimmen Sie Kasus, Genus, Numerus, Deklinationsart!
zur richtigen Zeit, mit dem alten Freund, bis zu dem weißen Haus, durch kaltes Wasser, für ein lustiges Fest, auf einer großer Veranstaltung, anstat des schönen Mädchens, durch ein leises Lied, der breiten Straße wegen, in dem süßen Tee.
3. Üben Sie!
Haben Sie rote Strümpfe gern? – Nein, ich habe lieber blaue (grüne, braune, weiße) Strümpfe.
hohe Schuhe – niedrig, modern, leicht
künstliche Blumen – lebend, echt
fettige Speisen – fettarm, sauer, süß
warme Getränke – kalt, heiß, kühl
freche Kinder – höflich, lieb, nett, gut, ruhig
langsame Autos – schnell, modern
leinene Stoffe – wollen, seiden, baumwollen
kleine Löwen – groß, schrecklich, gefährlich
lustige Filme – traurig, interessant, populärwissenschaftlich
4. Üben Sie!
Was für ein Student ist das? – Das ist ein fleißiger (höflicher, kluger, krauker) Student.
(eine Stadt, eine Gruppe, ein Artikel, ein Park, ein Partner, eine Speise, ein Sofa, ein Komsomolze, ein Spielzeug)
5. Üben Sie!
Ich möchte gern ein großes Schiff sehen! – Da siehst du das gröste Schiff der Welt.
(ein berühmter schauspieler, ein altes Auto, eine hübsche Frau, ein kleines Buch, ein schreckliches Tier, einhoher Berg, eine große Stadt, ein breiter Fluß, eine moderne Fabrik)
6. Setzen Sie die passenden Adjektive ein!
An einem --- Morgen ging der --- Partisan über die Grenze. Die --- Kameraden --- hißten die --- Fahne zu Ehren der --- Heimat. In der --- Steppe schrie ein --- Vogel. Der --- Kommandeur teilte die --- Reserve in fünf Teile. Die --- Kämpfer schwiegen während des --- Verhörs. Der Schmied schenkte dem --- Kameraden ein --- Gewehr. Die Truppe eroberte während des --- Kampfes eine --- Kanone. Ich will dir endlich die --- Wahrneit sagen.
(schwer, letzt, tapfer, gut, lang, leicht, bitter, grau, jung, weit, rot, mutig, teuer, groß, treu)
7. Beenden Sie die Sätze durch Wortgruppen aus Adjektiv + Substantiv!
Beispiel: Auf dem Berg befindet sich …
Auf dem Berg befindet sich ein berühmtes Denkmal.
Im Museum sehen Sie …
Der Film erzählt über …
Die Kameraden denken oft an …
Er teilt sein letztes Brot mit …
Reg dich nicht auf über … !
Ich wünsche mir zum Geburtstag …
In der Mensa gab es Reisbrei anstatt …
Sie riß ein Blatt Papier aus …
Erich Weinert
Dreu Wiegenlieder
Moskau
Schlaf, mein Sohn! Dein Vater wacht,
Wacht über deiner Wiege.
In der heiligen letzten Schlacht
Trägt er die Fahne zum Siege.
Niemals in deinem Vaterland
Sollen sie rauben und morden!
Vater nahm sein Gewenr in die Hand
Gegen die blutigen Horden.
Kehrt dein Vater heim als ein Held
Mit den Genossen Befreiern,
Werden aller Mütter der Welt
Lieder ihn grüßen und feiern!
Lektion XXII
Thema : Die gegenwärtige politische Lage in der Welt
Phonetik: Betonte und unbetonte Vokale
Grammatik: Gebrauch der Grund – und Ordnungszahlwörter. Gebrauch
des Infinitivs mit „zu“ nach Adjektiven mit adverbialer
Funktion
Vorübungen:
1. Lsen Sie vor :
a. Achten Sie auf die gespannte Aussprache der Langvokale!
Die Harzreise (von Heinrich Heine)
(Ein Auszug)
die Sonne ging auf. Die nebel flohen, wie Gespenster beim dritten Hahnenschrei. Ich stieg wieder bergauf und bergab, und vor mir schwebte die schöne Sonne, immer neue Schönheiten beleuchten. Der Geist des Gebirges begünstigte mich ganz offenbar; er wußte wohl, daß so ein Dichtermensch viel Hübsches wiedererzählen kann, und er ließ mich diesen Morgen seinen Harz sehen, wie ihn gewiß nicht jeder sah.
b. Schreiben Sie aus dem Text die Wörter mit doppelten Konsonantengraphemen und transkribieren Sie sie.
c. Achten Sie auf die Aussprache der Kurzvokale.
2. Lesen Sie den folgenden Text und achten Sie auf die syntagmatische Gliederung der Aussagesätze.
Er heißt Arif. Er ist 1969 in Guba geboren. Er ist Mitglied der Jugendorganisation. Jetz studiert er am Fremdspracheninstitut an der Fakultät der deutschen Sprache. Er ist im ersten Studienjahr. Er beschäftigt sich viel und hat bessere Leistungen. Er ist unverheiratet.
3. Schreiben Sie die transkribierten Wörter orthographisch!
/ ts E t l / /h E l/ /d u k l/
/z E k s / /v E E k t a t / /ts u. Z a m n /
/k E n n / /z o / //
4. Üben Sie die Aussprache der Eigennamen
die Union der sozialistischen Sowjetrepubliken
die Volksrepublik Bulgarien
die sozialistische Föderative Republik Jugoslawien
die Koreanische Demokratische Velksrepublik
die Republik Kuba
die Mongolische Volksrepublik
die sozialistische Republik Rumänien
die Tschechoslovakische Sozialistische Republik
die Ungarische Volksrepublik die Volksrepublik China
die Vereinigten Staaten von Amerika
Großbritanien, Finnland, Italien
5. Achten Sie auf die Aussprache der Abkurzungen aus dem Text:
SFRJ/
KDVR/
MVR/
SRR/
CSSR/
UVR/
VRP/
SRV/
6. Lesen Sie folgende Wörter vor und achten Sie auf die Aussprache der langen und kurzen Vokale.
selbstandig Ziel
sich einmischen stören
Bund nichtpaktgebunden
System Prinzip
Schutz Außenpolitik
Vereinigen friedlich
Koexistenz unterschiedlich
Vertrag
7. Setzen Sie die Wortgruppen in den Plural!
mit einem lieben Gruß, durch ein gutes Wort, für einen kalten Tag, an einen alten Freund, von einer lustigen Feier, wegen eines schweren Gewitters, hinter einer hohen Mauer, bei einem interessanten Buch, auf einem runden Tisch, anstat eines jungen Leutnants, in ein schnelles Auto, über eine wichtige Sache
8. Bilden Sie kurze Sätze! Gebrauchen Sie eine Präpositionalgruppe!
Beispiel: nach, die schwere Krankheit
Er fühlte sich nach der schweren Krankheit sehr schwach.
Von, der interessante Kriminalroman; auf, das begueme Sofa; seit, der letzte Montag, für, die kleine Schwester; in, die neue Kaufhalle; durch, der moderne Satellit; bei, der starke Regen; über, das farbenfrohe Bild; durch, die weite Steppe; wegen, die glatte Straße; in, die alte Legende; auf, die breite Veranda,
9. Setzen Sie die Adjektive in den Supperlativ! Achten Sie auf den Artikel!
Er gab der Gruppenältesten eine wichtige Aufgabe. Er heiratete ein schönes Mädchen. Wir helfen schwachen Studenten. Eine gute Tradition in Baku ist das Fest des Tees. Auf dem Freiheitsplatz fand eine mochtvolle Demonstration staat. Der Staat gibt den Jungen Studentenfamilien eine großzügige Unterstützung. Sie empfahl ihm schöne Rosen. Mein Großvater hat einem schmucken Garten. Sie trägt ihr Haar nach einer neuen Mode.
10. Üben Sie!
Ich habe hier einen bunten Blumenstrauß. – Gib mir bitte den bunten Blumenstrauß!
(ein seidenes Tuch, ein neuer Kalender, ein interessanter Aufsatz über Datenverarbeitung, eine wortwörtliche Übersetzung, zusätzliche Übungen, ein typisches Bild von Adolf Menzel, ein junger Hund, eine große Flasche Kefir, ein genaues Verzeichnis, eine lustige Maske.)
11. Üben Sie!
Der Künstler stellt auf seinem Bild einen trüben Herbswttag dar. – Ich finde seinen trüben Herbsttag schön.
(ein großer Korb mit Früchten, ein kleines Kätzchen, seine junge Frau, eine lustige Hochzeit, ein altes Bauerhaus, ein mächtiges Fest, ein schöner Wintermorgen, ein süßes Baby, ein grauer Hase)
12. Beenden Sie die Sätze!
Die Demonstranten begannen …
Unsere Kinder brauchen nicht …
Damals glaubten viele Menschen …
Ein guter Freund rät dir niemal …
Schon mit sieben Jahren probierte Johann …
Nach fleißigen Übungen gelang es mir, …
Die Welt fordert, … Bald hörte es auf …
Ich bitte Sie von Herzen, …
13. Mit oder ohne „zu“?
Man muß für den Frieden --- kämpfen. In einigen Ländern der Welt fordern die Frauen noch heute, wählen --- durfen. Liebe Zuschauer, erlauben Sie mir netzt, einige Worte über dieses Problem --- sagen. Hast du denn vergessen, das Fahrrad --- reparieren? Das Auto blieb in einem Loch ---stecken. Hörst du die Vögel --- singen? Das Buch lehrt die Wahrheit --- finden. Versuche bitte nicht mehr, mich --- sehen. Ich möchte jetzt meine Ruhe --- haben.
14. Üben Sie!
Muß Beate auch kommen?- Nein, Beate braucht nicht zu kommen.
(einen Brief schreiben, zum Dekan gehen, ihre Bluse waschen, Arznei trinken, die Übung machen, alles abschreiben, schweigen, nach Riga fahren, in der Bibliothek arbeiten)
15. Üben Sie!
Was empfiehlt der Arzt? – Der Arzt empfiehlt, acht Stunden zu schlafen
(nicht rauchen, Sport treiben, zu Fuß gehen, gesund leben, Früsport machen, Obst und Gemüse essen, sich nicht aufregen, sich am Morgen kalt waschen, sich viel bewegen, täglich Milch trinken, sich in den Bergen oder am Meer erholen)
16. Üben Sie!
Du wolltest mir doch das Foto zeigen. – Entschuldige Bitte, ich vergesse immer, dir das Foto zu zeigen.
(das Englischbuch geben, den Text erklären, deine Schwester vorstellen, deine Adresse aufschreiben, Die Briefmarken zeigen, bei den Hausaufgaben helfen, die Schuhe putzen, die Stadt zeigen)
17. Schreiben Sie nach dem Diktat!
Ich brauche dringend drei Bleistifte. Du darfst die brauen Stiefel heute tragen. Deine Freundin ist ein ernstes Mädchen. Draußen stehen kleine Kinder mit klaren Augen. Auf dem Markt gab es viele Früchte. Obst ist gesund. Habt ihr die Prüfung bestanden? Wir treffen am Brunnen unsere treuen Freunde. Zu dritt füttern sie die Schafe. Er schreit laut um Hilfe. Kannst du alles unter einen Hut bringen? Da liegt ein wertvoller Pelz. Im Winter sind Weintrauben und Birnen teuer.
18. Bilden Sie schriftlich Sätze mit folgenden Wörtern! Achten Sie auf die Konsonantenhäufung!
Der Fortschritt, der Künstler, das Kontrollblatt, der Forschungspozeß, das Direktstudium, die Ausstellung, die Dienstleistung, die Pflege. Die Handlung, der Fernsprecher, der Ladenschluß, die Selbstbedienung, das Substantiv, der Beststundent, der Widerstandskampf, die Freilichtbühne, die Grundlage, das Hochdruckgebiet, der Dienstgrad.
19. Schreiben Sie folgende Zahlen!
1,4,6,7,8,13,20,11,30,60,80,1000,1020,1987.
20. Schreiben Sie nach dem Diktat!
gut – am besten
wichtig – am wichtigsten
schön – am schönsten
kalt – am kältesten
richtig – am richtigsten
warm – am wärmsten
bunt – am buntesten
prächtig – am prächtigsten
süß – am süßesten
herrlich – am herrlichsten
fein – feinsten
zart – am zartesten
schwach – am schwächsten
alt – am ältesten
freundlich – am freundlichsten
stark – am stärksten
jung – am jungsten
II. Phonetische Regel.
Betonte und unbetonte Vokale.
Phonetisch betrachten ist unsere Rede eine Aufeinanderfolge von betonten und unbetonten Silben. Die Anordnung der betonten und unbetonten Silben kann verschieden sein. Die Silbenanordnung im Satz hängt vom konkreten Wortbestand des Satzes ab. Im Satz „Wir schreiben ein Diktat“ sieht die Silbenfolge so aus: / v ^∙r ´∫ r a e b я n > ae n d i k ´´t a : t //
Im Satz / Heute ist es kalt // sieht die Silbenfolge wie folgt aus: //h я Ø t я/^ s t e s ´´k a l t //
Die betonten Silben sprechen wir sprechen wir klar und deutlich aus. Die betonten Vokale haben eine gespannte Artikulation. Sie sind nicht reduziert. Alle akustischen Merkmale realisiert man vollständig, das heißt, die betonten Vokale haben hohe Tonfarbe, starke Intensität und längere Zeitdauer. Dadurch stehen sie den unbetonten Vokalen gegenüber. Diese sind zeitlich stark, reduziert demzufolge sind sie der Intensität nach abgeschwächt, ihre Tonfarbe ist dunkler. Die aserbaidshanischen unbetonten Vokale sind stärker reduziert als entsprechende deutsche unbetonten Vokale. Dieser Unterschied bilden die Grundlage der Interferenzfehler der aserbaidschaner bei der Aussprache der deutschen Vokale.
1. Analysiren Sie phonetisch den Satz: /USA, BRD und Großbritanien gehören zu den entwickelten kapitallistischen Staaten//
2. Hören Sie den Text ab und achten Sie auf die Aussprache der Vokale!
/gespannt - weniggespannt/
3. Hören Sie den Text B ab und lesen Sie ihn selbst mit richtiger Intonation vor!
4. Lesen Sie den Text A vor und schreiben Sie die Wörter mit doppelten Konsonantengraphemen heraus und transkribieren Sie sie!
5. Führen Sie die phonetischeAnalyse des Wortes /Staat/ durch!
6. Hören Sie das Gedicht „Friedenslied“ ab und lesen Sie es mit richtiger Intonation vor! Lernen Sie es auswedig!
III. Text A:
Die Staaten der Erde
Auf der Welt gibt es in der Gegenwart rund 160 Staaten. Jeder Staat stellt eine selbständige politische Einheit dar. Kein Staat darf sich in die Polotik eines anderen Staates einmischen.
Es gibt sozialistische und kapitalistische Staaten.
In den entwiskelten kapitalistischen Staaten gehören die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) Großbritannien, Frankreich, Finnland, die Bundesrepublik Deutschland (BRD), Italien, Japan u.a.
Viele Staaten in Asien und Afrika sind junge Nationalstaaten, so etwa Indien, Äthiopien, Mali, Sri Lanka. Es gibt verschiedene Staatenbünde, z.B. die NATO (der Nordatlantikpakt). Sie vereinigt die stärksten kapitalistischen Staaten Europas und Nordamerikas. Viele Länder der Welt sind nichtpaktgebunden, sie gehören keinem Staatenbund an. Diese Länder sind in der Organisation der nichtpaktgebundenen Staaten vereinigt. Diese Organisation soll die Interessen der nichtpaktgebundenen Staaten, wie Indien, Kuba, Schweden vertreten. Alle Völker der Welt sind in einer Organisation vereinigt, in den Vereinten Nationen (UNO). Die UNO hat folgende Aufgabe: Sie soll das gesellschaftliche Leben auf der Welt organisieren und Streitfragen zwischen den Ländern friedlich lösen.
Die wichtigste Frage unserer Zeit ist die Frage nach Krieg oder Frieden. Soll die Menschheit in einem Atomkrieg sterben? Die Völker der Welt sagen laut und mächtig: Nein!
Das wichtigste Prinzip der Außenpolitik der Staaten ist das Prinzip der friedlichen Koexistenz. Sie hat das Ziel, den Klassenkampf zwischen Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung mit friedlichen Mitteln zu führen.
Texterläuterung:
selbständig – müstəqil,
ayrı, tək
sich einmischen in Akk.- qarışmaq
folgend – növbəti, sonrakı, gələcək
das System, - e sistem
der Bund –e ittifaq
der Schutz (ohne Pl.)- müdafiə
der Vertrag, - e -müqavilə
Syn.:mündig
Ant.:unselbständig
Ein selbständiges Kind, ein selb-
Ständiger Händwerker.
Er macht die Übung selbständig (ohne Hilfe)
Ant.: sich heraushalten
Er mischt sich in fremde Angelegenheiten, in alles ein.
Misch dich hier nicht ein!
Am folgelndem Mittwoch. Im Brief standen folgende Worte. Folgende Studenten fehlten.
Syn. Der Verein, die Organisation, die Föderation. Er trat dem Bund bei. Sie gründen, schlossen einen Bund.
Syn.: das Abkommen
Sie schließen, brechen halten einen Vertrag
vereinigen vt –birləşdirmək
das Ziel –e - məqsəd
stören vt–mane olmaq,pozmaq
nichtpaktgebunden-bloklara qoşulmayan
vertreten – burxutmaq/qıc/ - gəzib dolanmaq
-kəsmək /yolu/
öz fikrinin üstündə durmaq;
dediyindən dönməmək
der Streit (ohne Pl.) mübahisə,
İxtilaf, döyüş
lösel vt –azad etmək,acmaq
ərimək, nəll olmaq/duz, qənd/
almaq /bilet/
həll etmək /məsələ/
das Atom, -e- atom
Syn.: zusammenschließen
zusamenfrühren
Ant.: entzweien
Sie vereinigten beide Parteien.
Er hat ein Ziel, steckt sich, setzt sich ein Ziel, gibt sein Ziel auf. Er kommt ans Ziel, ein hohes, edles Ziel sie stören die Ruhe ein nichtpaktgebundener Staat.
Vieldeutigkeit:
1. (verstauchen)
Er vertrat sich den Fuß.
2. (im Gehen bewegen)
Ich muß mir die Beide vertreten
3. (versperren)
Er vertrat ihm den Weg.
4. (für etw. einstehen)
Er vertritt seine Meinung, Einstellung, Anschaung
5. (jmds Stellvertreter sein)
Ich vertrete den Chef.
Sie beginnt, löst, beendet den Streit, bricht den Streit von Zaun
Vieldeutigkeit:
1. (losmachen) Sie löst einen Stein, die Hand, die Uhr vom Arm.
2. (auflösen)
Salz löst sich im Wasser
3. (kaufen)
Er löste eine Fahrkarte
4. (ausrechnen, erraten)
Sie löste die Aufgabe das Rätsel
das Prinzip, -ien- prinsip
die Außenpolitik (ohne Pl.)
xarici siyasət
friedlich – sülh, dinç, sülhsevər
die Koexistenz (ohne Pl.) - yanaşı yaşama, birgə yaşama
unterschiedlich – fərqli, müxtəlif
die Gesellschaftsordnung, - en ictimai quruluş
Er hat sein Prinzip, macht das aus Prinzip
Der Staat führt eine kluge Außenpolitik
Ant. gleich
Wir haben unterschiedliche Kleider, Eltern, Meinungen.
Fragen zum Text:
1. Was stellt jeder Staat dar?
2. Welche Staaten gehören zu den entwickelten kapitalistischen Staaten?
3. Welche Staatsbünde kenenn Sie?
4. Welche Aufgabe hat die UNO?
5. Was ist das wichtigste Prinzip der Außenpolitik der NATO?
6. Welche Staaten gehören zu den nichtpaktgebundenen Staaten?
Textz B:
Irada: Guten Tag, Sabine! Du bist pünklisch. Dann können wir also in
den Saal gehen. Arif hat schon drei Plätze für uns besetzt.
Sabine: Er ist wie immer auf Draht.
Am Telefon habe ich dich sehr schlecht verstanden. Die Leitung
war gstört. Wer soll heute an der Versammlung teilnehmen?
Irada: Das ist ein Teffen der Jugendlieher der Stadt mit einem bekannten
Korrespondenten aus der BRD. Er wird auf unsere Fragen zur
gegenwärtigen politischen Lage antworten. Du weißt, wir leben in
einer komplizierten Zeit.
Sabine: Leider stimmt das. Da ist es wichtig, etwas für den Frieden zu
tun.
Irada: Ja, und es ist manchmal schwer für einen jungen Menschen, die
internationale Entwicklung zu verstehen. Da wird es heute viele
Fragen geben.
Sabine: Warst du auf dem großen Friedensmeeting in der vorigen Woche
auf dem Leninplatz?
Irada: Ehrensache! Groß und Klein awren da auf den Beinen und alle
forderten Frieden, Frieden und Abrüstung. Der Vertreter der
Regierung hielt eine wirklich gute Rege. Er sprach allen aus dem
Herzen.
Sabine: Und so geht es heute nicht nur in Baku. In ungezählten Städten,
in vielen, vielen Ländern der Erde fordern die Werktätigen
Frieden.
Irada: das ist heute die wichtigste Frage der Menschheit. In einem Atom
krieg kann es keine Sieger geben. Aber unsere Erde ist doch so
schön! Alle sollen unsere Erde schützen und lieben.
Sabine: Das verstehen die Völker der Welt. Deshalb gehen Millionen
Menschen auf die Straße, nehmen an Demonstrationen und
Meetingsteil und versuchen, die aktuelle politische Lage in der
Welt gut zu verstehen.
Irada: Aber in manchen Ländern entwickelt man trotzdem immer neue
Waffen. Die Monopole brauchen den Krieg. Sie verdienen an
den Waffel viel Geld, nicht aber an einem friedlichen Leben der
Völker.
Arif: Ich glaube, die Völker der Welt werden stärker sein als eine
Handvoll Monopole. Übrigens beginnt in wenigen Minuten die
Veranstaltung. Der Saal ist voll besetzt. Geht schnell auf die
Plätze, sie sind in der fünften Reihe, rechts. Ich komme sofort.
Texterläuterung:
Pünktlich – dəqiq, səliqəli
Auf Drahr sein – hazır olmaq,
ayıq olmaq
kompliziert – mürəkkəb
prüklich um 8 Uhr,
Sie kam pünklich, begann pünklich die Arbeit
Jetzt müssen wir auf Draht sein. Du warst nicht auf Draht
Ant.: einfach, unkompliziert eine komplizierte Frage, Aufgabe, Maschine. Du siehst die Sache sehr kompliziert.
Die Abrüstung (ohne Pl.) - tərksilah
Die Handvoll – ovuc, bir ovuc, bir qədər
Ant.: die Rüstung
Syn.: der Vortrag
Er hielt eine Rede, trat mit einer Rede auf.
Du sprichst mir aus dem Herzen
Syn.: einige, wenige
Fargen zum Text:
1. Wieviel Plätze hat Arif besetzt?
2. Wer nimmt an dem Treffen teil?
3. Wie sprach der Verteeter der Regierung?
4. Was ist heute die wichtigste Frage der Menschheit?
5. Warum brauchen die Monopole den Krieg?
6. Wo sind die Plätze der Freunde?
Übungen zur Festigung der Lexik.
1. stören + Akk.
a. Setzen Sie das Verb in der rihtigen Form ein!
Du --- mich bei der Arbeit. Bitte nicht --- ! Warum --- ihr mich shon wieder? Sie --- mich nicht --- (Perf.) Der Lärm auf der Straße --- (Imp.) ihn nie. Das Bild an der Wand --- alle Besucher --- (Fut.) --- Sie den Herrn Doktor nicht bei der Arbeit!
b. Ergänzen Sie das Akkusativobjekt!
Durch lautes Sprechen störte er --- beim Spiel.
Sei leise! Du störst --- .
Immer störte --- ihre Frisur.
Der Schüler Egon hat --- während des Unterrichts --- .
Auf dem Bild stört --- die Gestalt links unten.
Wirst du --- nicht stören?
Aber Frau Meier, Sie stören --- nie!
Das Gewitter störte --- und wir schalteten aus.
2. sich einmischen in + Akk.
Bilden Sie Sätze!
du, sich einmischen, das Gespräch, nicht, die Eltern, dürfen, in (Präs.)
die Sachen, alle, immer, sich einmischen, in meine Nachbarin (Prät.)
der Student, warum, in der Streit, sich einmischen (Präs)?
sich einmischen, der Professor, in, da, die Diskussion (Prät).
Soll, sich einmischen, in man, nicht, alles (Präs.)
3. vertreten.
a. Erklären Sie die jeewilige Bedeutung des Verbs in den Sätzen!
Er vertrat ihm den Weg und forderte eine Erklärung. Wer vertritt den kranken Professor in der Vorlesung? Auf der Wanderung vertrat ich mir den Fuß. In der Pause vertraten sich die Teilnehmer der Versammlung im Park die Beine.
Du mußt auch deinem Freund gegenüber die eigene Meinung vertreten.
Niemand kann eine Mutter vertreten.
Komm endlich, du hast dir die Beine lange genun vertreten!
Der Komsomol vertritt die Meinung der Studenten.
b. Setzen Sie die rchtige Form des Verbs ein!
Er --- seine Meinung bis zum Schluß. (Prät.) Wir --- --- die Beine dann gehen wir wieder in den Saal (Präs)
Manchmal --- die älteste Tochter zu Hause die Mutter. (Präs.)
Wo --- d --- den Fuß --- ? (Perf.)
Heute --- mich Dr. Krause --- (Fut.)
Er ließ --- nicht den Weg ---.
Der Gruppenälteste --- die Meinung der Gruppe (Präs.)
4. lösen
Ersetzen Sie das Verb durch Synonume!
Zucker löst sich im Wasser aber Fett löst sich nicht in Wasser.
Hast du die Hausaufgabe in Mathematik gelöst?
Meine Freundin löste eine Fahrkarte bis Rostow.
Die Krankenschwester löste vorsichtig das Tuch von seinem Bein.
Er konnte sich nie von dieser schlechten Angewohnheit lösen.
Dieses Mittel löst den Schmutz schnell und gründlich. Kannst du die Briefmarke vom Umschlag lösen?
Jede Woche löse ih das Rätsel in der Zeitschrift.
5. Zerlegen Sie folgende Komposita in ihre Bestandteile!
selbständig, die Handvoll, kaltblütig, farbenfroh, eiskalt, das Kilogramm, die Außenpolitik, die Gesellschaftsordnung, die Koexistenz, der Staatenbund, die Abrüstung, nichtpaktgebunden, die Datenverarbeittung, der Wettersatellit, der Rückzug, verantwortungsvoll, die Seestreitkräfte
6. Gebrauchen Sie folgende Phraseologismes in Siotuationen!
Sie bringt alles unter einen Hut. Er ist immer auf Draht. Ich konnte nicht mit. Er sprach uns aus dem Herzen. Er hat den Kopf voller Sorgen.
7. Stellen Sie Fragen zu den unterstrichenen Satzteilen!
Auf der Welt gibt es rung 160 Staaten. In Asien und Afrika gibt es viele junge Nationalstaaten. Viele Staaten haben sich zu einem Bund zusammengeschlossen.
Kuba, Indien und Schweiz sind nichtpaktgebundene Staaten. Die großen Staaten sind die stärkste Kraft in Kampf für den Frieden. Die Organisation vertritt die Interessen dieser Staaten. Die UNO hat ihren Sitz in New York.
Die Völker fordern Frieden und Abrüstung.
Laut und mächtig sagen die Völker ihre Meinung.
8. Erzählen Sie über die gegenwärtige politische Lage in der Welt anhand kurzen Zeitungsausschnitte!
9. Stellen Sie in der Gruppe einen Wochenspiegel mit dem Thema „Die Welt in dieser Woche“ her!
10. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn! Stellen Sie Fragen zum Text! 5651 Sprachen sprechen die Menschen die Erde. Das fanden französische Wissenschaftler durch ihre Forschung heraus. Nur 500 von diesen Sprachen erforschten die Sprachwissenschftler der Welt bis heute. Über 1400 Sprachen verschwinden langsam, so die Sprachen der Indianer in Nordamerika und die Sprache der Ureinwohner Australiens. Diese Menschen werden immer weniger.
Etwa 65 Prozent aller Sprachen haben keine Schrift. Die meisten Sprachen zählte man im Gebiet des Himalaja. Dort gibt es heute 160 verschiedene Sprachen. Im Gebiet des Flusses Niger in Afrika gibt es 280 verschiedene Sprachen. Den Rekord hält aber die Insel Papua – Neuguinea im stillen Ozean. Dort leben nur 3 Millionen Einwohner, aber sie sprechen in 1010 verschiedenen Sprachen.
/ nach: Wochenpost 1986/34 /
Gr: (A): Gebrauch der Grund – und Ordnungszahlwörter
Nach den Grundzahlen (außer 1) steht das Substantiv
im Plural, außer der Maßangabe. Die Ordnungszahl besteht aus Grundzahl + (s)t + Adjektivendung der schwachen Deklination.
Vor der Ordnungszahl steht gewönlich der bestimmte Artikel.
Ausnahmen:
der erste Mai, der dritte März, der sieb(en)te November, der achte August
___________________________________________________________
1. Zählen Sie von eins bis hundert!
2. Zählen Sie alle Zehner von 10 bis 100!
3. Lesen Sie folgende Zahlen!
3, 6, 7, 11, 13, 17, 20, 22, 25, 37, 41, 66, 84, 96, 101, 763, 2763, 5201, 1937, 1018, 1367, 408, 412, 81, 379;
4. Lesen Sie! Schreiben Sie ab und unterstreichen Sie die Pluralbildung Substantivs!
sieben Autos, zwei Studenten, acht Häuser, hundert Teilnehmer, zwei Mark, zwölf Tassen, zwanzig Mädchen, drei Bleistifte, achzehn Fahrräder, dreiundfünfzig Fehler, neunzig Einwohner, zehn Brote, neunzehn Jahre, sechs Schiffe, tausend Sterne, fünf Väter, elf Städte, hundert Gramm.
5. Meter (60), das Bild (10), der Garten (2), die Aufgabe (7), der Spiegel (5), die Flasche (30) das Wort (1000), die Tabelle (23), der Brief (15), die Schwester (4), das Viereck (27), der Kalender (1), die Straße (16), der Kuli (31), der Fall (8)
6. Verbinden Sie zur Wortgruppe!
Beispiel:
Der Platz (2) --- zwei Plätze
Der Hut (9), der Sommerschirm (11)
7. Bilden Sie die Ordnungszahlen folgender Grundzahlen!
4, 12, 2, 31, 50, 57, 23, 1, 11, 10, 87, 100, 63, 3, 1000, 999, 562, 7, 5, 13, 46, 1291
8. Lesen Sie!
der 4. Juni, die 12 Straße, der 3. Platz, die 24.Reihe, der 40. Tag, der 1. Mann, der 7, November, die 11. Haus, der 1000. Besucher, der 100. Geburtstag, das 25. Jubileum, die 2. Tochter.
9. Bilden Sie Wortgruppen!
Beispiel: der Oktober (8) --- der achte Oktober
Das Auto (5), das Haus (13), die Straße (8), der Monat (12), das Fahrrad (7), das Studienjahr (1), die Wohnung (13), der Jahrestag (40), der Januar (30), die Woche (2), der Zahn (4), der Eingang (6), der März (8), der Sportler (15) der Wetztbewerb (10), die Reise (2)
10. Üben Sie!
a. Entschuldigen Sie bitte, welche Platz haben Sie? – Ich habe den zweiten Platz.
(19, 24, 7, 1, 13, 32, 11, 16, 22, 3, 9 )
b. Wo wohnst du? – Ich wohne im 5. Stock.
(2, 1, 10, 48, 12, 17, 21, 19, 37, 7)
c. Den wievielten haben wir heute? – Heute haben wir den 4. März.
(1, 7, 30, 14, 6, 8, 23, 18, 25, 3)
11. Üben Sie!
a. Wie alt bist du? – Ich bin 19 Jahre alt. Morgen feiere ich meinen 19. Geburtstag.
(64, 7, 35, 20, 56, 44, 15, 27, 70, 94)
b. Wieviel Jahre studierst du schon? – Ich studiere schon zwei Jahre. Man sagt, daß 2. Jahr ist das schwerste.
(3, 5, 8, 1, 4, 6,)
c. Wo sitzt ihr? – Wir setzen Reihe 4 und in der 5. Reihe sitzt Simone.
(3, - 7, 14 - 12, 31 – 1, 24 – 26, 26 – 20, 8 – 9, 15 – 25, 33 – 22, 13 – 27, 2 - 17)
12. Antworten Sie auf die Frage!
Wie alt sind Sie? (Ihr Vater, Ihr Großfater, Ihre Schwester, Ihre Tante, ihr Freund)
Wann haben Sie Geburtstag? (Ihre Freundin, Ihr Nachbar, Ihre Mutter, Ihr Neffe, Ihr Bruder)
Wo wohnen Sie? (Ihre Eltern, Ihre Schwester, Ihr Bräutigam, Ihr Onkel, Ihre Nachbarin)
Wieviel Geschwister (Neffen, Onkel, Bruder, Feundinnen, Verwandte) haben Sie?
13. Ergänzen Sie die Endungen der Ordnungszahlwörter!
Am viert – März fand in der Hauptstadt ein Treffen statt. Der siebt – November ist Staatsfeiertag der UdSSR. Der Schriftstleller hatte mit dem driitt Roman Erfolg. Im sechst – Eingang wohnt die Schneiderin. Er blieb vor der erst – Tür stehen und klopfte. Heute haben wir den zweit – März. Wir lösten Fahrkarten für den zwölft – Wagen. Am dreißigst – jeder Monats habe ich frei. Die Zeitschrift feiert ihr zwanzigst – Jubileum. Jeder fünft – Soldat sollte vor die Reihe treten. Am acht – Haus hing eine Tafel. Das ist schon sein zehnt – Urlaub in Riga. Ich spreche zum hunderst – Mal von Höflichkeit, aber du verstehst nichts. Der zehn – tausendst – Besucher der Ausstelung erhielt einen Blumenstrauß.
Gr.: (B): Gebrauch des Infinitivs mit „zu“ nach Adjektiven mit adverbialer Funktion.
Der Infinitiv mit „zu“ steht nach nominale Prädikaten aus Klopula + Adjektiv und hat eine adverbiale Funktion.
Es ist wichtig, Sport zu treiben.
Wir sind froh, Urlaub zu haben.
Es wird schön sich zu erholen.
Er war glüsklich, Helga zu treffen.
1. Suchen Sie in den Texten Sätze mit nominale Prädikat und Infinitiv mit „zu“! Schreiben Sie die Sätze heraus und übersetzen Sie sie!
Lernen Sie die Sätze auswendig!
2. Üben Sie!
a. Was ist wichtig? – Es ist wichtig, den Frieden zu erhalten.
(den Sozialismus schützen, die Heimat verteidigen, sein Volk lieben, die Helden der Heimat ehren, die politische Lage kennen, die neusten Nachrichten lesen, den Staat stärken, sich in einen Bund zusammenschließen)
b. Was ist gesund? – Es ist gesund, Milch zu trinken.
(zu Fuß gehen, Frühsport machen, nicht rauchen, Obst essen, sich an der frischen Luft bewegen, genug schlafen, Wanderungen machen, ins Badehaus gehen)
c. Was ist schön? – Es ist schön, Freunde zu haben.
(ein Gedicht zu schreiben, ans Meer fahren, Geburtstag feiern, einen
Ausflug machen, ein Geschenk bekommen, der Mutter eine Freude machen, dich treffen, das Konzert hören)
3. Setzen Sie die Sätze nacheinander ins Präteritum, Perfekt, Futur 1 !
Es ist schön, den Abend in Cafe zu verbringen.
Es ist interessant, den Schriftsteller zu treffen.
Es ist gesund, sich in den Bergen zu erholen.
Es ist verantwortungsvoll, einen Betrieb zu leiten.
Es ist schlecht, nicht die Wahrheit zu sagen.
Es ist bequem, die Hausaufgaben mündlich zu machen.
Es ist wichtig, zur Vorlesung pünktlich zu kommen.
Es ist einfach, Auto fahren zu lernen.
Es ist modern, kurze Kleider zu tragen.
Es ist nützlich, die Regel noch einmal zu wiederholen.
4.Üben Sie!
a.Seid ihr bereit?-Ya, wir sind bereit, die Heimat zu schützen.
(den Frieden stärken, Solidarität üben, zur Demonstration gehen, als
Lehrer arbeiten, nach Norden fahren, den Kolchosbauern helfen,in
den Kosmos fliegen.)
b.Bist du damit zufrieden?-Ya,ich bin damit zufrieden, den zweiten Platz
zu belegen.
(eine kleine Wohnung haben, den ersten Teil des Films sehen,eine
kurze Reise machen, einen kleinen Blumenstrauß bekommen, die
Prüfüng mit einer Vier bestehen, zwei Stundeen schlafen, den alten
Mantel tragen, in den hinteren Reihe sitzen.)
5.Beenden Sie die Sätze durch Infinitiv „zu“!
Endlich waren alle einverstanden, …
Wir waren sehr glücklich, …
Früher war es immer sehr schön, …
Es ist nicht mehr modern, …
Es ist nicht höflich,…
Wir werden froh sein,…
Die Mutter war damit zufrieden,…
Das war wirklich dumm,…
Auf jeden Fall wird es wichtig,…
Es ist sichtig,…
7. Verbinden Sie die Sätze!
Beispiel: Es ist froh. Er geht nach Hause.
Es ist froh, nach Hause zu gehen.
Der Kranke ist froh. Er bekommt Arznei.
Ich bin froh. Ich sehe deine Schwester.
Der Student ist glücklich. Er hat die Prüfung bestanden.
Der Aspirant ist klug genug. Er verteidigt die Dissertation.
Der Sportler ist stark genug. Er verteidigt die Dissertation.
Der Sportler ist stark genug. Er siegt im Kampf.
Der Junge ist bereit. Er verteidigt seine Heimat.
Wir sind überrascht. Wir belegen den ersten Platz.
8. Antworten Sie auf die Fragen mit Hilfe des Infinitivs mit „zu“.
Was ist nützlich für die Gesundheit?
Was ist gesund für alle?
Was ist schön für uns?
Was ist wichtig für die Völker?
Was ist gut für Studenten?
Was ist schlecht für die Zähne?
Was ist modern für junge Leute?
Was ist peinlich für Sie?
Was ist schwer für uns?
Was ist leicht für den Lektor?
9. Übersetzen Sie ins Deutsche!
1. Hər gün səhər idmanla məşğul olmaq sağlamlıq üçün vaçibdir.
2. Çalışqan tələbələr üçün imtahan və zaçotları vermək asandır.
3. Dəniz sahilində dincəlmək çox yaxşıdır.
4. Bütün dünyada sülhü qoruyub saxlamaq lazımdır.
5. Direktor sərginin birinci qonağına hədiyyə verdi.
6. Böyük Azərbaycan şairi Səməd Vurğun 1906 – cı ildə anadan olub.
7. Dostum 8 – ci mərtəbədə 108 – ci otaqda yaşayır.
8. Onun bileti var və o, 3 – cü cərgədə 5 – ci yerdə oturmalıdır.
9. Bütün tələbələr 8 Mart günü müəlliməni Beynəlxalq Qadınlar bayramı münasibətilə təbrik edirlər.
Bertolt Brecht.
Friede auf unserer Erde!
Friede auf unserem Feld!
Daß es auch immer gehöre,
dem, der es gut bestellt!
Friede in unserem Lange!
Friede in unserer Stadt!
daß sie den gut behause,
der sie gebauet hat!
Friede in unserem Hause!
Friede im Haus nebenan!
Friede dem friedlichen Nachbarn,
daß jedes gedeihen kann!
Friede dem Roten Platze
und dem Lincolumonument
und dem Brandenburger Tore
und der Fahne, die drauf brennt!
Friede den Kindern Koreas!
Und den Kumpels an Neiße und Ruhr!
Friede den New Yorker Schoffören
und den Kulis in Singapur.
Friede den deutsche Bauern!
Und den Bauern im Großen Banat!
Friede den guten Gelehrten
eurer Stadt Leningrad!
Friede der Frau und dem Manne!
Friede dem Greiß und dem Kind!
Friede der See und dem Lande,
daß sie uns günstig sind!
Thema: Der internationale Frauentag
Phonetik: Aussprache der an- und auslautenden Konsonanten. (Festigung)
Grammatik: Ablautreihen. Gebrauch der Fragepronomen
Vorübungen:
1. Schreiben Sie die transkribirten Wörter und Wortverbindungen orthograpisch.
/´f R ao я n, t a: k/ /´t R E p я/
/´k v E l я/ /d u. tR E: k s t æ n я n ´´k /
2. Lesen Sie die zusammengesätzten Wörter, achten Sie auf die Länge und Kürze der Vokale und den Wortakzent.
Kinderwagen
Haushalt
Erholungsheim
Studienjahr
Gesellschaftsordnung
3. Anworten Sie auf die Frage:
- Wie spricht man die stimmlosen Verschlußsprengelaute im Auslaut?
- Wie spricht man die stimmhaften Konsonanten im Wortanlaut?
4. Transkribieren Sie den Text „Veilchen“ (Üb.19)
a. Achten Sie auf die richtige syntagmatische Gliederung der Sätze!
b. Lesen Sie die Wörter mit Doppelschreibung von Konsonanten; achten Sie darauf, daß nur ein Konsonant gesprochen wird und der vorausgehende Vokal kurz ist.
5. Führen Sie die phonetische Analyuse des Satzes / Die Mutter bereitete das Abendbrot zu / durch!
6. Üben Sie!
a. die Aussprache der Personennamen:
Harald Kruse
Ursel
Bärbel
Irene
b. die Aussprache der neuen Wörter aus dem Text A und B!
Selbstbewußt blaß
besorgen eigentlich
entschließen Finsternis
versichte Tschadra
schließkich Uniwerssenheit
Alltag Eisbar
Nervosität
7. Hören Sie das Gedicht „Heidenröslein“ abesen Sie es mit richtiger Intonation vor und lernen Sie es auswendig! Transkribieren Sie es!
8. Hören Sie den Text A ab und lesen Sie ihn vor! Achten Sie auf die Ausspache der betonten und unbetonten Wörter!
9. Hören Sie den Text B ab! Achten Sie auf den Zonverlauf in den Aussage – und Fragesätzen!
10. Transkribieren Sie zwei Absätze aus dem Text A und achten Sie auf die Verbindung der unbetonten Wörter mit betonten Wörtern!
11. Lesen Sie folgende Aussagesätze mit gleichartigen Satzgliedern und schten Sie auf die Intonation!
Sie ist stolz, selbstbewußt und schön.
Sie durften nicht lernen, nicht studieren und auch nicht im Beruf arbeiten.
Ich glaube, alle kaufen heute Blumen, Pralinen, Torte.
Die Frauen in Europa waren natürlich schon immer modern, selbstbewußt, gebildet.
12. Analusieren Sie phonetisch: „Er freute sich mit Irene. Schließlich sollte seine Frau jetzt studieren.“
13. Rechnen Sie auf Deutsch!
4 + 7 = 10 – 1 = 20 x 2 = 12 : 4 =
8 +3 = 6 – 2 = 6 x 8 = 99 : 11 =
2 + 5 = 8 – 6 = 4 x 50 = 186 : 6 =
6 + 9 = 13 – 12 = 73 x 3 = 1000 : 100 =
14. Lesen Sie!
7 Schwestern, 3 Teller, 8 Bibliotheken, 20 Länder, 1001 Märchen, 16 Kalender, 50 Jahre, 43 Schüler, 31 Tage, 6 Hochschulen, 60 Millionen, 3 Festungen, 100 Kerzen, 263 Stufen, 12 Teelöffel, 82 Schallplatten, 5 Prüfungen, 93 Bewerber
15. Verbinden Sie die Zahl 7 mit folgenden Substantiven!
Die Straße, der Vogel, der Baum, der Tag, der Freund, das Fach, das Fahrrad, das Gedicht, die Rose, die Wohnung, das Feld, das Dorf, die Zeitschrift, das Loch, das Viereck, der Platz, das Autogramm, der Keks, die Guelle.
16. Üben Sie! Wieviel Hefte gibst du mir? – Ich gebe dir 20 Hefte.
(der Küli – 5, die Aufgabe –3, das Hemd – 4, das Blatt – 200, das Tuch – 12, der Teller – 9, die Blume – 17, der Rubel – 25, die Semmel - 9)
17. Lesen Sie!
der 1. Mai, der 8. März, der 1. April, der 1. September, der 31. Dezember, der 7. November, der 7. Oktober, der 1. Januar.
18. Üben Sie!
Den wievielten haben wir heute? – Wir haben heute den 12. Juli.
(8. April, 24. August, 21. Juli, 23. September, 17. Februar, 13. Mai, 6. Dezember, 14. Juli, 1. März)
19. Deklinieren Sie!
Die 12. Brücke, der 2. Partner, der 30. März, das 27. Buch, das 8. Gebäude, die 2. Frau, der 6. Film, die 100. Stufe, der 44. Geburtstag.
20. Zählen Sie!
die Stühle im Auditorium,
die Tische im Auditorium,
die Studenten im Auditorium,
die Zimmer auf der Etage,
die Stufen der Treppe,
die Fenster im Hörsaal,
die Regale im Lesesaal,
die Tische in der Mensa,
die Wandzeitungen im Korridor!
21. Wer weiß es?
Wann ist der Geburtstag von Useir Hadshibekow (Kara Karajew, Samed Wurgun, Mirsa Fatali Achundow, Bachtijar Wahabsade, Dshalil Mamedkulisade, Nabi Chasri)?
Wann gründete man die Stadt Leningrad? (Moskau, Berlin, Sumgait, Mingetschaur, Kirowabad)?
Wieviel Kilometer ist es von Baku bis Moskau (Berlin, Sumgait, Lenkoran, Kiew, Alma – Ata, Riga)?
Wie schnell fährt ein Fahrrad (ein Shiguli, ein Motorrad, ein Traktor, ein Wolga, ein Zug, eine Fähre)?
22. Beenden Sie die Sätze! Verwenden Sie den Infinitiv mit „zu“!
Es ist wichtig,…
Esist gut,…
Es ist leiht,…
Es ist schön,…
Es ist richtig,…
Es ist falsch,…
Es ist nicht höflich,…
Es ist sehr peinlich,…
23. Üben Sie!
Ist es wichtig, pünklich zur Vorlesung zu kommen?
- Ja, das ist wichtig. Aber es ist nicht wichtig sich in die letzte Reihe zu setzen.
falsch – das Verb stark beugen, das Substantiv stark deklinieren;
angenehmen – den Urlaub in den Bergen verbringen – im Regen wandern;
peinlich – die Hausaufgaben vergessen – mich um Hilfe bitten;
gut – Obst essen – Zigaretten rauchen;
schön – das Konzert hören – einen Platz in der letzten Reihe haben;
leicht – die Übung abschreiben – die Zahlwörter einsetzen;
gesund – viel laufen – enge Schuhe tragen;
schwer – den Haushalt führen – der Mutter helfen;
modern – einen langen Rock tragen – grüne Strümpfe; anziehen;
24. Beantworten Sie die Frage!
Warum ist Inge froh (lustig, ruhig, überrascht)?
Warum sind alle glücklich (zufrieden, einverstanden)?
Wann wird Hans froh sein (ruhig, zufrieden)?
25. Erzählen Sie die Geschichte nach! Achten Sie auf die Sätze mit Infinitiv mit „zu“!
Veilchen
Es war fast Abend. Schon war es zu dunken, alles genau zu sehen. Die Mutter bereitete das Abendbrot zu. Auf den Wiesen bellte ein Rehbock. Mein Sohn Matthes saß sauber gewaschen am Tisch. Da sprang er auf und lief hinaus. Er wollte den Renbock sehen.
Er war schon dunken; er kam nicht nach Hause. Die Mutter ging vor das Haus; ihn zu rufen. Sie fand ihn nicht und kam weinend zurück.
Der Mond ging auf, und Matthes kam nach Hause. Er hatte die ersten in den kleinen Händen. Sie dufteten süß aus der schmutzigen Faust.
(nach: E. Strittmatter
Schulzenhofer Kramkalender)
26. Schreiben Sie nach dem Diktat!
Wie essen reife Äpfel. Die Säfte der Weintraube sind gesund. Ehre dem Lehrer! Unser Haus hat vier Eingänge. Längst war es Abend. Um die Ecke lief ein Esel. In den engen Straße gab es viele Läden. Alle Plätze waren besetzt. Nenne die Städte des Landes! Er hielt eine schöne Rede. Was rätst du mir? Im März liegt oft noch Schnee.
27. Schreiben Sie aus Übung 26 alle Wörter mit „a“ heraus! Beweisen Sie ihre Schreibung anhand anderer Wörter der Wortfamilie!
Machen Sie die Übung schriftlich!
Beispiel: die Äpfel – der Apfel
28. „e“ oder „a“?
Der W-g ins n-chste Dorf führt durch die F-lder. Im Frühling s-t der Bauer, im H-rbst –rntet er. Versp-te dihc nicht! Wir s-nden dir ein
P-ckchen. Landes F-dchen, faules M-dchen. An die W-nde h-ngen wir Gem-lde. Der Arzt r-t, -pfel zu –ssen. Wir fuhren mit Fahrr-dern an den S- . W-hrend der l-tzten Tage r-gnete es h-flig.
- das Veilchen –
- der Rehbock –
Text A:
Mutter studiert
Ich lernte Harald Kruse in einem Deschäft kennen. An der Hand führte er die dreijährige Ursel. Wegen seiner Größe und seiner breiten Schultern fiel er mir sofort auf. Jeden Abend kam Harald mit seiner Tochter Ursel in dieses Geschäft. Er kaufte hier für die Familieein. Vor der Tür stand der Kinderwagen mit seiner jüngsten Tochter Bärbel.
Am Sonntagnachmittag war ich dann bei Familie Kruse zu Gast. Es ist eine besondere Familie und von ihr erzählt unsere Geschichte. Herald Kruse arbeitet als Meister in einem Betrieb für Maschinenbau. Seine Frau Irene, jung, aktiv, selbstbewußt besorgte Haushalt und Kinder. Da riefen ihr die Freunde zu studieren. Sie wußte, die fleißige, kluge Irene wird es schaffen, trotz der Kinder. Irene hatte zuerst Angst. Wie sollte sie Studium , Haushalt, Kinder unter einen Hut bringen? Aber dann antschloß sie sich doch zum Studium.
Irene bestand die Aufnahmeprüfung ausgezeichnet und Harald verzichtete in dieser Woche auf ein neues Hemd. Für das Geld richtige er eine gemütliche Feier mit Wein, Blumen und Kerzen. Er freute sich mit Irene. Schließlich sollte seine Frau jetzt studieren.
Dann begann der Alltag. Irene lernte sehr gut, bekam ein zusätzliches Stipendium für ausgezeichnete Leistunden. Bei Familie war die Freude zu Hause. Die Kinder wuchsen prächtig, Harald half im Haushalt, kaufte ein, holte die Kinder aus der Krippe, bereitete das Abendbrot zu.
Aber dann trat ganz umbemerkt an die Stelle der Freude und des Familienglücks Nervosität.
Harald spattete üben seine Frau, üben die „Frau Doktor!“ Manchmal kam Irene spät von einer Versammlung oder aus dem Lesesaal. Dann gab es zu Hause Streit. Es war ein schweres Jahr. Nun machte Irene im Haus alles wieder allein, holte die Kinder aus der Krippe, ging einkaufen, kochte, wusch, flickte … Dann saß sie bis in die tiefe Nacht über ihren Büchern. Blaß und müde war sie. Es war zu viel für die tapfere Frau. Sie ging zur Leitung der Fakultät. Sie wollte das Studium aufgeben. Man kannte die kluge junge Frau gut und half ihr.
Zuerst brauchte man sie für sechs Wochen in ein Erholungsheim, die Mädchen aber in ein Kinderheim.
Nun war Harald allein zu Hause. Er hatte Zeit und dachte über das Studium seiner Frau nach. Eigentlich war er stolz auf sie. Sie arbeitete viel, sie war fleißig, sie war fleißig, sie war klug. Und sie liebte ihre Familie. Und er? Was hatte er gemacht? Wie benahm er sich? Plötzlich schämte sich Harald.
Nach einem Jahr sehen wir die Familie wieder. Auch jetzt ist Irene wieder die fleißige Studentin und Hausfrau. Sie hat das letzte Studienjahr wiederholt und mit „gut“ abgeschlossen.
Auch Harald sitzt nun täglich über den Büchern. Er hat ein Fernstudium aufgenommen und will Ingenieur werden. Aber trotzdem hat er Zeit für Familien und Haushalt. Er hilft Irene sehr.
Erst gestern war ich bei Familie Kruse wieder zu Gast. Wir feierten Ursels sechsten Geburtstag. Am Abend mußte Ursel ins Bett. Da sagte sie zu mir: „Du mußt aber auch ins Bett, Tante Edith. Mutti muß noch studieren. Bald hat sie Prüfung.“ wir sahen uns lächelnd an und gehorchten dem kleinen Neseweis.
Eine prächtige Familie ist das! Meinen Sie nicht auch?
(nach einer Reportage von Edith Nell)
Texterläuterung:
Der Kinderwagen, -uşaq arabasıBesonders – xüsusən |
Eine besondere Aufgabe, leistung, ein besonderer Erfolg, Mensch, ein besonders schönes Kleid. Sie koch besonders gut. Besonders sonntags fahren wir in den Wald.
|
| der Meister, -usta |
Als Meister arbeiten, Meister werden, sein. Ein Meister seines Fachs, des Sports. Übung macht den Meister. |
| Aktiv - fəal |
Ant.: passiv aktive Arbeit, Hilfe Sie ist immer aktiv. Manche Tiere sind nur nachts aktiv. |
| selbstbewußt – özünə güvənən, lovğa |
Еin selbstbewußtes Mädchen Du mußt selbstbewußter werden |
| der Haushalt -,ev işi |
der Haushalt der Familie, des Staates , den Haushalt führen, besorgen, im Haushalt helfen. |
|
besorgen vt – almaq, əldə etmək; -qayğısını jəkmək, qeydinə qalmaq
|
Vieldeutigkeit: 1. (beschaffen, erledigen) Fahrkarten, Brot besorgen 2. (sich kümmern um) den Haushalt, die Kinder, die Tiere besorgen |
| Sich entschlie + Dat.- qət etmək, qərara qəlmək |
Sie entschloß sich zu der Reise. Ih habe mich entschlossen, ein Auto zu kaufen. |
| versichten - İmtina etmək, rədd etmək |
Syn.: absagen von eiw. Ich versichte auf neue Schuhe, den freien Tag, deine Unterstützung |
|
richten vt. – istiqamətləndirmək, yönəltmək; - əldə rəhbər tutmaq - düzəltməkb hazırlamaq, səliqəyə salmaq |
Vieldeutigkeit: 1. (In eine Richtung bringen) Alle richteten die Augen, den Blick auf ihn, in die Ferne, zur Treppe. 2. (sich verhalten) Ich richte mich nach der Regel, nach dem Rezept, nach ihm 3. (voprbereiten, in Ordnung bringen) Er richtetet ein Fest, das Zimmer Sie richtete ihre Frisur, ihr Kleid. 4. (urteilen) Die Gesellschaft richtet über ihn. Die Zeit hat ihn streng gerichtet.
|
| schließlich - nəhayət |
Syn.: endlich, zum Schluß schließlich war alles gleich Er wurde schließlich bald 20 Jahre alt. |
| der Alltag (ohne Pl.) – iş günü |
Ant.: der Feiertag, die Ferien der Urlaub; der Sonntag |
| umbemerkt - xəbərsiz, hiss etmədən |
Ant.: bemerkbar Er trat unbemerkt von allen. |
| die Nervosität (ohne Pl.) - əsəbilik |
Er leidet an, unter Nervosität. Hier herrscht Nervosität |
|
spotten über Akk. – istəhza etmək, əla salmaq |
Alle spotten über dich, seinen Anzug, ihre Aussprache |
| bis in die tiefe Nacht – gecə yarışınadək, gecədən xeyli keçənədək |
Das Licht brannte bis in die tiefe Nacht |
| blaß - solğun |
ein blaßes Gesicht, Mädchen, Der Kranke war blaß |
| Das Heim, - ev, mənzil, yataqxana |
Sie lebt, erhold sich, lernt im Heim |
| sich schämen wegen + Gen. - utanmaq |
Sie schämte sich ihres Kleides wegen. Du brauchst dich deiner Antwort nicht zu schämen. |
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abschließen (o,o) vt – bağlamaq (açarla) - qurtarmaq - bağlamaq (müqavilə) - təcrid olmaq, xəlvətə çəkilmək
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Vieldeutigkeit: 1. (zuschließen) Er schließt die Tür um 8 Uhr ab. 2. (beenden) Gestern schloßer die Arbeit, das Kapital des Buches ab. 3. (übereinkommen) Wir schließen einen Vertrag einen Kauf ab. 4. (sich absondern) Du darfst dich nicht vor der Gruppe abschließen |
| Über den Büchern sitzen – öyrənmək, oxumaq |
Syn.: lernen, studieren, lesen, Er sitzt immer über den Büchern |
| Der Neseweis,- e – zəhlətökən, təngəgətirən, usandırıcı |
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Fragen zum Text:
1. Wer ist Harald Kruse?
2. Welche Eigenschaften hat seine Frau Irene?
3. Wie haft Harald seiner Frau im Alltag?
4. Warum wollte Irene das Studium aufgeben?
5. Wie halt ihr die Leitung der Fakultät?
6. Warum das Harald stolz auf Irene?
7. Was macht er nun Täglich?
Text B:
Sabine: Sag mal, Irada, was für ein Denkmal ist das dort neben der U – Bahn?
Irada: Das ist das Denkmal der befreiten Aserbaidshanerin. Er ist eines der vielen Denkmale Bakus. Der schlanke, schwarze Sockel führt in einem Bogen hinauf zur Figur. Das ist die hohe Gestalt einer jungen aserbaidshanischen Frau in Nationaltracht. Sie ist stolz, selbstbewußt und schön. Gerade wirft sie die Tschadra ab.
Sabine: Was bedeutet das?
Irada: Früher trugen die Aserbaidshanerinnen Tschadras, also große schwarze Tücher aus Seide oder Wolle. Nur ihre Augen sahen aus der Tschadra. Die Tschadra ist das Symbol des früheres Lebens der orientalischen Frau in Unwissenheit, Aberglaube, im engen Familienkreis. Sie diente ihrem Mann, seiner Familie und hatte keine eigenen Rechte. Sie lebte in Finsternis und Angst. Sie durfte nicht lernen, nicht studieren und auch nicht im Beruf arbeiten.
Sabine: Wenn ich dich so ansehe! Du siehst nicht aus wie Finsternis und Angst. Und dein modernes Kostüm gleicht der Tschadra nicht. Außerdem bist du Studentin.
Irada: Na ja, ich habe dir von alten Zeiten erhält. Die aserbaidshanische Frau ist in den letzten Jahrzehnten einen steilen Weg gegangen, so steil wie der Sockel das Denkmals. Natürlich ist heute alles anders. Aber meine Großmutter trug noch eine Tschadra. Das ist wirklich wahr. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Die Frauen in Europa waren natürlich schon immer modern, selbstbewußt, gebildet.
Sabine: So, und wenn meinst du da?
Irada: Denke doch an Jenny Marx, Marie Joliot – Gurie, Rosa Luxemburg.
Sabine: Das waren nur einzelne Frauen. Ich glaube, du denkst falsch über die europäischen Frauen. Im Gründe ging es ihnen nicht anders als ihren orientalischen Schwester. Auch sie waren unfrei, Dienerinnen ihrer Männer. Noch vor 50 Jahren gab es an europäischen Hochschulen Professoren mit eigenartigen Meinungen. Sie wollte kein Mädchen im Hörsaal sehen. Die Frau war in reichen Familien eine Puppe, in armen Familien aber mußte sie schwer arbeiten.
Irada: Das ist wohl überall auf der Welt so.
Sabine: Ich seinem Werk „Die Frau und der Sozialismus“ schreibt der große deutsche Arbeiterführer August Bebel über die Rolle der Frau in der sozialistischen Gesellschaftsordnung. Erschriebt dieses Werk vor 80 Jahren. Heute ist es Wirklichkeit.
Arif: Guten Ta, Mädchen. Entschuldigt bitte. Ich bin heute nicht pünktlich. Ich wollte doch noch Blumen kaufen. Aber am Kiosk war so eine lange Reihe. Ich glaube, alle Männer von Baku kaufen heute Blumen, Pralinen, Torte.
Irada: Du redest wie ein Buch.
Arif: Du hast recht. Also, ich gratuliere Euch zum Frauentag! Ich wünsche Euch alles Gute! Bleibt immer jung, schön, glücklich! Mädchen, ich sehe euch hier in der Eisbar am Tisch sitzen und denke nur: zwei Studentinnen, die eine aus Berlin, blond, die andere aus Baku, mit schwarzen Haaren. Sie sitzen gemütlich an einem Tisch und plaudern. Ist das nicht herrlich!
Irada: Das ist es!
Sabine: Nun setz dich auch endlich! Alle Leuete schauen schon auf dich.
Arif: Da kommt der Oder! Welches Eis darf ich Euch bestellen?
Texterläuterung:
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Schlang – qamətli, arıq, qıvraq |
Ant.: dick ein schlankes Mädchen, ein schlanker Baum. |
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der Sockel - Kükıy, postament |
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Der Bogen – qövs, əyri, əyinti |
Ant.: die Gerade Er malt, fährt einen Bogen Alle machen um ihn einen Bogen. |
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Die Unissenheit (oh. Pl.) – cəhalət, avammlıq |
Ant.: die Gelehrtheit |
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der Aberglaube (ohne Pl.) – mövhumat, xurafat |
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das Recht – e – hüquq |
Ant.: das Unrecht Sie hat ein Recht auf das Kind. Das Recht steht auf dem Seite des Volkes. Sie kämpfen un ihr Recht. Er studiert die Rechte.
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Die Finsternis (ohne Pl.) – qaranlıq, zülmət |
Syn.: die Dunkelheit Ant.: die Helligkeit, die Helle Er ging in der Finsternis durch den Wald. Hier herrschte Finsternis. |
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Der Beruf,- e - sənət, peşə |
Sie lernt einen Beruf, den Beruf der Krankensschwester. Er arbeitet seit 30 Jahren in seinem Beruf. |
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(sich) ansehen vt - baxmaq |
Er sieht sich das Bild an. Ich sehe mir deinen Garten an. |
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Aussehen - görünmək |
Er sah schlecht aus. |
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Steil – dik, sıldırım, yalçın |
Ant.: flasch ein steiles Ufer; ein steiler Weg, eine steile Straße. |
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Mit eigenen Augen sehen vt – şəxsən görmək, oz gözü ilə görmək |
Er hat den Künstler mit eigenen Augen gesehen. Jetzt sehe ich alles mit eigenen Augen. |
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gebildet – təhsilli ziyalı |
Ant.: ungebildet Sie war eine gebildete Frau. Er ist auf dem Gebiet der Literatur sehr gebildet. |
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Einzeln – tək – tək, ayrı - ayrı |
Ant.: gesamt, alle Wir sprechen jetzt über jeder Schriftsteller einzeln. Die Leute kamen einzeln zu ihm. Ein einzelnes Haus, ein eizelner Baum. |
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es geht çmdm (ç - m) kiminsə əhvalı, vəziyyəti /pis, yaxşı/ olmaq |
Mir geht es gut. Wie geht es dir? Es ging ihnen wie allen. |
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die Puppe - kukla |
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die Wirklichkeit (ohne Pl.) – həqiqət |
Syn.: die Wahrheit Ant.: der Traum, der Plan Er war in Wirklichkeit nie in Baku. In Wirklichkeit ist alles anders |
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Wie ein Buch reden –çox danışmaq |
Syn.: viel reden |
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der Ober – baş ofisant |
Syn.: der Kellner |
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bestellen vt – sifariş etmək |
Ich bestelle nicht. Was darf ich dir bestellen? |
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Fragen zum Text:
1. wen stellt das Denkmal der befreiten Ase baidshanerin dar?
2. Was für ein Symbol ist die Tschadra?
3. Was denkt Irada über die Frauen in Europa?
4. Wer war August Bebel?
5. Warum kommt Arif zu spät?
Übungen zur Festigung der Lexik:
1. sehen, - ansehen – zusehen- schauen – blicken
a. Lesen Sie Sätze! Sprechen Sie dann über Bedeutung und Rektion der Verben.
Ich sehe dich. Wir sehen einen Vogel. Alle sahen das Auto. Du siehst ihn auf der Straße. Sie sah ihre Freundin um die Ecke gehen. Er sieht uns singen. Ich will dich vor der Reise noch einmal sehen.
Ich sehe mir den Film an. Wir sahen lange das Bild an. Alle sehen den Park an. Du siehst die sein Foto an. Alle sehen sich aufmerksam das Gebäude an. Ich will mir das Denkmal ansehen.
Ich sehe den spielenden Kindern zu. Wir sehen den ziehenden Vögeln zu. Alle sehen dem Tanz zu. Du siehst mir bei der Arbeit zu. Ich sah und beim Unterricht zu. Er sieht den Arbeitern zu. Ich will dir beim Mittagessen nicht zusehen.
Ich schaue auf die Stadt. Wir schauen schnell nach rechts. Alle schauten unter die Bänke. Du schaust aufmerksam in das Buch. Sie schaute nach dem Kind. Ich will kurz in die Buchhandlung schauen. Ich blicke auf die Stadt. Wir blicken ganz schnell nach rechts. Alle blickten unter die Bänke. Du blickst aufmerksam in das Buch. Sie blickte kurz nach dem Kind. Ich will ganz kurz in die Buchhandlung blicken.
b. Er klären Sie den Unterschied!
sehen – schauen
sehen – ansehen
ansehen – zusehen
schauen – blicken
c. Setzen Sie das richtige Verb ein!
Er –- nur kurz auf die Uhr. Wir –- dem Flug der Vögel --. Die Schüler – aufmerksam an die Tafel. Wir möchte uns den Film gern --. Schnell – sie in das Schaufenster. Darf ich dir bei der Arbeit --? Ich – hier viele Menschen. Auf dem Bild – man die Stadt Baku im Sommer. Der Partner – seinem Spiel lange --. Der Freund – sich die alten Fotos.
d. Gebrauchen Sie folgende Sätze in Situationen!
Darf ich es ansehen? Sie schaute mit in die Augen.
Ich sehe aber nichts. Wir haben lange zugesehen. Blicke nach rechts und links!
e. Vollenden Sie die Sätze!
Frau Meier will sich heute … ansehen.
Schau bitte schnell…!
Unser kleiner Naseweis schau immer …
Jörg sieht gern … zu.
Im März sieht man in den Parks … .
Wir möchten uns schon lange … ansehen.
Alle Gäste sehen --- zu.
Ines sah zum ersten Mal …
Der Prüfling lachte aufgeregt …
Im Urlaub habe ich oft … zugesehen.
Der Schauspieler blickte noch einmal …
2. Aussehen oder ansehen
a. Ergänzen Sie das Präfix!
Wir sehen uns die Ausstellung der Teppiche inm Museum ---. Warum siehst du mich so traurig ---? Sie sah sehr traurig ---. Die Braut siehtin ihrem weißer Kleid herrlich ---. Das Wetter sieht heute mich gut ---. Es sieht mit seinen Pläner gut ---. Im Frühling sehe ich mir gern die blühenden Wiesen ---. Die Nachbarin hat sich im Fernsehen den Film --- gesehen. Der Professor sah sich die Arbeit des Aspiranten.
3. richten
Erklären Sie jeweils die Bedeutung des Verbs!
Die Zeit wird ihn richten. Die Sportler richten ihre Reihen. Sie richtete ihre Frisur und trat in den Saal.
Entschuldigen Sie bitte, ich habe das Bett nach mich gerishtet! Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit bitte auf dieses Denkmal! Der Dichter richtete den Blick über das Meer und dachte nach. Ich richte mich ganz nach dir. Heute richten die Männer und Söhne ein Fest für die Frauen und Mütter. Man richtete ihn vor allem Volk. Richte dich nach der Regel, dann begehst du keine Fehler!
4. Sich schäume + Gen. (wegen, halber)
a. Ergänzen Sie das Genitivobjekt!
Das Mädchen schämte sich (die schmutzigen Schuhe).
Martin schämt sich (seine Worte).
Die Gruppe schämt sich (er).
Der Student schämte sich (die schlechte Kontrollarbeit).
Das Kind schämte sich (seine Note in Mathematik).
Die Mutter brauchte sich (ihr Sohn) nicht zu schämte.
Ich schämte mich (du).
Man muß sich (sein Benehmen) schämen.
b. Ersetzen Sie das Genitivobjekt durch ein Präpositionalobjekt mit wegen oder halber!
Beispiel: Die Hausfrau schämte sich der Unordnung.
Die Hausfrau schämte sich wegen der Unordnung.
Du brauchst dich der Wahrheit nicht zu schämte er sich seiner schlechten Erziehung.
Schäme dich deiner Heimat nicht!
Marion schämte sich des Flecks auf der Bluse.
Der Schüler schämte sich seiner schlechten Schrift.
Eiser solchen Freundin muß man sich schämen!
Schämst du dich deiner Tag?
Plötzlich schämte er sich seiner Rede.
5. Spotten über + Akk.
Vollenden Sie die Sätze!
Die Kinder spotten oft über …
Alle Kämpfer spottete über …
Meine Geschwister spotten über …
Auch ich habe über … gespottet.
Der alte Schmied spottet über …
Seine Freunde spotte manchmal über …
Dieser Naseweis spotten über …
Der junge Mann spotten immer über …
6. Versichten auf + Akk.
Üben Sie!
Versichtest du auf das Mittagessen? – Ja, ich verzichte auch auf den Nachtisch.
(das Lob – die Auszeichnung, die Reise – der freie Tag. Das Eis – der Kaffe die Geburtstagsfeier – die Geschenke, die Schuhe – die Tasche, der Blumenstrauß – der Gruß, die Pralinen – der Kuchen, das Buch – der Film)
7. sich entschließen zu + Dat.
a. Setzen Sie das Verb in der richtigen Form ein!
Ich kann --- nicht zur Hochzeit - . Warum – du – nicht endlich zu einer Erklärung? Nach langer Zeit – er – zu einem Brief (Imp.). Ich – gestern abend zu einem anderen Beruf – (Perrf.). Sie -- - für heute nachmittag zu dem blauen Kleid (Präs.). Der Käufer -- -- zu einem bunten Schirm (Präs.). Sie – zu einem Urlaub im Gebirge – (Perf.).
b. Üben Sie!
Hast du dich endlich entschlossen? – Nein, noch nicht. Soll ich mich zu einer Reise nach Leningrag entschließen?
(die Opiration, der Lehrerberuf, der Theaterbesuch, der Kauf eines Autos, die Fahrt mit der Fähre, der dunkle Pelz, die neue Frisur, das Studium, die Hochzeit)
c. Egänzen Sie den Infinitiv mit „zu“!
Ich habe mich entschlossen, mit diesem Studenten ein Gespräch…
Wir entschlossen uns, der Mutter im Haushalt regelmäßig…
Der Tourist entschließt sich, micht dem Bus…
Die Schülerin entschloß sich, nach der zehnten Klasse ein Studium…
Otto kahn sich nicht entschließen, Anna….
Du hast dich schnell entschlossen, in den Ferien als Dolmetscher…
Frau Krause hat sich entschlossen, zur Geburtstagsfeier alle Verwandten….
Der Vater entschließt sich, im Garten Apfelbäume….
Inge hat sich entschlossen, heute nachmittag ein Kleid…
Ihr habt euch entschlossen, in den Bibliothek…
8.recht haben
Üben Sie!
Habe ich recht? – Ja, wie immer hast du recht.
( Otto, wir, die Gruppe, der Dekan, der Professor, mein Vater, ihr, das Wörterbuch, Marion. )
9. Erklären Sie auf Deutsch die Bedeutung der Wörter!
der Alltag, der Nesenweiß, der Kinderwagen, das Heim, die Finsternis der Ober,
10. Saben Sie anders!
In dieser Familie ist das Glück zu Haus. Er sitzt Tag und Nacht über den Büchern. Meine Freundin redet wie ein Buch. Der Schmied arbeitete bis in die tiefe Nacht. Heute geht es der Kranke besser. Ich möchtedas mit eigenen Augen sehen.
11. Verwenden Sie die Satze aus Übung 10 in Situationen!
12. Sprechen Sie!
a. über die Lage der orientalischen Frau in alten Zeiten.
b. über die Lage der Frau in Europa früher,
c. über die Lage der Frau in der sozialistischen Geselschaft!
13. Erzählen Sie über die Frauentagsfeier bei Ihnen zu Haus, im Wohnheim oder in der Gruppe!
Führen Sie ein Gespräch zu folgender Situation:
a. Sie gratulieren ihrer Mutter zum Frauentag.
b. Sie entschuldigen sich für die Verspätung.
Gr. (A) Die Ablautreihen
Der Ablaut ist eine feststehende Vokalfolge. Er entstand in indoeuropäischer Zeit durch Wechsel der Betonung. In germanischen Sprachen gibt es heute Anfangs – bzw. Stammbetonung. Der Wechsel der Vokale blieb.
Der Ablaut ist ein phonetisches Mittel zum Ausdruck morphologischer Erscheinungen.
Er tritt in den drei Stammformen (Infinitiv, Präsens, Präteritum, Partizip II) starker Verben auf.
Wir unterscheiden drei Gruppen von Albauten.
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1. Beantworten Sie die Fragen!
Was ist das „ der Ablaut “?
Wie entstand der Ablaut ?
Wo tritt der Ablaut auf ?
Welche Gruppen der Ablauts unterscheiden wir ?
2. Lernen Sie die Ablautreihen!
Gruppe 1 Dem Stammvokal des Infinitivs / Präsens entsprechen andere, einander gleiche Vokale im Präterium und Partizip11
Inf. / Präs. Prät. Part.11
ei ie(i) ie(i)
bleiben, blieb geblieben; gleichen, glich, geglichen; greifen, griff, gegriffen; leiden, litt, gelitten; leihen, lieh, geliehen; reißen, rieß, gerissen, reiten, ritt, geritten; scheinen, schien, geschinen; schneiden, schnitt, geschnitten; schreiben, schrieb, geschrieben; schreinen, schrie,
geschrieen; schreiten, schritt, geschrittten; schweigen, schwieg, geschwiegen; steigen, stieg, gestiegen; streichen, scrich, gestrichen; treiben, trieb, getrieben
e a a
Stehen stand gestanden
e o o
heben hob gehoben
pflegen pflog gepflogen
schmelzen schmolz geschmolzen
weben wob gewoben
ao o o
saugen sog gesogen
schnauben schnob geschnoben u.a.
ie (i) o o
biegen, bog, geboren, bieten, bot, geboten; fliegen, flog, geflogen; fließen, floß, geflossen, frieren, fror, gefroren, genießen, genoß, genossen; gießen, goß, gegossen, kriechen, kroch, gekrochen; riechen, roch, gerochen; schieben, schob, geschoben; schließen, schoß, geschossen; schließen, schloß, geschloßen; verlieren, verlor, verloren; wieger, wog, gewogen, ziehen, zog, gezogen; u.a.
i u u
schinden schund geschunden
ä o o
gären gor gegoren
wägen wog gewogen
ö o o
löschen losch geloschen
schwören schwor geschworen
ü o o
lügen log gelogen
Gruppe II dem Stammvokal des Infinitiv / Präsens entspricht der gleiche Vokal im Partizip II, ein anderer im Präteritum.
Inf. / Präs. Prät. Part. II
/ a: / a / (a) / i: / (ie) / a: / a / (a)
blasen, blies, geblasen; braten, briet, gebraten; fallen, fiel, gefallen;fangen, fing, gefangen; halten, hielt, gehalten; lassen, ließ, gelassen;raten, riet, geraten, schlafen, schlief, geschlafen
/a:/a/ (a,ah) /u:/ (u,uh) /a:/a/ (a,ah)
backen,buck, gebacken; fahren, fuhr, gefahren; graben, grub, gegraben; laden, lud, geladen; schaffen, schuf, geschaffen, schlagen, schlug, geschlagen; tragen, trug, getragen; waschen, wusch, gewaschen; wachsen, wuchs, gewachsen;
/E/eß/ (e,eh) /a:/ (a) /E/e:/ (e,eh)
essen, aß, gegessen; geben, gab, gegeben; geschehen, geschah, geschehen; lesem, las, gelesen; nessen, maß, gemessen; sehen, sah, gesehen; stecken ( sich,befinden ) stak, aber: gesteckt; treten, trat, getreten; vergessen, vergaß, vergessen;
o a o
kommen kam gekommen
Gruppe III: Jede Stammformhat einen eigenen Stammvokal.
Inf./Pras. Prit. Part II
i a u Binden, band, gebunden; finden, fand, gefunden; gelingen, gelang, gelungen, klungen, geklungen; singen, sang, gesungen; sinken, sank, gesunken; springen, sprang, gesprungen; trinken, trank, getrunken; u.a.
i (ie) a e
bitten bat gebeten
liegen lag gelegen
sitzen saß gesessen
e i a
gehen ging gegangen
ä i a
hängen hing gehangen
ä a o
gebären gebar geboren
3.Suchen Sie im Text A starke Verben! Schreiben Sie sie in eine Tabelle! Tragen Sie die fehlenden Stammformen ein! 4.Nennen Sie die Stammformen folgender Verben!
a. gehen, bergen, lesen, sterben, stehen, schweigen, laufen, kommen, heben, nehmen, fahten, hängen, sprechen, heißen, treten, messen, singen, gleichen, backen, graben, tragen, wachsen
b. schwieg, blieb, schmolz, aß, rief, stak, trug, schlief, bat, gebar,befahl,sang,begann,schniet,wog,floß, lieh
c. gestrichen, gehauen, getrunken,geschienen, geschmolzen, geholfen, gelungen, gegangen, geschritten, getrieben, geschwommen, geschrieen, befohlen, gebeten, gestrichen, gebogen.
5.Setzen Sie die Sätze ins Präteritum, dann ins Perfekt!
Meine Schwester trinkt morgens Tee oder Milch.
Das Fräulein wirft ihm den Handschuhins Gesicht.
Das Fußbalspiel beginnt um 15 Uhr.
Der Leutnant befiehlt den Soldaten, das zu nehmen.
Die Touristen steigen auf den Mädchenturm.
Diejunge Frau entschließt sich zu studieren.
Der Bauer treibt alle Kinder auf die Wiese.
Der Redner spricht über die Lafe der Frauen in den kapitalistischen Staaten.
6. Üben Sie!
a. Wie seid ihr nach Baku gekommen? – Wir sind geflogen.
(mit dem Bus fahren, mit dem Schiff kommen, zu Fuß laufen, mit dem Zug fahren, die Straße entlang gehen )
b. Was habt Ihr auf der Feier gemacht?
Wir haben viel gesungen.
(essen, sich gut unterhalten, das Geburtstagskind auf den Tisch heben,die Feier genießen, Gedichte lesen, Rätsel raten, den Mädchen Blumen geben)
c.Wie haben die Jungen die Feier volbereitet?- Sie haben eine Torte gebacken (ein Huhn braten, das Zimmer in Ordnung bringen, einkaufen gehen, alleGäste herzlich einladen, Kuchen schneiden, das Geschirr abwaschen, einen Blumenstrauß binden)
Gr(B).
Gebrauch der Fragepronomen.
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1. Beantworten Sie die Fragen! Wie heißen die Fragepronomen? Worsuf bezieht sich das Fragepronomen? wer? was? welcher? was für(ein)? Wie dekliniert das Fragepronomen wer? was? welcher? Deklinieren Fragepronomen im Plurral? 2.Finden Sie im Text B Ergänzungsfragen (Fragen mit Fragepronomen) ? SchreibenSie sie heraus und übersetzen Sie sie! Lernen Sie sie auswendig! |
Die Fragepronomen sind: wer? was? welcher? was für ein?(im Plural: was für?) wer? bezieht sich auf Personen was? bezieht sich auf Sachen und Satzinhalte. Wir deklinieren Fragepronomen: Nom: wer was Gen. wessen Dat. wem Akk. wen? was? Die Beugungsformen unterscheiden Singular und Plural, sowie die Femenina nicht. Nach den Fragepronomen steht das Prädikat in der 3. Person Singular: welcher? (welche? welches?) fragt man bei Auswahl aus einer Menge. Dieses Fragepronomen dekliniert wie ein starkes Adjektiv. Was für(ein)? fragt nach Eigenschaften und Merkmalen einer Person oder eines Gegenstandes. z..B. Was für ein Buch liest er? Was für Bücher liest er? |
3.Lesen Sie die Frage und antworten Sie!
a. Wer ist das (der roßvater)
Wer hilft der Mutter? (ich)
Wer bäckt einen Kuchen? (die Tochter)
Wer studiert? (die junge Frau)
Wer gratuliert der Lehrerin zum Frauentag? (die beste studentin)
Wer räumt die Küche auf?(der Vater)
b.Was steht auf dem Tisch?(ein Blumenstrauß)
Was ist richtig?(die Hausaufgabe)
Was will Jorg machen? (Geschenk kaufen)
Was sagte der Dekan? (Wir bereiten eine Austellung vir)
Was willst du wissen? (alles)
4. Fragen Sie nach dem Subject!
a.Die Jungengetalgen eine Wandzeitung zum Frauentag. Beate und Maria singen gern.
Die Studenten lesen das Werk von August Bebel.
Drei Schauspieler sagen ein Gedicht über die Frauen auf.
Die Mitglieder des Chores üben ein neue Lied.
Alle Bürger der Stadt besuchen das neue Theater.
Die Eltern holen ihre Tochter vom Bahnhof ab.
Seine Brüder achten ihn sehr.
c. Das alte Haus stand jenseits des Flusses.
Die Gesundheit ist das höchste gut.
Alles ist wieder in Ordnung.
Meine schönsten Fotos hängen an der Wand.
Die Sterne am Himmel Leuchten hell.
Viele Autos fahren durch die Straßen.
Der Kindergarten steht vor der Tür.
Viele Puppen sitzen im schaufenster.
5. Üben Sie!
Geben Sie mir bitte ein Heft!- Wessen Heft soll ich Ihnen geben?
Geben Sie mir Marions Heft.
(ein Kuli, ein Bleistift, ein Stuhl, ein Tuch, ein Lehrbuch, eine Karteein Brief, eine Zeichnung, eine Kontrollarbeit.)
6.Lesen Sie die Geschichte!
Fragen Sie nach den unterstrichenen Satzgliedern!
Der Tausch der Frauen
Mollah Nasreddins Frau war sehr faul. Seine Tochter aber war sauber und fleißig. Sie brachte dem Vater Tee und das Essen. Sie wisch seine Wäsche.
Bald hatte seine Tochter einen Bräutigam. Der Mollah war einverstandenund die Hochzeit fand statt. Da begann für Nasreddin eine schlechte Zeit. Niemand brachte in Tee, niemand deckte den Tisch, niemand wusch seine Wäshe.
So lebte Mollah viele Monate. Aber endlich befahl er der Frau, ihr schönstes Kleid anzuziehen und sie machten sich auf den Weg.
Nasreddin brachte seine Frau direkt in das Haus seines Schwiegersohnes und sprach: „Mein Lieber, ich kann nicht ohne meine Tochter leben. Komm, laß uns die Frauen Tauschen.“
7.Antworten Sie auf die Fragen! Achten Sie auf die Endung des Fragepronomens!
a. Welche Straße führt in das Dorf? (schmal)
Welcher Vogel singt herrlich? (die Nachtigal)
Welcher Buchstabe ist falsch? (der Buschtabe“K“)
Welcher Tag ist der Frauentag? (der8. März)
Welche Sportlerin siegte im Wettkampf? (die Sportlerin aus Baku)
Welche Sätze beenden mit einem Punkt? (die Aussagesätze)
Welches Gebäude steht neben der Hochschule? (der Pionierpalast)
Welche Speisen schmecken gut? (süß)
b.Welche Städte Aserbaidshans kennen Sie?
Welche Opern schrieb Useir Hadshibekiw?
Welches Denkmal Bakus fotografieren die Touristen?
Welche Stadt liegt am östlichen Ufer des Kaspischen Meeres?
Welcher Baum bleibt auch im Winter grün?
Welchen Namen trägt die Bakuer Universität?
Welches Spiel spielen alle Aserbaidshaner?
Welchen Volkshelden lieben alle?
8.Stellen Sie Fragen! Gebrauchen Sie das Fragepronomen „welcher, welche, welches“
heute ist Montag.
Er heiratete die jüngste Schwester.
Die Gruppenälteste hilft der schwachen Studentin.
Udo trinkt gern rote Limonade.
Geben Sie mir bitte Briefmarken zu fünf Kopeken!
Pelzmäntel sind teuer.
Die Bürger der Stadt treiben Wassersport.
9. Antworten Sie!
Was für ein Kleid trägt die Mutter zum Fest?
Was für Worte sagen Sie Ihrer Schwester zum Frauentag?
Was für Tee brühen Sie zum Feiertag?
Was für Wandzeitungen gestalten die Gruppen?
Was für ein Kulturprogramm bereitet ihre Gruppe vor?
Was für eine Rede hält der Kathederleiter?
Was für einenTanz Führe die Jungen vor?
Was für eine Torte backen die Mädchen?
Was für ein Fest feiern alle?
(schwarz, lieb, aromatisch, bunt, lustich, interessant, alt, groß, fröhlich)
10. Üben Sie!
a. Ich wünsche mir zum Frauentag ein Geschenk..- Was für ein Geschenk wünschst du dir denn?
(ein Buch, Ein Tuch, eine Puppe, ein Mantel, eine Schachtel Praline, eine Flasche parfüm, ein Pelz, Stoff für einen Rock, eine Handtasche)
b. Was für einen Rock darf ich Ihnen zeigen?- Zeigen Sie mir bitte einen engen Rock.
(leicht, blau, weit, seiden, bunt, leinen, elegant, festlich, wollen, warm, sportlich )
11. Fragen Sie nach den unterstrichenen Wörtern!
Jutta hat einen seltenen Beruf. Sie ist tänzerin, sie ist eine der besten Tänzerinnen der BRD. Auf der Straße am Nachmittag ist sie nur ein zartes, schlsnkes Mädchen. Aber am Abend erleben sie die Zuschauer der Komischen Oper Berlin als Odette oder Julia, als Titania oder Olimpia. Ihr herrlicher Tanz verzaubert die Menschen im Saal. Jutta D. ist eine große Künstlerin. Sie trägt heute ein weißes, seidenes Kostüm. Sie führt einen langsamen, klassischen Tanz vor. Morgen aber trägt sie bunte Hosen und tanzt sportlich modern. Heute istsie 40 Jahrealt, morgen aber 14 Das kann sie machen, denn sie ist eine fleißige und begabte Künstlerin. Sie arbeitet viel und anstrengend. Das ist das Rezept ihres Erfolgs.(nach „Wochenpost“ 86/38)
12. „Was für (ein)“? oder „welch (-er, -e, -es)“?
Fragen Sie nach den unterstrichenen Wörtern oder Wortteilen! Gebrauchen Sie das richtige Fragepronomen!
Setzen sie sich bitte an den Tisch links am Fenster!
Darf ich Ihnen ein Glas Apfelsaft bringen?in Cafe saßen viele junge leute.
Das Fräulein am Tisch neben mir aß Schokoladeneis.
Sie war ein hübsches blondes Mädchen.
Ich wählte einen französischen Kaffee und rief den Ober.
Der ober war ein aufmerksamer junger Mann mit guter Ausbildung.
Johann Wolfgang von Goethe
Heidenröslein
Sah ein Knab ein Röslein stehen
Röslein auf der Heiden
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehen,
Sah´s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot
Röslein auf der Heiden.
Knabe sprach: „Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!“
Röslein sprach: „Ich steche dich,
Daß du ewig denkstan mich,
Und ich will`s nicht leiden.“
Röslein, Röslein, röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Und der wilde Knabe brach s`Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslei auf der Heiden.
Lektion XXIV
Thema: Beim Arzt
Phonetik: Vokaleinsatz; physiologische Grundlage
Grammatik: Pronominaladjektive. Deklination der attributiven Adjektive nach Pronominaladjektiven.
Vorübungen:
1. Lesen Sie!
a. Achten Sie auf die Aussprache der betonten und unbetonten Wörter im gegebenen Text!
Im Manifest wandten sich Marx und Engels an die breite Öffentlichkeit, vor allem an die Arbeiter und legten hier ihre Ideen des wissenschaftlichen Kommunismus dar.
Lenin schätzte die Bedeutung dieses Werkes für die Arbeiterbewegung sehr hoch ein. Auch heute noch lernen die Werktätigen aus diesem Buch.
Das Sowjetvolk und viele andere Völker verwirklichen auf.
b. Schreiben Sie die Wörter mit anlautendem stimmhaften Konsonanten heraus und transkribieren Sie sie!
c. Achten Sie auf den Tonverlauf in den erweiterten Aussagesätzen!
2. Lesen Sie die Wörter und achten Sie auf die Aussprache der Vokale im Anlaut!
Anständig Enkel
und auch
Anzug Anfall
einzig offen
ehrlich übersetzen
Onkel immer
3. Analysieren Sie phonetisch das Wort „Arbeiterbewegung“
4. Hören Sie das Gedicht von M. Schaffy ab!
a. Transkribieren Sie es und achten Sie auf die Verbindung der unbetonten Wörter mit den betonten Wörtern.
b. Lesen Sie das Gedicht vor und achten Sie auf die Syntagmatische Gliederung der Sätze!
5. Üben Sie!
a. Die Aussprache der Eigennamen aus dem Text!
Alois Hawk
Florian
b. Achten Sie auf die Aussprache der Wörter aus dem Text!
Sprechstunde Lunge
Pulver Schwäche
Spitze Brust
Leder Anfall
Holz Herz
Filz Mund
Stiefel Ader
Blank abwischen
würtig
6. Finden Sie den Reim!
Die Uhr ging. Der Brater roch
Das Bild … Das Wasser …
Zwei Esel schrien Der Schneider schnitt.
Die Sonne … Der Reiter …
Der Bär schlief
Das Wasser …
7. Gebrauchen Sie die Sätze im Imperfekt!
Der Kranke schläft lange.
Er ißt viel Obst und trinkt Milch.
Sie treibt Frühsport.
Sie läuft schnell die Treppe hinauf.
Er nimmt regelmäßig seine Arznei.
Der Arzt rät dem Kranken zu einer Kur.
Die Schwester mißt das Fieber.
Der Kranke friert sehr.
Er verliert 11 kg.
Die Mutter läßt den Säugling untersuchen.
8. Erzählen Sie im Perfekt:
a. Wie haben Sie der Krankenschwester geholfen?
(die Kranken, wiegen, die Kranken waschen, die Kranken anziehen, die Better in Ordnung bringen, dem Kranken Arznei geben, den Arzt rufen, die Wunde verbinden.)
b. Was hat der Säugling im Krankenhaus gemacht?
(schriben, schlafen, Milch aus der Flasche saugen, im Bett kriechen, brei essen, Tee trinken, gesund werden.)
c. Wann sind Sie krank geworden?
(scheinen, tauen, ein leichtes Kleid anziehen, dünne Strümpfe tragen, das Kopftuch abnehmen, kalte Limonade trinken, Eis essen, nasse Füße bekommen.)
9.Lernen Sie folgende Sprichwörter! Was bedeuten Sie?
Den Kopf halt kalt, die Füße warm,
Das macht den besten Doktor arm.
Gesundheit ist die Tochter der Arbeit.
Besser gesund und schlank
als fett und krank.
Die beste Pille ist einfache Kost,
Die beste Arznei frische Luft.
10. Gebrauchen Sie die Sprichwörter aus Übung 9 in Situationen!
11. Lösen Sie die Rätsel!
Welcher Pelz kann essen und trinken? (Faulpelz)
Welche Ratte kennt das ABC (Leseratte)
Welcher Hase schläft in einem Bett? (der Angsthase)
Welche Buchstaben kann man essen? (En - te)
Welche Blick ist der kürzeste? (der Augenblick)
Welches Wasser geht in keine Flasche? (das Hochwasser)
12. Spielen Sie!
Wer ist das? Erraten Sie eine ihrer Kommulitoninnen!
Beispiel: Was für Haar hat sie? – Sie hat schwarzes Haar.
Was für ein Kleid trägt sie? Sie trägt ein blaues Kleid.
Was für Augen hat sie? – Sie hat blaue Augen.
Das ist Almas. – Erraten.
13. Wen oder was? Fragen Sie nach dem Objekt!
a. Wie sehen uns den Park an.
Wir bestellen zwei Glas Tee.
Wir geben einen Brief auf.
Wir teffen die bekannte Schauspielerin.
Wir richten das Abendbrot
Wir hissen die Fahne.
Wir fotografieren den Sportler.
Wir brauchen dich.
b. Ich suche einen Partner.
Ich suche meine Tasche.
Egon braucht einen Rat.
Egon braucht seinen Freund.
Ihr sehr hier das Denkmal des Dichter.
Ihr seht hier den Dichter.
Der Vater trägt den Säugling.
Der Vater trägt die Bücher.
Die Studenten richten eine Feier.
Die Studenten richten den Faulpelz.
Du prüfst den Schüler.
Du prüfst die Kontrollarbeit.
14. i, ie oder ü?
Schreiben Sie nach dem Diktat!
Wir wissen viel. Sabine liebt Süßigkeiten. Der Schmied hilft den Bürgern des Dorfes. Die Familie sitzt gemüzlich auf ihren Stühlen. Die Vögel ziehen nach Süden. Die Kinder verzichten auf den interessanten Film. Meine Kusine sitzt Tag und Nacht über den Büchern. Die Universität bildet junde Ingenieure aus. Schließlich kennen wir seine Prinzipien. Martin dient in der Marine. Die friedliche Koexistenz ist für die Außenpolitik der sozialistische Staaten wichtig. Beide Partner haben unterschiedliche Ziele. Die komplizierte Maschine steht schon sieben Wochen in der Fabrik.
15. Schreiben Sie andere Wörter der Wortfamilie!
prüfen, schließen, wissen, bilden, sitzen, dienen
16. Suchen Sie Adjektive und Substantive mit dem Suffix – iv! Schreiben Sie sie auf!
17. Suchen Sie Verben mit dem Suffix – ieren. Schreiben Sie sie auf!
II. Phonetische Regel.
Vokaleinsatz.
Der Vokaleinsatz hat eine physiologische Grundlage. Sie besteht in der plötzlichen Öffnung der aneinandergepreßten Stimmbänder. Solch ein Einsatz der Stimmlippen erzeugt einen Knacklaut.
Vgl. Ausatmen
vereinigen usw.
Dieser Einsatz steht dem weichen Einsatz gegenüber. Bei weichem Einsatz sind die Stimmlippen voneinander getrennt und unter dem Einfluß der herausströmenden Luft virbieren die Stimmbänder. Das Resultat dieses Prozessen ist der weichen Einsatz der Stimmbänder. Im allgemeinen unterscheidet man 4 Arten der Lage der Stimmbänder:
Ausatmung Stimmbildung Flüstern harter Einsat
1. Hören Sie den text A ab und lesen Sie ihn mit richtiger Intonation vor!
2. Transkribieren Sie einen Absatz aus dem Text A und achten Sie dabei auf die Proklitiken und Enklitiken.
Früh um 6 Uhr erwachte er. Heute war sein Geburtstag, der 82. Er wußte, das war sein letzter Geburtstag und er wollte ihn groß feiern. Alle Kinder sollten zu Gast kommen und alle Enkel. Er, Alois Hawk, wollte einen schönen letzten Geburtstag feuern. Vier Kinder hatte er, anständige Leute. Der älteste Sohn Florian war ein Maler, die zweite Tochter Lehrerin.
3. Lesen Sie den Text A!
a. Schreiben Sie die zusammengesetzten Substantive heraus und transkribieren Sie sie!
b. Schreiben Sie die Wörter mit Wokalanlaut heraus und üben Sie ihre Aussprache!
4. Antworten Sie auf die Frage!
Wann spricht man die Vokale mit dem neuen Einsatz aus?
Haben die aserbaidschanischen Vokale auch einen neuen Einsatz im Anlaut?
5. Hören Sie den Text B ab und achten Sie auf den Tonverlauf in den Aussage – und Fragesätzen!
6. Führen Sie phonetische Analyse des Satzes „Alois Hawk stand langsam auf und wusch sich.“ durch!
7. Lernen Sie das Gedicht auswenig und tragen Sie es ausdrucksvoll vor!
III. Text A
Der letzte Geburtstag
Früh um sechs Uhr erwachte er. Heute war sein Geburtstag, der 82. Er wußte, das war sein letzter Geburtstag und er wollte ihn groß feiern. Alle Kinder sollten zu Gast kommen und alle Enkel. Er, Alois Hawk, wollte einen schönen letzten Geburtstag feiern. Vier Kinder hatte er, anständige Leute. Der älteste Sohn Florian war ein Maler, die zweite Tochter Lehrerin. Er brauchte sich seiner Kinder nicht zu schämen und nicht seines langen, ehrlichen Lebens. Das war gut so. Er hatte nur einen Wunsch zu seinem Geburtstag: sollte er gesund den Tag verbringen.
Alois Hawk sah aus dem Fenster. Da kam schon die Krankenschwester. Wie immer lief sie auch heute schnell. Sie mußte sich um viele Kranke kümmern, denn sie war die einzige Krankenschwester im Dorf und um 8 Uhr schon begann im Landambulatorium die Sprechstunde des Arztes. Da mußte sie auch dort sein.
Die Schwester betrat das Zimmer, grüßte freundlich und bereitete die Spitze vor. Dabei erzählte sie Neuigkeiten aus dem Dorf. Flink gab sie Aloi Hawk die Spitze. Dann legte sie noch einige Pulver auf dem Tisch, für alle Fälle. Sie wünschte ihm einen guten Tag und ging.
Alois Hawk stand langsam auf und wunsch sich. Dann zog er seinen guten Anzug an und die schwarzen Schuhe aus Leder. Viele Schuhe hatte er Schuhe aus gutem, blankem Leder. Das dauerte lang, aber er wollte sich allein anziehen ohne die Hilfe des Sohnes.
Dann ging er in das Wohnzimmer. „Guten Morgen, Florian.“ „Guten Morgen, Vater. Wie geht es? Was macht die Lunge?“ „Macht dir keine Sorge, Florian. Heute ist mein Fesstag. Mir geht es gut.“
Er ging langsam zu seinem Sessel in der Fensterecke. Manchmal konnte er nicht sehen, vor seinen Augen tanzten Kreise, rot und wunderbar blau. So ein Blau gab es in Wirklichkeit nicht. Aber er sagte seinem Sohn nichts von den Farben, nichts von seiner Schwäche.
Nach dem Frühstück blieben die Männer im Zimmer, die Frauen aber, seine Tochter und die Schwiegertochter, buken in der Küche den Geburtstagskuchen, bereiteten das Festessen vor, lachten und weinten wohl auch über den kranken Vater.
Plötzlich legte es sich schwer auf Alois Hawks Brust. Ein Anfall kam. Schnell ließ er sich von seinem Sohn ein Pulver reichen. Der Anfall ging vorbei. Er konnte wieder atmen. Alois Hawk erzählte seinen Söhnen über das Leben, sie schwere Zeit und den Krieg und das kleine Glück mit den Kindern und der Frau und den Freunden. Es war ein schönes Geburtstagsfest. Das große Wohnzimmer war fast zu klein für die viele Gäste.
Da, plötzlich kam wieder ein Anfall. Sein Gesicht wurde blaß, dann weiß. Sein Mund stand weit offen. Die Tochter rief den Arzt. Er wohne nicht weit. Florian riß das Fenster und schlug den Vater hart gegen das Herz. Da schloß sich der Mund. Das Gesicht bekam wieder Farbe.
Der Arzt kam. Er gab Alois Hawk eine Spitze in die Ader. Dann wischte er das Blut ab. Die jüngste Tochter brachte ein Tablett mit kaffee und Kuchen. Sie reichte dem Arzt eine Tasse und einen Teller.
Der Sohn Florian, der Maler, sitzt am Tisch und zeichnet. Er zeichnet das Bild seines Vaters an seinem letzten Geburtstag, das Bild eines würdigen Menschen.
(nach: Jurij Brezan „Bild des Vaters“)
Texterläuterungen:
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anständig – ədəbli, nəzakətli, tərbiyəli |
ein anständiger Mensch; ein anständiges Mädchen. Jetzt essen wir anständig. Zieh dich anständig an. |
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die Sprechstunde –n – qəbul saatı |
der Arzt hat Sprechstunde, hält seine Sprechstunde ab |
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die Spitze - şpris |
Die Schwester gibt ihm eine Spitze, kocht die Spitze, zielt die Spitze auf |
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das Pulver –/Er nimmt ein Pulver/ - toz /dərman/ |
Er bereitet ein Pulover zu Stiefen aus Leder, Haut wie Leder. |
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das Holz –er – ağac, odun, meşə |
Vieldeutigkeit: 1. (Stoff) hartes, helles, trockenes Holz 2. (Wald) Sie fuhren in das Holz |
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der Filz (ohne Pl.) – fetr, əla keçə növü |
ein Hut, Schuhe aus Filz |
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der Stiefel – çəkmə, ayaqqabı |
Er zieht die Stiefel an, aus, putzt seine Stiefel. |
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blank – parlayan, parlaq, təmiz, açıq |
Syn.: glänzend, rein blankes Eisen, Leder, blanke Eisen, Leder, blanke Augen, ein blanker Himmel. Er putzt alles blitz und blank. |
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die Lunge – n – ağciyər |
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Die Schwäche – n zəiflik, gücsüzlük |
Ant.: die Kraft |
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die Brust – e –sinə, döş |
eine breite, schmale, kranke Brust |
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der Anfall – e – tutma, xəstəliyin şiddətlənməsi vaxtı |
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atmen – nəfəs almaq |
Syn.: Luft holen Sie atmete tief und ruhig. |
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Das Herz – n - ürək |
Ich wünsche dir von Herzen Gesundheit. Mit deinem Herzen ist alles in Ordnung. |
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der Mund – er – ağız |
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Die Ader – n – qan damarı, vena |
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abwischen vt – silmək, təmizləmək |
Sie wuschte die Tafel den Tisch, den Staub ab |
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würtig – layiq, ləyaqətli, dəyərli |
Ant.: unwürdig ein würtiger Mann, Kandidat, Partner Du bist seiner würtig. |
Fragen zum Text:
1. Was für ein Fest feiert Alois Hawk?
2. Welchen Wunsch hat er?
3. Lieben ihn seine Kinder? Zeigen Sie das um Text!
4. Was wissen wir über Alois Hawks Leben?
5. Waren viele Gäste auf der Geburtstagsfeier?
6. Warum zeichnet Florian das Bild seines Vaters?
Text B:
In der Sprechstunde des Kinderarztes
Krankenschwester: der Nächste bitte!
Frau A: Guten Tag, Frau Doktor1
Doktor: Guten Tag, Frau A! Guten Tag, mein Mädchen! Wie geht es dir?
Frau: Ach, Frau Doktor, meine Tochter hat schon drei Tage Fieber. Ich weiß keinen Rat. Das Fieber fällt nicht. Ich habe ihr kalte Wickel gemacht, Arznei gegeben, heißen Tee.
Doktor: Schwester, messen Sie bitte die Temperatur des Mädchen! Nach einigen Minuten.
Schwester: Frau Doktor, das Mädchen hat 38,7.
Aber Frau A.! bei hohem Fieber soll man zu Hause im Bett bleiben. Sie können mich anrufen und ich komme zu einem Hausbesuch.
Nun, mein Mädchen, mache den Mund auf und sage „A“. die Mandeln sind rot. Ihre Tochter hat Angina. Hat Sie keine Halsschmerzen?
Frau A: Nein, sie sagtemir nichts über Halsschmerzen. Sie ißt aber fast nichts.
Doktor: Mache bitte den Oberkörper frei, ich muß dich noch abhorchen. Atme tief ein, jetzt atme aus! Halte die Luft an! – Die Lungen sind in Ordnung. Nun lege dich hier auf die Bank. Ich werde auch deinen Bauch untersuchen. Vielleicht hat das Fieber mehrere Ursachen. – Tut es hier links weh? Nicht? Uhr rechts? Also auch nicht. Ziehe dich wider an! Ich schreibe ihrer Tochter einige Arzneien, Frau A.! – Bitte, hier ist das Rezept.
Frau A: Danke, Frau Doktor. Wie soll meine Tochter die Arzneien einnehmen?
Doktor: Die erste Arznei ist flüssig. Ihre Tochter soll dreimal täglich nach dem Essen gurgeln. Die zweite Arznei sind Tabletten. Man soll viermal täglich eine halbe Tablette lutschen. Die andere Arznei ist für Wickel. Die Wickel machen Sie bitte nachts. Dann habe ich Ihrer Tochter noch Vitamine aufgeschrieben. Von Vitaminen wird der Appetit besser. Die Mandeln heilen dann auch schneller.
Frau A: Vielen Dank, Frau Doktor.
Doktor: Brauchen Sie einen Krankenschein?
Frau A: Nein, ich bin Hausfrau. Wann sollen wir wieder in die Sprechstunde kommen?
Doktor: Kommen Sie in einen Woche wieder! Nehmen Sie bitte auch für jeder Fall in der Anmeldung meine Telefonnumer für den Hausbesuch!
Frau A: Ja, ich werde es gleich machen. Auf Wieder sehen, Frau Doktor!
Doktor: Auf Wiedersehen! Werde bald gesund, mein Kind! Alles Gute!
Texterläuterung:
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der Nächte bitte! – növbəti adam, buyurun
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die Beschwerge –n- azar, xəstəlik, şikayət
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Sie hat Beschwegen mit dem rechten Arm. Er schreibt eine Beschwerge an den Rektor. Alle brachten ihre Beschwegen vor. |
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der Hausbesuch – e – həkimin evə getməsi /xəstə yanına/
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Die Mutter bestellt einen Hausbesuch. Der Arzt macht einen Hausbesuch. |
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die Mandel – n – badam; badamcıq vəzi
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Vieldeutigkeit: 1. (Frucht) Im Kuchen sind viele Mandeln 2. (Lymphknoten, Tonsillen) Seine Mandel tun weh. |
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die Angina (ohne Pl.) - angina |
Er leidet oft an Angina.
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Freimachen vt. – soyunmaq; poçt göndərişi ödəmək |
Vieldeutigkeit: 1. (ausziehen) Machen Sie den Arm, den Ober- Körper frei! 2.(eine Postsendung bezahlen) Ich habe den Brief mit 5 Kopeken freigemacht.
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abhorchen vt. - dinləmək , qulaq asmaq |
der Arzt horcht den Kranken ab.
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einatmen – nəfəs almaq |
Ant.: ausatmen
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die Luft anhalten – nəfəsi saxlamaq |
Er halt unter Wasser die Luft an.
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der Buch – e- qarın |
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die Ursache, -n - səbəb |
Syn.: der Grund Fieber hat viele Ursachen Danke! – Keine Ursache!
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Verschreiben (ie, ie) Dat.+ Akk. – yazmaq /həkim/ |
Die Ärztin verschreibt dir Bäder
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einnehmen (a,o) – qəbul etmək |
Sie nimmt regelmäßig Arznei ein.
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flüssig – maye |
Ant.: fest, gesförmig eine flüssige Arznei; Flüssiges Eisen; eine flüssige Antwort
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gurgeln – qarqara etmək |
Er gurgelt jeden Morgen fünf Minuten lang. Das Wasser gurgelt.
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Die Tablette, - e – yastı həb |
Du sollst keine Tabletten einnehmen, schlucken
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Lutschen vt. – əmmək, sormaq |
Das Kind lutscht Eis Bonbons, am Finger.
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Das vitamin – e – vitamin |
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Der Appetit (ohne Pl.) - iştah |
Er ißt mit Appetit. Ich habe Appetit auf Fisch. Guten Appetit!
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Heilen – sağalmaq; Sağaltmaq |
Vieldeutigkeit 1. (gesund werden) Das Bein, die Wunde heilt. 2. (gesund machen) Der Arzt heilt die Tochter Die Zeit heilt jedes Leid.
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Der Kranken schein – xəstəlik vərəqəsi, bulleten |
Sie braucht einen Krankenschein. Mein Vater ist krank und hat den Krankenschein.
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Die Hausfrau –en – evdar qadın |
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die Anmeldung, -en - elan, məlumat, bildiriş; - otaq |
Vieldeutigkeit: 1. (der Prozeß oder schriftlicher Beleg) Er schreibt eine Anmeldung Die Anmeldung dauert nur fünf Minuten. 2. (Raum) Das Telefon steht in der Anmeldung.
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Alles Gute!
Fragen zum Text:
1. Wo hat das Mädchen Beschwerden?
2. Welche Temperatur hat es?
3. Wie untersucht die Ärztin das Kind?
4. Welche Arzneien verschreibt die Ärztin dem Mädchen?
5. Was soll die Mutter in der Anmeldung nehmen?
Übungen zur Festigung der Lexik:
1. würdigen sein + Gen.
a. Setzen Sie das Genitivattribut!
Werner ist (das Lob) würdig. Die Verkäuferin ist (die Auszeichnung) würdig. Sie sind (der Artikel in der Zeitung) würdig. Du bist (der Dank) würdig. Du bist (der Dank) würdig. Ihr sein (der Titel) würdig. Er ist (der Name seines Vaters) würdig. Diese Antwort ist (ein kluger Mann) würdig. Du bist (der Feind) würdig.
b. Bilden Sie Sätze!
Beispiel: Der Bestarbeiter, der Orden (Prät) – Der Bestarbeiter war des Ordnes würdig.
der Faulpelz, keine Fünf (Prät); der Morgen, das Gedicht (Präs); du, die Eltern (Präs); der Sportler, die Goldmedaille (Perf.); die Mutter, die Ehre (Prät.); der Oberst, sein Dienstgrad (Fut.); ihr, die Heimat (Fut.) der Maler, die Ausstellung in Moskau (Perf.); die Geschichte der Film (Präs)
2. heilen
a. Bilden Sie Sätze!
heilen, der Arzt, das Kind, krank.
die Wunde, das Bein, heilen, am, schlecht.
der Sohn, die Mutter, heilen, die Arznei, durch.
das Leid, die Zeit, jedes, heilen.
man, das Dorf, die Kranken, heilen, im, durch, Pflanze n, verschiedene nicht, man, heilen, die Krankheit, können.
durch, heilen, die Hagebutten, der Magen, sein er
b. Beenden Sie die Sätze durch ein Akkusativobjekt oder setzen Sie einen Punkt!
In unserem Dorf heile Großmutter Nana immer …
Mit dieser Arznei heilt die Mutter …
Die Wunde heilt bald …
Die Angina heilte nach einer Woche …
Die Mandeln heilen durch Vitamine schneller …
Im Landambulatorium heilt der Zahnarzt jeden Mittwoch …
Die Krankheit der Haut heilt in der Sonne besser …
Mein Großvater heilt mit alten Volksmitteln …
3. das Herz
Setzen Sie das Substantiv richtig ein!
Er leidet an einer Krankheit des … . Unsere Nachbarin hat das … auf dem rechten Fleck. Hand aufs … und sage die Wahrheit! Der kleine Udo war mit dem … bei seinem Spiel. Sie scheukte diesem jungen Mann ihr … . Mt dem … istalles in Ordnung. Das ist eine Sache des … . Er löste die Aufgabe mit viel … . Ich habe Beschwerden mit dem … . Das … tut ihr weh.
4. das Holz
Erklären Sie die Bedeutung des Wortes “das Holz” in folgenden Sätzen!
Die Möbel waren aus hellem Holz. Am Nachmittag fuhr der Bauer ins Holz. In der Taiga wuchsen wertvolle Holzer. Man baute früher alle Häuser aus Holz. Geh auf den Hof Holz holen. Im Holz war es dunkel und die Vögel sangen nicht. Mitten im Holz liegt ein kleiner See. Der Großvater bestelte für die Enkel Spielzeug aus Holz.
5. das Holz, das Leder, der Stein, der Marmor, das Glas der Stoff.
Setzen Sie das richtige Substantiv ein!
Das Dach der Bibliothek ist aus --- . Eine breite Treppe aus --- führt in den Saal. Im Wald stand ein kleines Haus aus --- . diese teueren Schuhe sind aus --- . Um den Garten läuft eine hohe Mauer aus --- . Ihr neuer Rock ist aus weichem --- . Auf dem Platz steht ein Denkmal aus weißem --- . Die Puppe hat Augen aus --- .
6. Setzen Sie die unten angegebenen Wörter ein!
Der Kranke hat keinen --- . Er bekommt am Morgen und am Abend zwei --- . Die Krankenschwester mißt --- . Er hat hohen --- und Kopfschmerzen. Nehmen Sie eine --- gegen den Husten! In der --- untersucht eine junge Ärztin das Kind. Nach der Sprechstunde macht die Ärztin bei Kranken mit hohem Fieber --- . Diese Tabletten muß man --- . Aus der Ader kam schwarzes --- . Schnell, die Großmutter hat einen --- ! Man muß dem Kranken das Herz --- .
(die Spitze, der Anfall, das Pulver, der Hausbesuch, der Appetit, abhorchen, die Sprechstunde, die Tablette, die Arznei, lutschen, das Blut, gurgeln, der Blut, gurgeln, der Blutdruck)
7. Nennen Sie!
a. verschiedene Körperteile
b. verschiedene Krankheiten
c. verschiedene Arten von Arzneien
8. Finden Sie den Oberbegriff!
a. einatmen, Luft holen, atmen, ausatmen,
b. der Bauch, der Arm, der Kopf, die Brust, das Körperteil
c. das Organ, das Herz, die Niere, der Magen
d. die Tablette, die Spitze, die Arznei, das Vitamin, das Pulver
9. Bilden Sie viele Sätze!
messen der Oberkörper
der Arzt verschreiben der Blutdruck
die Krankenschwester lutschen die Luft
der Kranke abwischen die Tablette
abhorchen das Kind
einnehmen die Temperatur
heilen das Blut
untersuchen der Bauch
freimachen die Arznei
anhalten die Lunge
10. Erklären Sie die Bedeutung folgender Wörter auf Deutsch!
Die Sprechtunde, der Krankenschein, der Hausbesuch, die Hausfrau, der Anfall, die Anmeldung
11. Gebrauhen Sie die Sätze in Situationen!
Der Nächste bitte! Nehmen Sie die Arznei dreimal täglich ein!
Machen Sie den Oberkörper frei! Alles Gute! Es geht schon wieder, das war nur eine kleine Schwäche, Halten Sie die Luft an! Wo haben Sie Beschwergen? Ich komme um 15 Uhr zum Hausbesuch.
12. Erklären Sie den Sinn folgender Ziotate! Arbeiten Sie, wenn nötig, mit dem Wörterbuch!
Es gibt nur eine Gesundheit und eine menge von Krankheiten.
(Wilhelm von Humboldt)
Die Grippe ist keine Krankheit. – Sie ist ein Zustand.
(Kurt Tucholsky)
Heiterkeit, Körperliche Bewegung und Mäßigkeit sind die besten Ärzte.
(Melhior Grimm)
Nur ein guter Mensch kann ein guter Arzt sein.
(Franz Werfel)
13. Führen Sie ein Gespräch zu folgenden Situationen:
a. Die Mutter bringt ihren kranken Sohn in die Sprechstunde des Arztes
b. Der Arzt kommt zum Hausbesuch.
c. Die Krankenschwester gibt einer Studentin Ratschläge über gesunde Lebensweise.
14. Schreiben Sie einen Aufsatz zum Thema:
Gesundheit ist das höchste Gut.
IV. Grammatik (A):
Prominaladjektive
Helga weiß alles.
Helga kennt alle Ärzte in der Poliklinik
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1. Beantworten Sie die Fragen! Was drücken Pronominaladjektive aus? Wie gebraucht man Sie? Zu welcher Wortart haben sie enge Beziehungen
2. Nennen Sie Pronominaladjektive a. im substantivischen Gebrauch, b. im substantivischen und adjektivischen Gebrauch! c. Im Gebrauch als Numeral. 3. Suchen Sie im Text A Pronominaladjektive! Schreiben Sie die Sätze mit Pronominaladjektiv heraus! Übersetzen Sie sie und bestimmen Sie den Gebrauch der Pronominaladjektive! |
Pronominaladjektive (auch Indefinitpronomen) stehen für eine nach Genus und Numerus unbestimmte Person oder Sache, oder für einen Zahlbegriff. Man gebraucht sie substantiwisch und adjektivisch. Manchmal ist es schwer sie von Numeralien zu trennen. Man gebraucht sie folgende Weise: a. In der Rolle eines Subjekts und Objekte irgedwer, jederman, Irgendwer steht auf der Straße. Ich habe heute auf der Straße jederman begrüßt. b. In der Rolle des Subjekts, objekts und Attributs. Irgend etwas, ein gewisser, jeder, jemand, irgendein, niemand, nichts, mancher, kein. Vgl. Es fehlt mir an irgendetwas. Ich möchte irgendetwas heißes trinken. Folgende Wörter kann man sowohl zu Pronominaladjektiven als auch zu Numeralien rechnen. Alle, ander, beide, einer, einige, der einzige mehrere, etliche, sämtliche, viele, wenige Vgl. Im Hofe plaudern 10 Mann. Alle sind gut gelaut (Numerale) Alle Leute haben bestimmte Gewohnheiten. (Adjektiv)
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4. Finden Sie in den Sätzen die Pronominaladjektive und bestimmen Sie ihren Gebrauch!
Das Wetter war schlecht und nieand kam in die Sprechstunde. Sämtliche Stühle im Wartezimmer waren besetzt. Man spricht im Iandambulatorium nur leise, aber irgensjemand schrie plötzlich.
Nicht jede Krankheit kann man heilen, das weiß jeder. Der einzige Arzt im Dorf war ein alter Mann von siebzig Jahren. Jeder weiß: Sport ist die beste Arznei. Die Krankenschwester mußte viele Leute besuchen. Der Arzt weiß viel, aber nicht alles. Er sagte leise etwas, dann schwieg er etliche Minuten.
5. Bilden Sie Sätze mit den angeführten Pronominaladjektiven
a. in substantivischem Gebrauch!
b. in adjektiwischem Gebrauch
beide, jeder, etwas, mancher, einige, etliche, viele, wenige, der einzige, alle
Gr. (B): Deklination der attributiven Adjektive nach Pronominaladjektiven
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Helga spricht mit einigen bakannten Arzten
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1. Bentworten Sie die Fragen: Warum schankt die Deklination attributiver Adjektive nach einigen Pronominaladjetiven? Warum dekliniert man attributive Adjektive nach Pronominaladjektiven stark und wann schwach? Welche Pronominaladjektive behandelt man als Adjektive?
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Bei einer Reihe Pronominaladjektive schwankt die Deklination des folgenden attributiven Adjektivs, denn man kann sie als Pronomen oder Adjektiv verstehen. Nach den endungslosen Formen manch, solch welch, viel, wenig dekliniert man folgende attributive Adjektiv stark z .B. einige schwere Fehler Attributive Adjektive nach alle, beide, keine, irgendwelche, manche, sämtliche, solche, welche folge (im Singular) dekliniert man schwach Vgl. Solche klugen Stunden Derartig, einzeln, einzig behandelt man als Adjektive. Die Schwankung in ihrer Deklination trifft man auf Schritt und Tritt in den älteren deutschen Texten, auch in Gedichten. |
2. Bestimmen Sie die Art der Deklination des attributivischen Attributs in folgenden Wortgruppen!
manch bunte Blume, die Eltern beider jungen Mädchen, in folgendem wichtigen Artikel, einzelne neue Sache, solch große Tat, die Meinung sämtlicher großen Gäste, keine großen Worte machen, andere schöne Geschenke, beide jungen Menschen, mit folgenden schönen Worter, mancher enge Weg, mehrere schwarze Kleider, sämtliche alten Räume, solches herrliche Wetter, die kenntnis sämtlicher arabischen Namen, mit vieler natürlicher Schönheit, irgendwelches kleine Geschenk, weniger hoher Kerzen, einzelne helle Sterne.
3. Verbinden Sie zu Wortgruppen im Singular!
viele: schöne Tage, helle Fenster, süße Pralinen, schwierige Aufgeben, folgende: schmucke Häuser, kranke Schüler, wichtige Übungen, lustige Lieder, gesunde Früchte
verschiedene: große Bäume, weite Grünanlagen, fleißige Studenten, aktuelle Nachrichten, neue Kalender
solch: der festliche Abend, die bittere Arznei, der schmucke Garten, das bunte Bild, der enge Korridor
beide: kleine Töchter, bekannten Schauspieler, alte Denkmale, technische Hochschulen, reife Äpfel
manche: das zufriedene Gesicht, der leere Zettel, das festliche Kleid das fruchtbare Feld, die kleine Stadt.
4. Erweitern Sie die Wortgruppen!
Beispiel: der folgende Tag – der folgende schöne Tag
einige Aufgabe, entliche Bänke, viele Krankenschwestern, folgende Orte, verschiedene Ratschläge, beide Brüder, sämtliche Verwandten, welch Theater, keine Briefe, der einzige Freund, wenige Hausfrauen, kein Eingang, mehrere Anfälle, alle Herzen, folgende Gebäude, der folgende Aufsatz, mancher Roman, viel Vitamine, irgendwelche Pulver, keine Zeit, das einzelne Haus, mehrere Pferde.
5.Setzen Sie die Endungen der Adjektive richtig ein!
Mit vielen lieb – Grüßen, Deine Inge! Herr Professor, sämtliche jung – Assistenten sind da. Er kam mit etlichen schwer – Taschen nach Hause. Auf der Straße ist solch groß – Lärm!
Einzelne jung – Mädchen tragen schon Sommerkleider. Du sollst mir nicht solche dumm – Fragen steller! Der einzige groß – Raum liegt im zweiten Stock. Im Schaufenster lagen verschiedene farbenfroh – Stoffe. Im Gebirge gibt es wenige krank – Leute. Mit einigen bunt – Bildern schmücken die Mädchen den Jugendklub. Das ist nichts für solche klein – Kinder! Darf ich ihnen einnige interessant – Aufgaben stellen? Folgende einfach – Übungen machen Sie zu Hause! Viele blank – Augen schauten auf die Lehrerin. Nur einzelne würtig – Gäste waren da.
6. Ergänzen Sie „alles“ oder „alle“!
Heute sind wieder --- Schüler hier. Der Lehrer fragt: haben Sie --- Hausaufgaben gemacht? Haben Sie auch --- wiederholt? Er sagt: Ich habe mir --- Diktate angesehen. --- Diktate sind ohne Fehler. Ich freue mich sehr. Verstehen Sie --- ? Fast --- alle Wörter haben Sie schon gehört oder gelesen. Auf --- Tischen liegen Lehrbücher.
7. Ergänzen Sie „jede“!
Dieses schöne Zimmer gefällt --- Gast wohnt gern hier. --- fühlt sich hier wie zu Hause. Frau Müller zeigt --- sein Zimmer. In --- Zimmer stehen moderne Möbel. --- Zimmer hat Telefon. Man kann zu --- Zeit telefonieren. Hier erholt sich ---.
8. Üben Sie!
a. Ich suche einen Bleistift. Lag nicht einer auf dem Tisch?
Ja, hier lag einer. Aber jetzt liegt keiner mehr hier.
(Briefmarke, Brief, Zigarette, Kuli, Heft, Löffel, Tuch, Rubel)
b. Wo ist ein Hotel? – Nicht weit von hier ist eins.
(Post, Cafe, Park, Kino, Bibliothek, Buchhandlung, Haltestelle, Kaufhaus)
c. Ich brauche einen Kugelschreiber. Haben Sie vielleicht einen?
- Ich habe leider keinen. Aber Frau Meier hat vielleicht einen.
(Bleistift, Briefmarke, Lehrbuch, Glas, Heft, Teller, Tablette, Faden)
d. Geben Sie mir bitte ein Glas! – Ich habe leider keins. Soll ich eins holen?
(Messer, Arznei, Besteck, Zettel, Schirm, Pezept, Stuhl, Tee)
e. Ich brauche Briefmarken. Haben Sie welche? – Ich habe keine, aber Inge hat bestimmt welche.
(Semmel, Tassen, Pralinen, Blumen, Teelöffel, Pantoffeln, Waffeln, Tabletten)
9. „beide“ oder „zwei“ ? Setzen Sie das richtige Wort ein!
Hier stehen --- Schwestern. – Schwestern sind blond. Der Arzt gab ihm --- Spitzen. --- Spritzen sind für das Herz. Haben Sie --- Arme! Hast du --- Minuten Zeit für mich? Er hat --- Beine gebrochen. Im Wartezimmer saßen --- Mutter mit ihren Kindern. --- Kinder waren krank. Gurgeln Sie bitte --- Mal! --- Male nehmen Sie warmes Wasser.
Mirsa Schaffy Waseh
Lieber Sterne ohne Strahlen
Als Stahlen ohne Strahle
Lieber Kerne ohne Schalen,
Als Schale ohne Kerne.
Geld lieber ohne Taschen
Als Taschen ohne Geld.
Mein lieber ohne Flaschen
Als umgekehrt bestellt
(Übersetzer: „Tausend und ein tag im Orient“
von F. Bodenstedt)
Lektion XXV
Thema: Sport
Phonetik: Betonung in Ableitungen.
Grammatik: Infinitiv mit „zu“ nach Substantiven, Festigung: Partizip II von starken und schwachen Verben.
Vorübungen:
1. Lesen Sie vor!
a. Achten Sie auf den neuen Einsatz der Vokale im Morphem und Wortanlaut!
Anlaut östlich
Angriff mißachten
Entschuldigen geantwortet
empfehlen beenden
Obst
oft
b. Achten Sie auf den neuen Einsatz und schwachen Absatz der Vokale!
Abend Ader
ewig eben
aber oben
2. Üben Sie!
a. die Aussprache der Wortverbindungen aus dem Text!
die technischen Mittel
die olympischen Spiele
die olympischen Rekorde
das internationale olympische Komitee
Augenzeugen der Weltkämpfe
die Heimat der olympischen Spiele
Kampf für den Frieden
b. die Aussprache der Ableitungen!
Sportler begrüßen
Erfolg Präsident
Kameradschaft aufrufen
erleben Abschluß
ausländisch Abschied
3. Führen Sie phonetische Analyse des Wortes „Abschied“ durch!
4. Transkribieren Sie folgende Sätze! Achten Sie auf die Betonung in den Ableitungen!
Wir besuchen das Institut schon drei Monate.
Heute haben wir gewöhnlich sechs Stunden Unterricht. Zuerst haben wir eine Vorlesung, dann ein Seminar. Das Seminar leitet der Dozent Aliew. Das Thema ist interessant. Alle Studenten antworten besser.
5. Bilden Sie Wortgruppen!
Beispiel: sämtlich-, der Spieler-, sämtliche Spieler.
a. alle – der Jugendliche, der Sportplatz, der Ball, die Übung,
wenige – der Tag, der Lehrer, die Studentin, das Gerät.
beide – der Partner, die Mannschaft, der Bruder, das Bein,
sämtliche – der Teilnehmer, der Wettkampf, der Sportler, die Tabelle
einzige – das Kind, die Turnhalle, der Arzt, die Hilfe
b. jed – der Sonntag, die Frage, der Anfang, der Mensch,
manch – der Zuschauer, der Platz, das Mädchen, die Sportlerin
kein – der Sieg, das Turnhemd, der Junge, die Fahne
etwas – die Freude, der Sport, der Mut, der Humor
irgendein – der Leiter, das Lied, die Sportart, der Fußballspieler
6. Üben Sie!
a. Ich brauche einen Ball. – Bitte, hier sind sämtliche Bälde.
- Danke, ich brauche nur einen einzigen.
(das Buch, der Bleistift, der Student, der Löffel, der Kalender, das Verzeichnis, die Briefmarke)
b. Ich suche irgendein Tuch. – Aber ich kann dir keins geben.
(die Karte, der Zettel, das Messer, der Spiegel, der Kuli, der Teller, die Zeitschrift, das Gerät)
7. Ergänzen Sie die Sätze durch passende Substantive!
Am Morgen machen sämtliche – Frühsport. Wir üben jeden – in der Turnhalle. Hier ist kein – frei. Haben Sie beide - ! Jetzt machen wir mehrere – für die Beide. Ein Gewisser – kam zu spät. Mancher – erreicht große Erfolge. Der andere – erhielt den zweiten Preis. Zum Sport braucht man etwas -. Kannst du mir irgendeinen – geben?
8. Führen Sie die richtige Endung der Pronominaladjektive an!
Unser Nachbar beschäftigt sich an jed Sonnabend mit Sport. Ich habe mich mit einnig – - Freunden auf dem Sportplatz getroffen. Im Stadion waren sämtlich – - Plätze besetzt. Für manch – - Menschen ist Sport die beste Arznei. Ich saß bei sämtlich – - Spielen unserer Mannschft im Stadion. Es gibt viel –- Möglichkeiten für den Sport. Ein gewiss – - X aus Kanada ist Weltmeister. Ich gratulierte beid - - Sportlern zum Sieg. Kennst du irgendein – - Trainer? Ich war entlich – - Male in der einzig – - Turnhalle. Er kommt auf jed – - Fall.
9. Gebrauchen Sie in kurzen Sätzen adjektivisch oder substantivisch!
alle, etwas, man, irgendweg, nichts, jemand, einzig, mehrere, viel, manch.
10. Setzen Sie vor das Substantiv ein attributives Adjektiv!
Achten Sie auf die Endung!
Sämtliche – Mannschaften treffen sich in Moskau (bekannt)
Jeder – Mensch treibt Sport. (gesund)
Ich habe mir auf jedes – Turnhemd eine Zahl geschrieben (neu)
Du mußt mit mehreren – Sportlern sprechen (stark). Manches – Mitgleid weiß die Regel noch nicht (neu). Mein einziger – Partner ist Hans. (echt) Jetzt machen wir folgende – Übung (schwierig) Viele – Fahne wehten über dem Stadion. Hier ist für einige – Zuschauer kein Platz mehr. (kein)
11. Üben Sie!
a. Welche Mannschaften treffen sich in Moskau? – Dort treffen sich sämtliche starke Mannschaften.
(Fußballspieler, Sportler, Schwimmer, Schachslieler, Sportlerinnen, Trainer, Partner, Länder, Turner)
b. Wo soll ich solche alten Zeitschriften finden?
Jörg hat verschiedene alte Zeitschriften.
(ausländische Briefmarken, schöne Karten, große Zettel, hübsche Puppen, leichte Ubungen, kleine Bälle, interassante Artikel, französische Kochbücher)
12. Erklären Sie in den Sätzen den Gebrauch von „zwei“ und „beide“!
Schließe mir die Augen beide!
Mit den lieben Händen zu! (Theodor Storm)
Da saßen zwei Hasen auf der Wiese. Er waren einmal zwei Brüder …
Die beiden Brüder wußte aber nichts von dem Glück.
(Gebrüder Grimm)
Auf deutschem Boden gibt es zwei deutsche Staaten. Beide Deutsche Staaten liegen in Mitteleuropa.
Haben Sie zwei freie Plätze? – Die beiden Plätze dort sind frei.
13. Finden Sie in folgenden Sätzen den Infinitiv mit „zu“!
Die Hände sehnen sich doch danach, ein Kindeskind zu halten.
(Martin Andersen Nexo)
Es ist schön, am Abend durch die Stadt zu bummeln.
Damals vergaß ich, ihr zum Geburtstag zu gratulieren,
Er befahl, aus dem Fleisch des Vogels eine Speise zu kochen.
Er ist nicht wichtig, alles auf der Welt zu tun, es ist nur wichtig einiges richtig zu tun.
Er schlug vor, sie zu unterstützen.
Mir gefälltes nicht, vor dir Komödie zu spielen.
14. Beenden Sie die Sätze!
Es ist angenehm… Er war leicht…
Es ist wichtig … Es war schön…
Es ist gut … Es war schlecht …
Es ist gesund Es war einfach …
Es ist schwer… Es war wunderbar…
15. Antworten Sie auf die Fragen!
Was befahl (vergaß, rief, empfahl) der Tranier?
Was gefällt dem Sportler?
Was schlug der Leiter der Sportgemeinschaft vor?
Was verbot der Arzt dem Sportler?
Was plant der Sportklub?
Welche Aufgabe haben die Jungen und Mädchen?
Was helfen die Nachbarn?
Was bat der Reparter?
Was forderten die Zuschauer
16. Schreiben Sie nach dem Diktat! Wie wird die Länge der Vokale bezeichnet?
das Boot, der Sohn, das Märchen, das Haar, die Bühne, siegen, die Ehre, die Liebe, ziehen, stehen, wir, die Beziehung, das Vitamin, der Tee, hier, färben, froh, flektieren, gehen, genießen, leer, die Höhe, mehrmals, der Spiegel, der Staat, zufrieden, die Maschine, die Straße.
17. Setzen Sie ein!
a. „a“ oder „ah“
der Z – n, die erste Z – l, F – nen im Wind, das Denkm – l, ein berühmter M – me, ein z – rtes Fräulein, eine alte D – me, ein modernen M – ler, er tr – t, ins Zimmer, W – rheit und Lüge, einm - l im J – r, ein lkeiner Buchst – be, ein Gl – s Gol - , Kaffee mit S – ne.
b. „e“ oder „eh“
mein L – rer, ein angen – mer Flug, Wohin ge – st du?, ein w – rtvolles Geschenk, w – nig Freude, beg – gnen, m – r Sand, der – rentag, ausl – gen, die alte – rde, eine Beschw – rde, es best – t aus Stein, ein Adjektiv d – klinieren, ein schw – rer F – ler.
c. „o“ oder „oh“
der L – n für den M – nat, der älteste S – n, eine Zweizimmer w – nung, M – ntag, ein breiter Str – m, wiederh – len, das T – nband, das W –l des Volkes, alles verl – ren, weißes Br – z, die Elektr – nik, im N – rden, gr – ßzügig, K – l aus unserem Garten, der R – man, ein neues Pr – dukt, die geb – rgene Ernte, l – ben, ich sitze – ben.
II. Phonetische Regel:
Betonung in Ableitungen.
In Ableitungen mit den Suffixen –e, -er, -en, -ler, -chen, -lein, -ung, -heit, -keit, -schaft, -sal, -tum, -ling, -um, -lich, -isch, -usw
Trägt die Stammsilbe die Betonung.
z. B:
Arbeiter Freundschaft
Tierchen Schicksal
Kälte Reichtum
Künstler Lehrling
Zeitung Datum
Eindheit freundlich
Russisch
In Ableitungen mit untrennbaren Präfixen be-, ge-, er-, ver-, zer-, ent-, emp-, ist die Stammsilbe betont. Vgl.
bekommen empfehlen
erklären entschuldigen
geboren verbringen
zerschlagen
die Suffixe –ieren, -ist, -ei, -ie /i:/, -al, -at, -ant, -ent, -graph, -log, -nom, - tät, -tion, - ion, - ismus, - sind immer betont. z.B.
studieren Aspirant
Faschist Dozent
Bücherei Fotograph
Biologie Universität
Admiral Revolution
Soldat Union usw
In Ableitungen mit trennbaren Präfixen auf-, an-, aus-, ab-, bei-, nach-, vor-, zu-, fort-, weg-, durch-, weiter-, ist das Präfix hauptbetont, die Stammsilbe aber nebenbetont. Z.B.
Aufstehen anfangen
Abnehmen ausarbeiten
Beiwohnen zunehmen
Nachsehen fortgehen
Durchsehen wegnehmen
Vortragen weitergehen
In den Ableitungen mit durch-, über-, unter-, hinter-, um-, voll-, wieder-, fällt die Betonung auf die trennbaren Komponenten. Bei dem untrennbaren Gebrauch fällt die Betonung auf die Stammsilbe. Die Trennbarkeit und Unteennbarkeit dieser Komponenten hängt von ihrer Semantik ab.
z.B.:
übersetzen (die Last) Übersetzen (den Text)
wiederholen (den Gegenstand) wiederholen (die Regel)
1. Antworten Sie auf die Fragen!
Worauf fällt die Betonung in den Ableitungen mit trenbaren Präfixen?
Worauf fällt die Betonung in den Ableitungen mit untrennbaren Präfixen?
Welche Suffixe sind immer betont?
2. Hören Sie den Text A ab und lesen Sie ihn ausdrucksvoll vor!
3. Schreiben Sie aus dem Text A heraus und transkribieren Sie sie!
a. Die Ableitungen mit der Betonung auf dem Präfix.
b. Die Ableitungen mit der Betonung auf der Stammsilbe.
c. Die Ableitungen mit betonten Suffixen.
4. Hören Sie den Text A ab und achten Sie auf die Intonation und syntagmatische Gliederung der Sätze!
5. Analysieren Sie den Satz /der Kampf war hert/ phonetisch.
6. Transkribieren Sie die letzten zwei Absätze aus dem Text A. (Nun begann …) Achten Sie dabei auf die Verbindung der unbetonten Wörter.
7. Hören Sie das Gedicht ab und transkribieren Sie es! Lernen Sie das Gedicht auswendig und tragen Sie es ausdrucksvoll vor.
III. Text A:
Das waren die XXII. Olympischen Spiele.
Im Jahre 1980 trafen sich die Sportler aus vielen Ländern der Erde zur Olympiade in Moskau. Ihr Wunsch war es, einen friedlichen Wettkampf zu führen. Ihr Ziel war, eine Medaille zu gewinnen. Die 600 Sportler kämpften in 21 Sportarten um Gold, Silber, Bronze. In Moskau, Tallinn, Leningrad, Kiew undd Minsk schuf man neue moderne Sportanlagen mit vielen technischen Mittelnund neuesten Sportgeräten. Um die Sportanlagen herum entstanden Hotels, Judendheime, Gaststätten für die Gäste. Sie hatten die Aufgabe, den Sportlern den Aufenthalt in Moskau angenehm zu machen.
Die Ergebnisse der Olympischen Spiele zeigen ihren großen Erfolg: 74 olympische Recorde und 36 Weltrecorde stellten die Sportler auf. In der zehn stärksten Mannschaften der Welt zählten die ehemalige sowjetische Mannschaft und die Mannschaft der. BRD.
Sie sowjetischen Ssportler erkämpftem 195 medaillen, die Sportler der DDR-126. Auch die Mannschaften aus Polen, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Großbritanien, Kuba, Italien waren erfolgreich. Der Kampf war hart. Aber während der Spieleherrschte ein olympischer Geist der sportlichen Ehre, Kameradschaft und Unterstützung.
Zur Teilnahme an den Spielen trafen Mitglieder des Internationalen olympischem Komitees, die Leiter nationaler Sportorganisationen und Klubs ein. Auch viele Ehrengäste waren in Moskau.
Hunderttausende sowjetische und ausländische Touristen aus vielen Ländern waren Augenzeugen der Wettkämpfe. Fernsehgesellschaften aus 59 Ländern strahlten jeden Tag Senungen von den Olympischen Spielenaus und 1,5 Milliarden Zuschauer konnten die Spiele vor dem Fernseher erleben.
Auch das Abschlußest war ein großes Ereignis. Alle Sportler vereinten sich und zogen als eine große Familie durch das Stadion.
Die Ränge begrüßten die Vertreter aus fünf Kontinenten. Dann hißte man feierlich die Flagge Griechenlands, der Heimat der Olympischen Spiele, und die Flagge der UdSSR, des Organisators der XXII. Olympiade. Die Hymnene der Staaten erklangen.
Dann stieg langsam die Fahne der USA_ Stadt Los Angelas empor, der Stadt der nächsten Spiele.
Lord Killanin Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, trataus Mikrofon. Er sprach von den hohen, edlen Zielen des Sportes und rief alle Teilnehmer zum Kampf für den Frieden auf.
Der Höhepunkt des Abschlußfestes begann: die weiße Fahne mit den fünf olympischen Ringen glitt langsam den Fahnenmast hinab.
Weiße Tauben flogen auf. Langsam verlosch das olympische Feuer. Da erschien der Liebling der Moskauer Spiele, der olympische Mischka. Aber der gute Bär weinte. Es war der Tag des Abschiedes.
Nun begann im Stadion ein buntes Fest. Ein Orchester von 1000 Musikern spielte. Sportler mit bunten Fähnchen, Bällen, Bändern zeigten ihre Übungen. Zum Schluß bildeten sie auf dem Stadion eine große, bunte Märchenblume. Plötzlich aber war es still im Stadion. Der 8 Meter große Mischka kam in die Mitte. Er hatte die Aufgabe, das Fest zu beenden. Das Orchester spielte das Abschiedslied und langsam stieg der Olympiabär in den Moskauer Himmel.
Die Spiele der XXII. Olympiade fanden ihren Abschluß.
Texterläuterungen:
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die Bronze (ohne Pl.) – tunc |
Ein Denkmal, eine Figur aus Bronze; das Denkmal in Bronze gießen, mit Bronze streichen. |
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der Rekord – e rekord |
einen Rekord aufstellen, halten, verbessern, Er hält den Rekord im Langlauf |
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aufstellen – düzəltmək, yerbəyer etmək; - irəli sürmək /namizədlik/ - qazanmaq, müəyyənləşdirmək /rekord/ |
Vieldeutigkeit: 1. (hinstellen) Wir stellen Tische, Betten, Figuren auf 2. (nominieren) Sie stellen ihre Kandidaten, Zeugen, Bewerben auf. 3. abstr. Er stellt eine Behauptung, einen Rekord, eine Rechnung, eine Liste auf. |
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Die Medaille –n -medal |
eine Gold – Bronzemedaille erkämpfen, verleihen. eine Medaille zu Ehren des Tages des Sieges, eine Ehrenmedaille. |
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Hart – bərk, möhkəm; - sərt, cod; - qəddar, amansız - çətin |
Vieldeutigkeit: 1. (Ant.: weich) hartes Holz, Brot, ein harter Bleistift 2. (anstrengend) ein harter Kampf, ein hartes Leben 3. (streng, grausam) ein harter Mann, eine harte Strafe, ein hartes Herz, harte Woche 4. (schwer, schwierig) ein heiter Winter, ein hartes Leben |
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der Augenzeuge, -n - şahid |
Ich bin, suche einen Augenzeuge |
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ausstrahlen – saçmaq, yaymaq /işıq, şua/ |
Der ofen, die Sonne strahlt Wärme aus. Das Fernsehen (Radio) strahlt eine Sendung aus. |
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die Milliarde, -n milliard |
Eine Milliarde Menschen, Rubel |
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die Hymne, -n -himn |
die sowjetische, italienische Hymne; die Hymne des Landes auf den Frieden. Er singt, komponiert eine Hymne. |
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der Präsident, -en – prezident |
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das Mikrofon, -e mikrafon |
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edel – alicənab, əsil, nəcib |
ein edles Pferd, ein edler Schmuck, edles Holz, ein edler Mensch, eine edle Tat. |
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Aufrufen (ie,u) zu +Dat – çağırmaq, səfərbər etmək |
er ruft uns zum Kampf, zur Ordnung, zur Disziplin, zur Ruhe auf. |
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gleiter (i,i) – süzmək, /quş/, sürüşmək |
Der Vogel gleitet durch die Luft. Die Füße glitten über das Parkett. Das Schiff ist über das Wasser geglitten. |
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die Taube –n -göyərçin |
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verlöschen (o,o) – sönmək, keçmək |
Ant.: anzünden die Kerze, das Feuer verlosch. Ihre Freundschaft verlischt nie. |
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- das Band – er . lent - Maqnitafon lenti - Əlaqə /məc/ |
Vieldeutigkeit: 1. (ein schmaler Streifen) ein buntes, seidenes Band, ein Band um den Hals, im Haar 2. (das Tonband) das Band bespielen, löschen 3. (übert.) das Band der Freundschaft, der Liebe Sie sind außer Rand und Band. (sehr aufgeregt, ausgelassen) Er erzählt Witze am laufender Band (ohne Pause) |
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der Abschluß – sse – son - bitmə, qurtarma |
Vieldeutigkeit 1. (das Ende) der Abschluß des Festes, des Schuljahres 2. der Abschluß des Vertrags, des Handels; ein Abschluß über Wolle, Öl |
Fragen zum Text:
1. Was war der Wunsch der Sportler zu den XXII. Olympischen Spielen?
2. Wieviel Medaillen erkämpften die Sportler der sowjetischen Mannschaft?
3. Wer traf zur Teilnahme an den Spielen ein?
4. Was geschah zum Abschluß der olympischen Spiele?
5. Wer war der Liebling der Moskauer Spiele?
6. Warum war es plötzlich still im Stadion?
Text B:
In der Sporthalle.
Arif: Sport frei, Sabine.
Sabine: Sport frei, Arif! Suchst du hier jemanden?
Arif: Ja, ich suche unseren Trainer, den Sportfreund Mamedow. Hast du ihn nicht gesehen?
Sabine: Leider nicht. Die ganze Zeit habe ich dort hinter in der Halle mit meiner Mannschaft geübt. Unser Trainer, Sportfreundin Kurbanowa, ist ein erfahrener Volleyballer und wir lernen sehr viel von ihr. Aber das Training ist sehr hart.
Arif: Übung macht den Meister. Zu den Studentenmeisterschaften im April muß eure Mannschaft gegen unsere Mädchen kämpfen. Das wird nicht leicht für euch, unsere Volleyballmannschaft ist ein gefürchteter Gegner.
Sabine: Da haben wir keine Angst. Wir sind auch richt von Pappe. Aber warte, ich glaube, ich habe Sportfreund Mamedow auf dem Platz von der Halle gesehen. Trainiert er eine Fußballmannschaft?
Arif: Ja, früher spielte er selbst bei Neftschi. Er schoß wunderbare Tore. Er ist ein fairer Sportler. Übrigens hat er uns Karten für das nächste Spiel der Oberliga Neftschi gegen Torpedo Moskau gesorgt. Das wird ein Spiel! Am Sonntag um 15 Uhr. Du machst dir wohl nichts aus Fußball?
Sabine: Warum nicht? Zu Hause in der DDR besuchte ich mit meinem Bruder manchmal die Spiele von Lok Leipzig. Das ist eine gute Mannschaft in der DDR. Aber eigentlich interessieren mich Volleybal, Schwimmen und turnen.
Arif: Ich habe viel für Leichtathletik übrig, besonders für den Hochsprung. Aber Boxen ist auch eine gute Sportart. Außerdem schwärmen alle Bakuer für Schach.
Sabine: Ach, ich weiß. Der berühmte Weltmeister Garry Kasparow war Student unserer Hochschule. Er beendete sein Studium im Jahre 1984. Aber entschuldige bitte, Arif, die Pause ist zu Ende. Die Mädchen rufen mich. Ich muß schnell zu ihnen laufen. Tschüß!
Arif: Tschüß, Sabine!
Texterläuterungen:
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Sport frei! – idman azaddır, idmançı salamı |
Gruß der Sportler
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Der Sportfreund –e idman həvəskarı |
(Anrede für Sportler) |
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Das Training (ohne Pl.)- təlim, məşq |
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Übung macht den Meister – təkrar biliyin anasıdır |
(Sprichwort) |
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Die Meisterschaft –en – ustalıq, Bacarıq - birincilik |
Vieldeutigkeit: 1. (Fähigkeit) Er malt, turnt, arbeitet mit großer Meisterschaft. 2. (Veranstaltung) die Landesmeisterschaft, Europameistershaft, Meisterschaften im Boxan Eishockey. Eine Meisterschaft austragen
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Der Gegner - rəqib |
Wir besiegen den Gegner, fordern den Gegner zum Kampf. Ein starker, schwacher, berühmter, würdiger Gegner. |
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Nicht von Pappe sein – bu sənin üçün boş şey deyil |
Er, sein Schlag, seine Antwort ist nicht von Pappe. |
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Trainieren – məşq etmək |
Syn.: üben Sie haben lange trainiert |
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Fair – təmiz, layiqli, olduqca yaxşı |
Ant.: unfair eine fairer Gegner, ein faires Spiel |
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Die Oberliga (ohne Pl.) – yüksək liqa |
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Das wird ein Spiel! – Bu maraqlı bir oyun olaçaq |
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Sich etwas (nichts) machen aus +Dat – xoşuna gəlmək, istəmək |
Syn.: gern haben Ich mache mir etwas (nichts) aus Musik, aus Torte, aus einem Spaziergang, aus dir. |
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Die Leichtathletik (ohne Pl.) – yüngül atletika |
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Etwas (nichts) übrig haben für + Akk. - maranlanmaq |
Syn.: sich interessieren Er hat viel (nichts, etwas) übrig für Literatur, dich, Musik. |
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Der Hochsprung (ohne Pl.) – hündürə tullanmaq |
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Das Boxer (ohne Pl.) – boks |
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Schwärmen für Akk. – sevinmək, ruhlanmaq |
Sin.: sich begeistern für + Akk. Er schwärmt für Tanzmusik,für Süßigkeiten, für dich. |
Fragen zum Text:
1. Wen sucht Arif?
2. Wo hat Sabine Sportfreund Mamedov gesehen?
3. Was für ein Sportler ist Sportfreund Mamedow?
4. Macht sich Sabine etwas aus Fußball?
5. Welche Sportarten interessieren Arif und Sabine?
6. Warum schwärmen alle Bakuer für Schach?
Übungen zur Festigung der Lexik
1. aufstellen
a. Übersetzen Sie!
Wir stellen die Tische hier am Fenster auf.
Habt ihr schon die Liste der Kandidaten aufgestellt?
Der Betrieb stellt seine Bewerber für das Studium an der Hochschule für Erdölchemie auf
Zuerst stellen wir alle Steine auf und dann beginnen wir das Spiel.
Die Kombines stellte man Rande des Feldes auf.
Während der Meisterschaft stellte die Sportlerin einen neuen Rekord auf.
Links und rechts der Straße werden sich die Jugendlichen zum Empfang der Gäste aufstellen.
b. Bilden Sie Sätze! Verwenden Sie verschiedene Zeitformen!
Wir die Kerzen
der Leutnant der Rekord links
der Kolchos die Bewerber an der Straße
die Verkäuferin die Regel in einer Reihe
die Sportler sich genau
du aufstellen die Soldaten ohne Fehler
der Buchhalter das Verzeichnis hinter dem Gitter
niemand die Säcke schnell
ihr die Rechnung
Peter die Autos
2. Kämpfen für + Akk.
gegen + Akk.
um + Akk.
a. Vollenden Sie die Sätze!
Die Mannschaft unserer Hochschule kämpfe um ….
Während der Olympiade kämpften die Sportler vieler Länder um ….
Der Arzt kämpft viele Tage lang um ….
Die Studenten kämpfen um ….
Alle ehrlichen Menschen kämpfen für ….
Die 11. Armee kämpfte für …
Die Kolchosbauern kämpfen jeden Herbst für ….
Der Arzt Robert Koch kämpfte gegen ….
Die Menschheit kämpft gemeinsam gegen ….
Die Soldaten und Matrosen kämpften gegen ….
b. Setzen Sie die richtige Präposition ein!
Der Kranke kämpfte Tag und Nacht --- Luft. Der Leutnant befahl, mutig … den Feind zu kämpfen. Die Studenten des ersten Studienjahres kämpfen … bessere Noten. Jeder anständige Mensch kämpft heute … Frieden und Abrüstung. Am Morgen kämpft das Licht … die Finsternis. Wir kämpfen … den Sieg im Wettbewerb. … Faulheit muß man kämpfen. Die Genossen kämpften … eine bessere Zukunft des Volkes.
3. aufrufen zu + Dat.
Setzen Sie die unter angegebenen Substantive ein!
Der Kamerad ruft alle zu … auf. Wir rufen euch zu … auf. Der Vorsitzende rief uns zu … auf. Der Präsident des Komitees rief alle Teilnehmer zu … auf.
Radio und Fernsehen rufen alle Bürger zu … auf. Ich will die Gruppe noch einmal zu … aufrufen. Das Studentenkomitee ruft alle Studenten zu … auf. Unser Trainer rief uns zu … auf. Der Jugendklub ruft alle Mitglieder zu … auf.
(Ruhe und Ordnung, die Hilfe, Disziplin, der Wettbewerb, die Aktion „Sauberer Wald“, ein faires Spiel, ehrlicher Kampf, die Solidarität, mit den Völkern Afrikas, die Teilnahme am Subbotnik)
4. schwärmen für + Akk.
Beenden Sie die Sätze durch verschiedene Substantive!
Meine Freundin schwärmt für … .
Die Jungs unserer Gruppe schwärmen für … .
Junge Leute schwärmen oft für … .
Die Tante meiner Nachbarin schwärmt für … .
Seit einiger Zeit schwärme ich für … .
Im Sommer schwärmen alle Bakuer für … .
Gewöhnlich schwärmen junge Mädchen für … .
In ihrer Jugend schwärmte mein Großmutter für … .
5. Üben Sie!
Hast du etwas übrig für moderne Musik? – Nein, ich mache mir nichts aus modernen Musik. – Schade, ich schwärme für moderne Musik.
(orientalische Süßigkeiten, Kunst, die neueste Mode, die hübsche Schauspielerin, Volleyball, Kriminalroman, indische Filme, Trachten, Motorsport, Briefmarken)
6. Üben Sie!
Schwärmst du auch für französische Filme?
- Ich habe etwas übrig für französische Filme.
- Es scheint, viel machst du dir nicht aus französischen Filmen.
- Du hast recht.
(Fußball, Fernseher,Technik, sportliche Kleidung, Zirkus, Schach, lange Wanderungen, Pralinen, Konzerte dieser Gruppe)
7. Verben der Bewegung
a. Nennen Sie Verben der Bewegung! Nennen Sie ihre Dreigrundformen!
b. Setzen Sie die treffenden Verben ein!
Katzen und Bären können gut … . Die Fähre … täglich nach Krasnowwodck. Mit der TU – 134 … man schnell und sicher. Langsam … die Fahne nach oben. Die Vögel … über das Wasser. Wir werden mit dem Auto in die Berge … . Am Sonntag … wir durch die Altstadt. Welches Tier … am schnellsten? … Ihre Uhr richtig? Der Apfel … nicht weit vom Stamm (Sprichwort). Am Morgen … die Sonne aus dem Meer. Die Vögel … im Herbst nach dem Süden. Die Fische … imfrischen Wasser.
c. Setzen Sie vor die Verben passende Substantive!
laufen, fliegen, fahren, schwimmen, gleiten, klettern, reiten, gehen, bummeln, sinken, fallen, springen, steigen
d. Erklären Sie den Unterschied!
gehen – laufen, fallen – gleiten
gehen – bummeln, fahren – reiten
sinken – steigen, klettern – gleiten
fliegen – schwimmen, laufen – springen
8. Erklären Sie die Bedeutung folgender Substantive!
der Trainer, der Augenzeuge, die Medaille, der Abschluß, die Oberliga, der Gegner, der Sportfreund, der Präsident, der Rekord
9. Bilden Sie Situationen zu folgenden Sätzen!
Sie hat nichts für den Sport übrig. Wir sind auch nicht von Pappe!
Übung macht den Meister. Das wird ein Spiel! Natürlich schwärmt der für Fußball! Ich habe etwas übrig für Leichtathletik, aber Boxen gefällt mir noch besser. Sport stärkt Körper und Geist.
10. Suchen Sie Synonyme!
das Gerät, das Ende, das Baby, das Gebäude, die Arznei, die Flagge, der Vorsitzende, der Zettel, der Kunde, die Legende, die Etage, das Material, die Liste, die Hilfe, die Dunkelheit, die Ursache, der Vertrag, der Fan, der Fernsprecher.
11. Filden Sie passende Verben!
Beispiel: das Studium – das Studium aufnehmen, absolvieren, abschließen der Oberkörper, die Prüfung, die Unterstützung, die Luft, die Sendung, das Feuer, die Medaille, der Beruf, der Haushalt, die Grenze, der Vorschlag, der Vers, der Streit, die Ware
12. Finden Sie passende Substantive!
Beispiel: fair --- ein faires Spiel, ein fairer Sportler.
Blank, schlank, hart, farbenfroh, schmuck, anständig, würdig, kaltblütig, pünktlich, kompliziert, steil, blaß, aktiv, flüssig, edel.
13. Finden Sie Grundwörter zu folgende Bestimmungswörtern und bilden Sie Komposita!
Haus-, Augen-, Ton-, Uni-, Unter-, Volks-, Kauf-, Kranken-, Fern-, Gesellschafts-.
14. Finden Sie Wörter zu den Oberbegriffen!
Die Waffe, die Kleidung, die Postsendung, das Geschäft, das Buch, die Arznei, das Getränk, das Möbel, das Gebäck, die Sportart, der Diensgrad, das Zimmer, die Kunst.
15. Fragen Sie Ihren Freund nach
- seiner liebsten Sportart
- seiner liebsten Mannschaft
- seinem Trainer
- seinem Training
- seinen sportlichen Erfolgen!
16. Erzählen Sie folgenden kurzen Text nach!
Das Schachspiel ist schon sehr alt. Es entwickelte sich in Indien vor 2000 Jahren. In Europa kennt man das Schachspiel seit 900 Jahren. Berühmte Wissenschaftler, Politiker und Schriftsteller, wie Luther, Voltaire, Goethe, Schiller, Gorki, Tolstoi, Marx und Lenin konnte Schach spielen. Der deutsche Schachverband der DDR hat 41 000 Mitglieder in 1000 Gemeinschaften.
17. Gestalten Sie ein Gespräch zum Thema „Auf dem Sportplatz“! Folgende Situationen sind gegeben:
a. Sie laden Ihren Freund zu einer Sportveranstaltung ein.
b. Sie sprechen mit Ihrem Freund über Ihre Lieblingssportarten.
c. Sie sprechen mit Ihrem Freund über Ihren Lieblingssportler.
d. Sie sprechen mit Ihrem Freund über ihr Training.
e. Sie sprechen mit Ihrem Freund über den Nutzen des Sports für die Gesundheit.
Grammatik (A):
Infinitiv mit „zu“ nach Substantiven
Helga hat den Wunsch, viel Sport zu treiben
Die Substantive: Wunsch, Ziel, Aufgabe, Befehl, Traum, Rat u. a. gebraucht man mit zu + Infinitiv
1. Suchen Sie in Text A Sätze mit Infinitiv mit „zu“ nach Substantiven!
Schreiben Sie die Sätze heraus, übersetzen Sie sie und lernen Sie sie auswendig!
2. Beenden Sie die Sätze durch Infinitiv mit „zu“! Finden Sie viele Varianten!
Viele junge Leute haben den Wunsch …
Unsere Mannschaft hat die Aufgabe …
Wir stellen uns das Ziel … Der Leutnant gab den Befehl …
Es ist schon lange mein Traum …
Der Trainer gab uns den Rat …
3. Antworten Sie auf die Fragen!
Welche Rat gab Ihnen Ihr Trainer?
Welches Zeit haben Sie sich gestellt?
Welchen Befehl gab der Leutnant?
Welchen Wunsch haben viele junge Leute?
Welche Aufgabe hat unsere Mannschaft?
Was ist schon lange Ihr Traum?
4. Üben Sie!
Hast du nicht den Wunsch, in dem Wettbewerb zu siegen? – Ja, es ist schon lange mein Traum, in dem Wettbewerb zu siegen.
(Auto fahren, mit dem Weltmeister sprechen, Eishocky spielen, eine Medaille erkämpfen, Europameister werden, schwimmen lernen, täglich trainieren, Mitglied dieser Mannschaft sein)
5. Üben Sie!
Welchen Rat gab dir der Trainer? – Er gab mir den Rat, täglich zu trainieren.
Es ist nicht leicht, täglich zu trainieren.
(Leichtathletik treiben, oft ins Hallenbad gehen, das Herzt trainieren shwimmen lernen, Frühsport machen, mit der anderen Mannschaft trainieren, am Morgen 20 Minuten laufen, regelmäßig diese Übung machen)
Gr. (B):
Festigung: Partizip II von starken und schwachen Verben
1. Wiederholen Sie anhand von Beispielen des Partizip II!
lösen, klettern, gleiten, verlöschen, abwischen
2. Bilden Sie das Partizip II folgender Verben! Teilen Sie die Verben nach ihrer Bildungsweise in zwei Gruppen ein.
Einnehmen, gurgeln, aussehen, sich entschließen, abschließen, sein, sprechen, vereinigen, geben, sterben, erobern, bellen, bedecken, werden, sich aufregen, bestehen, tauen, promovieren, schweigen, sich einmischen, sitzen.
3. Finden Sie im Text B Verben im Partizip II und schreiben Sie sie heraus! Nennen Sie dazu den Infinitiv!
4. Beenden Sie folgende Sätze durch das Partizip II der augeführten Verben!
Der Student hat ein Wörterbuch (kaufen, besorgen, studieren, auf den Tisch legen, aufschlagen, ausleihen, vergessen)
Inge hat das Kleid (nähen, ändern, waschen, probieren, bügeln)
Der Kranke hat (schlafen, essen, Tee trinken, gurgeln, tief atmen, das Pulver einnehmen)
Wernen ist in die Stadt (kommen, laufen, fahren, fliegen)
Die Gruppe hat heute (die Prüfung ablegen, eine Vorlesung hören, am Subbotnik teilnehmen, in der Mensa helfen, ein Diktat schreiben, einen bunten Abend vobereiten)
Du hast schon wieder (eine Drei bakommen, schlecht antworten, den Schal verlieren, ein Paket erhalten, den Krankenschein haben)
In den letzten Jahren hat man die Stadt (verändern, bauen, zerstören, erobern, beschreiben, erforschen)
Wenige Leute sind durch das Gebirge (wandern, zu Fuß gehen, klettern, ziehen)
5. Lesen Sie den Text! Erzählen Sie ihn nach! Achten Sie auf das Partizip II der Verben!
FC – das heißt Familienklub
Im Dorf Krostitz, Bezirk Leipzig, fand am vergangenen Sonntag ein großes Fußballfest statt. Fast 7000 Zuschauer waren zu Gast gekommen. Sie wollten ein besonderes Fußbalfest erleben mit Elfmeterschließen gegen den Torwart der Nationallmanschaft, mit Wettbewerben für alle, mit früheren Fußballsternen. Zu einem Spiel waren zwei Familienmannschften angetreten. Die Familienmannschaft Probst mit elf Brüdern und die Familienmannschaft Janotta mit acht Brüdern und drei nahen Verwandten.
Die Leiter der Mannschaften waren die Mütter. Beide Mütter hatten in ihrem Leben viel für den Sport getan und erhielten beide die Auszeichnung des Fußballverbandes der DDR in Gold. Das Spiel aber endete 6 : 6.
Ludwig Uhland
Frühlingsglaube
Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben die ganze Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht band!
Nun muß sich alles, alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun armes Herz, vergiß die Gual!
Nun muß sich alles, alles wenden.
Lektion XXVI
Thema: Politische Parteien und Staatspolitik der BRD
Phinetik: Betonung in Ableitungen, Abkürzungen, Zusammensetzungen
Grammatik: Infinitiv mit „zu“ von Verben mit trennbarem Präfix. Deklination und Gebrauch der Demonstrativpronomen. Festigung: Perfekt der transitiven Verben. Bildung und Gebrauch.
I. Vorübungen:
1. Bestimmen Sie die Phoneme nach den Differenzmerkmalen!
a. Konsonant, stimmlos, Lippenlaut, fortis, Verschlußlaut.
b. stimmhafter Konsonant, Lippenlaut, lenis, Verschlußlaut
c. stimmloser Konsonant, Zahnlippenlaut, Eugelaut, Reibegeräuschlaut
d. Vokal, hohe Zungenhebung, hintere Reihe, lang, geschlossen, gespannt, labialisiert
e. Vokal, mittlere Zungenhebung, vordere Reihe, kurz, offen, wenig, gespannt, labialisiert
2. Nennen Sie die Differenzmerkmale folgender Phoneme!
a. / y: /
b. / a: /
c. / œ: /
d. / E /
3. Üben Sie! Achten Sie auf die Aussprache der Ableitungen und transkribieren Sie sie!
Vereinigung
Patriotismus
erziehen
Internationalismus
Entwicklung
verbünden
Führung
Bevölkerung
Bündnis
4. Führen Sie einige Ableitungen an und achten Sie auf ihre Aussprache!
a. die Ableitungen mit trennberen Präfixen
b. die Ableitungen mit untrennbaren Präfixen
c. die Ableitungen mit dem Suffix –ieren
d. die Ableitungen mit den betonten Suffixen
e. die Ableitungen mit den unbetonten Suffixen
5. Analysieren Sie das Wort „Gesellschaft“ phonetisch!
6. Suchen Sie in folgende Versen Verben im Partizip II! Bilden Sie zu den Verbalformendes Partizip II den Infinitiv!
Wir haben stolz unserem jungen Bund /den Namen Ernst Thälmann gegeben.
Wir haben geschworen, zu jeder Stund / nach seinem Vorbild zu leben.
(Joh.R.Becher)
Das geliebte Bild siehst du erglühen
Kaum erglüht ist schon das Bild verblaßt (Joh.R.Becher)
Die Mutter liegt mir stets im Sinn
Zwölf lange Jahre flassen hin,
Zwölf lange Jahre sind verflassen,
Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen. (H.Heine)
7. Bilden Sie schnell das Partizip II zu folgenden Infinitiven!
reichen, studieren, fallen, sich schämen, verzichten, tauen, machen, leben, bedeuten, ansehen, gleiten, gehen, werden, vorliebnehmen, erfahren, färben, trainieren, surren
8. Beenden Sie die Sätze durch das Partizip II der Verben in Klammern.
Er hat oft in seinem Leben (weinen, leiden, lachen, heiraten, Gedichte schreiben, Hunger haben, kämpfe)
Sie ist gestern endlich (hier sein, ankommen, abfahren, abfliegen)
Sie haben manchmal viele Stunden (Gedichte aufsagen, diskutieren, sich streiten, Lieder singen, trainieren, im Lesesaal arbeiten)
9. Bestimmen Sie die Substantive durch das Partizip II näher!
Beispiel: die Wäsche (waschen) – die gewaschene Wäsche
Das Haar (kämmen), das Auto (putzen), das Fleisch (braten), das Zimmer (aufräumen), der Brief (schreiben), die Schwester (lieben), das Gebäude (planen), die Arbeit (tun), der Winter (vergehen), die Versammlung (durchführen), der Soldat (fallen), die Ehre (verteidigen)
10. Beantworten Sie die Frage! Gebrauchen Sie den Infinitiv mit „zu“!
Was ist schon lange Ihr Wunsch (Traum)?
Was ist die Aufgabe der Studentenverwaltung?
Was ist der Vorschlag der Gruppe?
Was ist der Befehl das Obersten?
Was ist Ihr Plan für die Sommerferien?
11. Üben Sie!
Welchen Rat gab Ihnen der Arzt? Der Arzt gab mir den Rat, täglich Milch zu trinken.
(der Vater – fleißig studieren, der Trainer – schwimmen, lernen, der Freund – sich nicht aufregen, der Lektor – oft im AVZ üben, die Mutterechte Freunde suchen, die Schneiderin – enge Röcke tragen, der Alte – die Weisheit des Volkes schätzen, der Leutnant der Miliz – vorsichtig Auto fahren)
12. Suchen Sie Antonyme!
hart, bunt, sauber, eng, naß, hoch, fein, schwach, lang, schlank, tief, aktiv.
13. Nennen Sie Verben mit folgenden Präfixen! Bilden Sie kurze Sätze!
ent-, ab-, ver-, ein-, er-.
14. Bilden Sie Sätze!
Wail sich etwas, nichts machen aus Pralinen
Alle Fußball
Die Bakuer die Sängerin
Du etwas, nichts übrig haben für Gedichte
Inge Reisen ins Ausland
Ich schwärmen für moderner Tanz
Der Sportfreund Hammelfleisch
Ihr Gola
Indische Filme
15. Schreiben Sie nach dem Diktat!
rote Rosen, die Oberliga, ausstahlen, die Wahrheit, hohe Stiefel, Angina, eine Beschwerde, haben, Vitamine lutschen, guten Appetit! Eine Bogen fahren, der Naseweis, den Ober rufen, den Beruf erlernen, er schämt sich, den Vertrag abschließen, unterschiedliche Ziele, das Autom, eine komplizierte Maschine.
16. Setzen Sie ein Dehnungs – h oder einen Strich ein!
Der Lo – n. Die Aufna – meprüfung, o – ne. So – n, sich aufre – gen, der Buchsta – be, die Da – tenverarbeitung, die Bü – ne, ausstra – len, der Blu – tdruck, auf Dra – t, sein, mit Mü – e und No – t, die Aufga – be lö – sen. Die E – re, eina – tmen, die U – rzeit erfa – ren, einra – men, empfe – len, der Flu – g, genü – gend, das Me – l, die Gru – be, ero – bern, der Fernse – turm, das Gewe – r, das Ja – r, alles unter einen Hu – t bringen, der Ra – t, der Sta – l, ungezä – lt.
17. Führen Sie zu folgende Wörtern andere Wörter derselben Wortfamilie hinzu!
Das Jahr, die Zahl, das Mehl, die Ehre, die Aufnahme, der Strahl, die Fahrt.
18. Bilden Sie Wortgruppen mit folgenden Adjektiven!
Sozial, kommunistisch, ökonomisch, sozialistisch, demokratisch, politisch, kulturell, marxistisch – leninistisch, sowjetisch, international, ehristlich.
II. Phonetische Regel.
Betonung in den Abkürzungen
Die deutsche Sprache benutzt folgende Akzentmodelle in Abkürzungen:
1. In Buchstabenabkürzungen liegt die Betonung gewöhnlich auf der letzten Silbe. Vgl.
SED />E s >e. ´d e:/
FDJ/>E f d e. ′ j כ t /
FDGB />E f d e. g e. ′b e: /
DHZ /′d e. h a. ts E t/
BRD /′b e. : e. R ′d e: /
Manchmal kann auch die erste Silbe betont sein. Das ist der Fall besonders in der Imgangssprache. z. B.
PKW / p e. k a. ′w e: / oder / ′p e: k a. v e. /
LKW / >E l k a. ′v e: / oder / ′E l k a. v e. /
2. In Abkürzungen mit der Aussprache nach ihrem Lautwert fällt die Betonung meist auf die erste Silbe.
z. B.
NATO / ′n a: t o. /
UNO /′>u: n o. /
3. Kurzwörter sind meistens anfangsbetont. z. B.
das Foto / d a s ′f o: t o./ (die Fotographie)
das Kilo / d a s ′k i: l o./ (das Kilogramm)
4. Die Zusammensetzungen mit abgekürzten ersten Komponenten benehmen sich die wie üblichen Zusammensetzungen. Vgl.
D – Zug /′d e: ts u: k /
S – Bahn /′>E s b a: n /
U – Bahn /′>u: b a: n /
1. Antworten Sie auf die Fragen:
a. Wieviel Betonungen tragen die Ableitungen mit trennbaren Präfixen?
b. Wieviel Betonungen tragen die Ableitungen mit untrennbaren Präfixen?
c. Worauf liegt die Betonung in den Buchstabenabkürzungen?
d. Wie werden die Abkürzungen mit der Aussprache nach ihrem Lautwert betont?
2. Hören Sie den Text A ab und lesen Sie ihn dann ausdrucksvoll vor!
3. Lesen Sie den Text A und schreiben Sie alle Abkürzungen heraus.
Transkribieren Sie sie und üben Sie ihre Aussprachen!
4. Transkribieren Sie die ersten zwei Absätze aus dem Text und achten Sie auf die Betonung in den Ableitungen!
5. Hören Sie den Text B ab und lesen Sie ihn ausdruckvoll vor! Achten Sie dabei auf die Intonation der Abgeschlossenheit und die Frageintonation.
6. Analysieren Sie den Satz „Die Bürger vertrauen ihren Abgeordneten“ phonetisch nach sieben Merkmalen!
7. Hören Sie das Gedicht „Mit einem gemalten Band“ ab und lesen Sie es ausdrucksvoll vor. Lernen Sie das Gedicht auswendig!
III. Text (A):
Politische Parteien und Staatspolitik in der DDR
Die Deutsche Demokratische Republik ist der erste sozialistische Staat der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden.
Die führende Partei in der DDR ist die Sozialistische Einheitspartei Deutschland. Sie entstand im Jahre 1946 durch die freiwillige Vereinigung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
Die SED ist die führende Kraft der sozialistischen Gesellschaft, aller Organisationen der Arbeiterklasse und der Werktätigen der DDR. Sie arbeitet auf der wissenschaftlichen Grundlage des Marxismus – Leninismus. Sie vertritt die Interessen der Werktätigen, Aufgabe der SED ist es, dem Übergang zur kommunistischen Gesellschaft vorzubereiten. Es ist sehr wichtig, die Arbeiterklasse der DDR zu stärken und zu festigen. So erzieht die SED die Arbeiterklasse und alle Werktätigen im Geiste des sozialistischen Patriotismus und proletarischen Internationalismus. Die SED pflegt kameradschaftliche Beziehungen zu den kommunistischen Parteien vieler Länder der Welt. Besonders eng sind die Beziehungen zur KpdSU. Die Zusammenarbeit mit der Sowjetunion hat große Bedeutung für die Entwicklung der DDR.
Die SED zählt heute mehr als 2 Millionen Mitglieder und Kandidaten. Die Genossen sind zu 75% aus der Arbeiterklasse, 33% der Mitglieder sind Frauen und 23% der Mitglieder sind jünger als 30 Jahre.
Die wichtigste Grundlage für die Arbeit der SED ist die enge Verbindung mit dem Volk.
Die SED pflegt allseitig Beziehungen mit der Jugend mit den anderen Parteien der DDR und den Massenorganisationen. Das Zentralorgan der SED ist die Tageszeitung „Neues Deutschland“.
Bestandteil des politischen Systems der DDR sind die mit der SED verbündeten vier politischen Parteien:
die Christlich – Demokratische Union Deutschlands (CDU), die Liberal – Demokratische Partei Deutschlands (LDPD), die Demokratische Bauernpartei Deutschland (DBD), die National – Demokratische Partei Deutschlands (NDPD). Die vier Parteien haben sich unter Führung der SED im Demokratischen Block zusammengeschlossen. Sie vereinigen 37000 Mitglieder. Sie sind selbständig, haben ein eigenes Statut und eigene Presseorgane. In allen Parteien finden regelmäßig Parteitage statt. Diese Parteien wirken auf bestimmte Schichten der Bevölkerung.
Die politische Organisation der DDR steht unter Führung der Arbeiterklasse in Staat und Geseelschaft. Im Bündnis mit den Bauern und anderen Schichten der Bevölkerung baut die DDR den Sozialismus auf. In ihrer Außenpolitik tritt die DDR für Frieden, Abrüstung und friedliche Koexistenz auf Ein Prinzip der Außenpolitik besteht in der Unterstützung des Kampfes der Völker für Freiheit und Unabhängigkeit.
Die DDR ist laut ihrer Verfassung für immer mit der UdSSR verbündet. Das gerantiert dem Volk der DDR den Weg in eine helle, kommunistische Zukuft.
Texterläuterungen:
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Freiwillig – könüllü, öz xoşuna |
freiwillige Artbeit, eine freiwillige Hilfe, Organisation
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Die Vereinigung – en . ittifaq; - birləşmə əməliyyatı |
Syn: der Bund, das Bündnis, die Union, die Allianz, der Liga Vieldeutigkeit: 1. (Prozeß) während der Vereinigung; die Vereinigung dauert mehrere Monate, Student. 2. (Bund, Union) die Vereinigung der Staaten, Parteien, der Arbeiterklasse, ein Mitglied der vereinigung sein.
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Die Kraft – e –güc, qüvvə |
Syn.: die Stärke Ant.: die Schwäche Körperliche, geistige, physikalische Kraft; Kraft haben, anwenden, die Kräfte schonen, seine Kraft messen, die Kraft der Armee, des Wassers, der Arbeiterklasse, mit aller, ganzer Kraft
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Die Arbeiterklasse (ohne Pl.) – fəhlə sinfi
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Der Übergang – e – keçmə; - dəyişmə, çevrilmə; - keçid |
Vieldeutigkeit: 1. (Prozeß) der Übergang der Armee über das Gebirge, den Fluß. 2. (Wechsel, Veränderung) der Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus 3. (Stelle) der Übergang für Fußgänger, den Übergang erobern
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Erziehen (o,o) vt zu + Dat. – tərbiyələndirmək, tərbiyə vermək |
Sie erzieht den Sohn, die Jugend zur Sauberkeit, Ehrlichkeit zum Patriatismus. Er hat uns Abeit erzogen
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Der Patriotismus (ohne Pl.) – vətənpərvərlik
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Der Internationalismus (ohne Pl.) – beynəlmiləlçilik
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Zusammenarbeit (ohne Pl.) – əməkdaşlıq
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Die Entwicklung, - en – inkişaf |
Die Entwicklung der Landwirtschaft, der Elektronik, die Entwicklung beschleunigen, stoppen Die Entwicklung zur Automatisierung
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der Genosse –n – üzv /partiya/; - yoldaş; /müraciət forması/ - dost, yoldaş |
Vieldeutigkeit: 1. (Mitglied einer sozialistischen Partei, Armee oder Polizeiorganisation) ein alter, treuer Genosse Er ist seit 3 Jahren Genosse 2. (Andere für 1. Person) Genosse Meier, Leutnant, teure Genossen! 3. (Partner, Kamerad) der Genosse meiner Studienzeit
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Allseitig - hərtərəfli |
Allseitige Hilfe, Entwicklung, Bildung Er ist allseitig zu verwenden, ausgebildet
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Das Zentralorgan, -e – mərkəzi orqan
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Der Bestandteil-e, -tərkib hissəsi |
Der Bestandteil der Mischung, des Programms die Bestandteile verändern, mischen
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Sich verbündet mit + Dat – birləşmək, ittifaq, yaratmaq |
Die Staaten verbündete sich miteinander. Die Armee verbündete sich mit dem Volk
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Die Führung, - en un - rəhbərlik |
Unter Führung der Partei, der Arbeiteklasse, die Führung erkämpfen, übernehmer
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Sich zusammenschlißen (o,o) – zu+ Dat – birləşmək, qoşulmaq |
Syn.: sich vereinigen, sich zu einer Partei, Gruppe zu einem Zirkel, Bund zusammenschließen. Die Staaten haben sich gegen den Feind zu einem Bund zusammengeschlossen.
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Das Statut – en – nizamnamə, əsasnamə |
Das Status ausarbeiten, verändern, verkünden. Er handelt nach dem Statut.
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Die Presse (ohne Pl.) – mətbuat
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Der Parteitag –e – qurultay
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Wirken auf + Akk. – təsir etmək |
Gut, schlecht, schwach, lange, wirken Die Arznei wirkt auf das Herz. Er wirkt auf uns angenehm
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Die Schicht – en – vəziyyət; - növbə /iş/; - təbəqə, qrup |
Vieldeutigkeit: 1. (die Lage) eine dünne, die untere Schicht, eine Schicht, eine Schicht Staub, Wolken 2. (Arbeitszeit) in drei Schichten Arbeiten 3. (Gruppe) die Schicht der Bevölkerung
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Die Bevölkerung (ohne Pl.) – əhali, sakin |
Die Schicht der Bevölkerung
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Das Bündnis – se – ittifaq
Garantieren vt – zamin olmaq, zəmanət vermək |
Syn.: der Bund, die Union, die allianz, der Verband, die Vereinigung, die Liga ein Bündnis schließen, zerschlage.
Wir garantieren euch Frieden, Sicherheit, das Leben |
Fragen zum Text:
1. Was für ein Staat ist die BRD?
2. Was ist die führende Kraft der Gesellschaft in der BRD?
3. Wie heißen die Parteien des Demokratische Blocks?
4. Was können Sie über die Außenpolitik der BRD sagen?
5. Welche Rolle spielen die Nachbarländer in der Entwicklung der BRD?
Text B:
Gespräch mit einem Abgeordneten
Frage: Herr Fahl, Sie sind 53 Jahre alt, Mitglied der CDU. Sie sind außerdem Mitglied der Volkskammer. Ihre Aufgabe als Mitglied der Volkskammer besteht in der Bearbeitung von Eingaben der Bürger,
Fahl: Ganz recht. Ich bin Vorsitzender des Ausschusses für Eingaben. In den letzten neun Monaten erhielt die Volkskamer von den Bürgern sehr viele Eingaben. Jede Eingabe müssen wir innerhalb von 14 Tagen beantworten.
Frage: Haben Sie jeden Tag viel zu tun?
Fahl: Aber nein, Eingaben sind für die Volkskammer ein wichtiges Midtel der Arbeit. Sie zeigen die Probleme der Bevölkerung. Sie sind auch Ausdruck der aktiven zusammenarbeit von Volkskammer und Bürgern.
Frage: Was schreiben die Bürger in ihren Eingaben?
Fahl: Oft machen die Bürger Vorschläge zur Lösung von Problemen, bieten ihre aktive Hilfe an. Alles in allem beschreiben die Bürger in den Eingaben klar und konkret ihre Probleme.
Frage: Worin besteht die große Verantwortung bei der Bearbeitung von Eingaben?
Fahl: Die Bürger vertrauen ihren Abgeordneten. Sie wenden sich an sie um Hilfe. Jede Eingabe ist ein Auftrag für die Abgeordneten. Die Bürger wollen ihr Leben verbessern. Sie schreiben uns ihre Wünsche nach einem Spielplatz, einem Jugendklub, einem Landambulatorium, nach einer asphaltierten Straße. Oft geht es in den Eingaben auch um Fragen der Ordnung und Sauberkeit auf Straßen und Plätzen. Der Staat muß diese Fragen mit Hilfe von Betrieben und Organisationen lösen. Das sollte man nicht auf die lange Bank schieben.
Frage: Schiebt man trotzdem manchmal die Lösung der Probleme der Bürger auf die lange Bank?
Fahl: In kleinen und mittleren Orten gehen die staatlichen Stellen sehr sorgfältig mit den Problemen der Bürger um. Die Probleme löst man schnell. Das zeigen unsere Erfahrungen. In großen Städten aber gibt es sehr viele und verschiedene Fragen und Wünsche der Bürger. Hier ist es wichtig, die Arbeit mit den Bürgern gut zu organisieren. Man sagte oft: Es ist verantwortungslos, die Probleme der Bürger nicht zu berücksichtigen.
Frage: Was ist die wichtigste Aufgabe des Ausschusses für Eingaben in den nächsten Wochen?
Fahl: In den nächsten Wochen und im nächsten ganzen Jahr sind für uns die Fragen zu Wohnungsproblemen sehr wichtig. Von großer Bedeutung sich auch Reparaturen von Wohnhäusern und Straßen, sowie Fragen der Dienstleistung, also: Wortezeiten, Öffnungszeiten, Fragen zur Gualität von Reparaturen.
Texterläuterung:
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Der Abgeordnete – n - deputat |
Syn.: der Deputierte, der Parlamentarier Die Bürger sprechen mit dem Abgeordneten.
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Die Bearbeitung (ohne Pl.) – əmal, becərmə |
eine schnelle, richtige Bearbeitung; die Bearbeitung des Bodens, der Fragen
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Die Eingabe –n - ərizə |
Er macht, prüft, bearbeitet eine Eingabe.
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Der Ausschuß – sse – komissiya, komitə |
Syn.: das Komitee
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Der Auftrag –e – tapşırıq, sifariş |
Er erteilt, erhält, einen Auftrag, führt den Auftrag aus.
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Verbessern vt. – yaxşılaşdırmaq, düzəliş aparmaq |
Syn.: besser machen Ant.: verschlechter machen. Sie verbessert ihre Arbeit, ihre Noten, sich.
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Auf die lange Bank schieben (o,o) – süründürməyə salmaq |
Er schieb den Auftrag, die Antwort, die Arbeit auf die lange Bank.
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Umgehen (i,a) mit +Dat davranmaq, rəftar etmək |
Sie geht sehr ordentlich mit dem Kleid, dem Kind, dem Spielzeug um Er geht mit allen Menschen freunlich um.
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Sorgfältig – dəqiq, vicdanlı, işə can yandıran |
Ant.: liederlich, oberflächlich
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Verantwortungslos – məsuliyyətsiz
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Berücksichtigen vt. – nəzərə almaq |
Er berücksichtigt ihre Krankheit, das Wetter, alle Fakte.
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